Anmerkungen zu 'Tribunal' (Morrowind-Mission-CD) Lost Frameset? YiYa's Home

Eigentlich hatte ich mich ja schon damit abgefunden mein Leben auf Vvardenfell zu verbringen, fern vom Rest Morrowinds und der Unruhen dort. Doch die Wege des Schicksals verschließen sich uns Menschen und so kam es dann doch anders. Eine Folge nächtlicher Mordversuche der Dunklen Bruderschaft leitete ein Geschehen ein, das mich zum Festland führte, genauer in die Königstadt Gramfeste (Mournhold).

Was aber leider nicht bedeutete, dass ich nun viel von der Gegend dort zu sehen bekam, gerade mal die abgeriegelte Stadt, ihre unterirdischen Kanäle und Ruinen, sowie einen größeren Dwemerbau und die Stadt der Uhrwerke.

Die Ursache der Angriffe seitens der Bruderschaft war schnell geklärt. War aber auch nur die erste Episode einer Reihe, in der ich an einen skrupellosen und paranoiden König geraten sollte und auf ehemalige, ihrer Macht und Unsterblichkeit beraubter Götter traf - verfangen in ihrem intriganten, ewigen Spiel um die Macht, zu dem es galt, mein Scherflein beizutragen. Sei's so...



This part of yiya.de contains material that is © copyright 2002 by Bethesda Softworks Inc. A ZeniMax Media company. All rights reserved. Published by Ubisoft. The Elder Scrolls, Morrowind, Tribunal, Bethesda Softworks, the Compnay-Logos and ZeniMax are registered trademarks or trademarks of ZeniMax Media Inc or Ubisoft. All other trademarks are the property of their respective owners. All rights reserved.

Vorwort von Stiggi zur engl. Version:
Tribunal wird ausgeliefert mit einer CD im Jewelcase - muß man ja heute schon als Positivum anmerken - einer Karte der Stadt Mournhold und einem Tipp, wie beginne ich das Spiel. Der Inhalt der CD wird in das gleiche Verzeichnis kopiert, in dem sich auch Ihre Morrowind Dateien befinden. Wie bei einem Plugin aktivieren Sie beim Start unter Data Files das Masterfile Tribunal.esm. Es folgt eine etwas längere Aktualisierungsphase, die hauptsächlich auf das Anpassen des Tagebuchs zurückzuführen ist. Es spielt keine Rolle, mit welcher CD Sie das Spiel starten, ob mit der Morrowind oder der der Erweiterung. Ein Schelm, der sich hier Gedanken macht.

Nach erfolgter Installation können Sie entweder Ihr altes Spiel fortsetzen oder mit Tribunal weitermachen, Sie können auch parallel weiterspielen, das eine schließt das andere nicht aus.
Großartige Veränderungen von Seiten der Technik gibt es nicht, die Systemanforderungen bleiben die gleichen, ebenso ändert sich nichts an der Steuerung, Sound und Graphik sind nach wie vor beeindruckend. Auffällig ist eine etwas höhere Framerate bewegen Sie sich im Gebiet Mournhold und Co., d. h. das Spiel läuft wesentlich flüssiger als das eigentliche Morrowind.
Die wichtigsten Veränderungen im ‚Gameplay' betreffen Karte und Tagebuch. Sie sind ab sofort in die Lage versetzt, Einträge in die Karte zu machen. Ein Doppelklick an einer Stelle der Karte öffnet ein Menü, hier machen Sie Ihren Eintrag und wenn Sie später mit dem Mauszeiger über die betreffende Stelle fahren, wird der Eintrag eingeblendet. Ganz nützlich bei der Menge Grüfte und Höhlen auf Vvardenfell, fürs kleine Tribunal weniger. Dort hat übrigens auch die Weltkarte keine Bedeutung, zeigt grundsätzlich immer den Standort Ebonheart an, obwohl Mournhold auf dem Festland von Morrowind liegt.
Das Tagebuch ist dahingehend erweitert, es zeigt, wenn Sie den Punkt Optionen aufrufen, neben den Topics jetzt auch die Quests an. Alle Quests wohlgemerkt, auch die aus Morrowind - daher die lange Aktualisierungsdauer. Sie können wählen zwischen der Gesamtanzeige aller einmal angenommener Quests und derer, die noch nicht abgeschlossen wurden. Ehrlich gesagt, sind die Veränderungen an der Karte und am Tagebuch wohl eher für Morrowind an sich gedacht. Das Tribunal ist nicht so umfangreich, das sie dafür nötig wären.
Großartige Probleme wirft die Aktualisierung nicht auf, mein mühsam erarbeitetes Geld war verschwunden (Bug?) und auch einige Quests, die ich schon vor Monaten absolviert hatte, führte das Programm als ungelöste auf. Aber damit kann ich leben.
Der größte Unterschied im eigentlichen Spiel ist die Umgebung. Hatte man in Morrowind eine riesige Welt zu erkunden in der auch nach wochenlangem Spiel immer noch große Teile des Landes der Erkundung harrten, so ist Tribunal mehr etwas für Höhlenforscher und weniger geeignet für klaustrophobe Naturen.
Die einzig 'richtige' Stadt ist Mournhold, von der Größe her liegt sie zwischen Balmora und Vivec, sie unterscheidet sich in Anordnung und Architektur von allen andern Städten Vvardenfells. Es gibt hier aber keine Möglichkeit das Umland zu erkunden, eine hohe Stadtmauer engt Ihren Erkundungsdrang stark ein.
Nun bewegen Sie sich so wie so kaum in Mournhold, Sie holen sich hier die spielrelevanten Quests ab und melden Vollzug. Dafür geht es unterirdisch richtig zur Sache, die meisten Quests haben ihren Ausgangspunkt in den Abwasserkanälen der Stadt. Von dort gelangt man in Höhlen riesigen Ausmaßes, Überreste alter Städte und Tempel, allesamt durchaus beeindruckend. Die Quests laufen in ähnlicher Weise ab wie im Hauptspiel, leider gibt es nicht viele tolle neue Gegenstände zu entdecken und viele Quests bleiben unbelohnt.
Der Schwierigkeitsgrad nimmt zu, aber, für hoch entwickelte Charaktere, richtig schlimm wird es nicht, obwohl das Spiel wesentlich mehr in Richtung 'hack and slash' tendiert als Morrowind. Einige neue Gegner - und auch Ausrüstungsgegenstände - kommen hinzu, aber der letzte Tick fehlt. Wem es trotzdem zu schwer daherkommt, der kann sich einen Söldner zum Kämpfen und Schleppen mieten. Sie sollten aber zusehen, immer genügend Kleingeld zu haben, denn ohne Moos nix los, geht er Ihnen von der Stange. Wo ich gerade dabei bin, ein Packtier gibt es auch. Schon mal eine Ratte mit Rucksack gesehen... Im Großen und Ganzen ist es eine nette Fortsetzung Morrowinds in einer etwas anderen Umgebung.
Das Spiel umfaßt, wie vom Hersteller angegeben, ca. 20-40 Stunden Spielzeit für Normalspieler. Ich habe schon von Superzockern gehört, die nach 7-10 fertig waren. Sei's drum. Wenn man Morrowind kennt, und das dann in Relation setzt, ist es bei einem Preis, der nahe an den eines Vollspiels herankommt (ich habe 44 € für MW bezahlt, die Erweiterung kostete mich 34,50 €), doch eine leichte Enttäuschung. Wer Morrowind liebt, der liegt auch mit Tribunal nicht ganz falsch und wird seine Freude daran haben. Die Frage ist halt nur, es gibt eine Reihe Leute, die sich zusammengetan haben und MODs bauen von ähnlicher Größenordnung und die kann man frei auf seine Festplatte packen... (Stiggi im Dezember 2002)
Anmerkungen von YiYa zur deutschen Version 1.4.1313:
Leider bestätigt sich auch bei der Missions-CD, was bereits beim Hauptspiel offenkundig wurde: Endlich auf dem Markt ist auch sogleich der Bedarf für einen Patch da. So funktionierte trotz halbstündiger Auswertung des Ausgangsspielstandes die Differenzierung zwischen erledigten und nicht erledigten Quest nicht, alle Quests galten als offen - das hätte den Entwicklern auffallen müssen. Bei neuangenommene Quests gab es keine Probleme, aber was soll eine 'To-do-List', in der ein paar hundert Fehleinträge stehen?
Zum Spielen muss die Morrowind-CD eingelegt sein. Die Übernahme des Inventars und des Kontostands war fehlerfrei. Dafür stürzte das Programm regelmäßig ab, wenn man eine Strafzahlung zur Löschung der Kriminalakte leistete und ab und dann, wenn man in schneller Folge eine Ausbildung machte.
In der Summe war Tribunal dennoch gut spielbar. Nicht spielbare Quests oder andere Einschränkungen gegenüber der engl. Version gibt es nicht und der größere thematische Zusammenhang der Handlung stimmt versöhnlich (yiya im April 2003)

Kommentar und allgemeine Spielinformationen siehe oben (Com&Info)