Vorwort  Vault 13 Shady Sands / Vault 15 Lost Frame? - YiYa's Home

05.12.2161 - Das schwere Eingangstor meines Vaults hat sich hinter mir geschlossen und wird sich mir auch vorerst nicht mehr öffnen - schon ein eigenartiges Gefühl. Nur mit einer 10mm Pistole ausgestattet, soll ich den, für meinen Vault so wichtigen Chip zur Reparatur der Wasserversorgung suchen. Eine verantwortungs- und ehrenvolle Aufgabe, der ich aber Anbetracht all der unbekannten Gefahren, die den Gerüchten nach in der Außenwelt warten mit gemischten Gefühlen gegenüberstehe.
Ein Messer und ein wenig Munition beim Untersuchen der Leiche am Vault-Eingang gefunden. Mit dem Messer trainiert und ca. 20 Ratten in dem Höhlensystem vor dem Vault beseitigt. Dann ostwärts, zu dem mir bezeichneten Vault 15 aufgebrochen und dabei auf eine Ortschaft namens Shady Sands gestossen.

17.02.2162 - Nach etwas mehr als zwei Monaten zurückgekehrt, fand ich eine durch den Wassermangel angespannte Stimmung vor. Da ich den Wasserchip nicht bei mir trug, sondern einem meiner Begleiter gegeben hatte, ging man im Vault davon aus, dass meine Suche bisher erfolglos sei - eine Glaube, in dem ich meine Kameraden auch erst einmal gelassen habe, nachdem ich erfuhr, was zwischenzeitig passiert ist.

So hat sich in den Wohnbereichen der 2. Ebene eine Fraktion verärgerter Bürger gebildet, die unbedingt den Vault verlassen wollten. Hab die Einladung zu einem ihrer täglich, um 17:00 Uhr stattfindenden Treffen ignoriert und sofort mit ihrer Wortführerin "Theresa" geredet. Nachdem ich Theresa von einer im wesentlichen gut verlaufenden Suche berichtete und darauf hinwies, dass der Aufseher evt. nur solange Bedenken gegen eine Aussiedlung aus dem Bunker hat, wie der Vault noch sicherer ist als die Außenwelt war sie sichtlich beruhigt (750 EP).
Mehrere der Bewohner berichteten mir ferner von einem Dieb, der sich an den kargen verbliebenen Wasserrationen vergriff und nachts dabei sogar den für die Wasserzuteilung zuständigen Offizier niedergeschlagen hatte. Versprach, mich um die Sache zu kümmern und hab mich um Mitternacht an der Aufzugstür der 3. Etage positioniert. Schon kurze Zeit darauf erschien ein verdächtig wirkender, angeblicher schlafloser Mann, dessen erste Leibesvisitation ohne Erfolg blieb. Anders die zweite, auf seinem Rückweg zum Fahrstuhl (1.000 EP). Der Wachoffizier des Vault hat sich dann um alles Weitere gekümmert.
18.02.2162 - Dem hochbeglückten Aufseher den Wasserchip gegeben und einen Bericht über meine Reise in den Bibliothekscomputer eingegeben. Die Auswertung des Berichts ergab Bestürzendes: Setzt man die Häufigkeit des Auftretens von Supermutanten ins Verhältnis zu der Zeit, die für eine derartige Mutation anzunehmen ist, so muss gefolgert werden, dass die Supermutanten nicht natürlich entstanden sind, sondern irgendwo künstlich geschaffen werden! Da man zudem den Mutanten eine grundsätzlich feindselige Haltung gegenüber uns "Normalen" unterstellen muss, nimmt die alptraumartige Vision einer riesigen Mutantenarmee, die in naher Zukunft das Land unter ihre Kontrolle bringen will Gestalt an.
Einer muss daher nochmals raus, um mehr Daten zu sammeln und evt. die Produktionsstelle der Supermutanten zu finden und zu zerstören. Die Wahl viel auf ... richtig - als ob ich es nicht geahnt hätte. Nun die Außenwelt hat eh' meine Neugierde geweckt und meinen Begleitern ist es im Vault auch viel zu sauber.
Ich werde zuerst noch mal in Shady Sands nach dem Rechten schauen und dann zur "Brotherhood of Steel" reisen.

Ergänzungen:
Die Offizierin vor der Waffenkammer (östlich vom Spindraum) kann überredet werden, einem weitere Ausrüstung zu überlassen - doch der Vault ist arm (0 EP).

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