| Im Vergleich mit anderen RPGs bieten die möglichen
Gefährten der Reise durch die Ebenen teils mehr, teils
weniger: |
| Mehr, weil sie selbst Bestandteile der
Geschichte sind und ihre eigene Vergangenheit oftmals mit der
des Namenlosen verbunden ist. Dies klärt sich aber erst
im Laufe des Geschehens und nur, wenn man sich ab und dann mit
ihnen unterhält. So können neben Erfahrungspunkten
für die ganze Gruppe auch Gegenstände gewonnen und
die Fähigkeiten der Begleiter erhöht werden. |
| Einige Begleiter/innen können dem Namenlosen
auch als Lehrmeister
für einen Klassenwechsel dienen und/oder ihm ihre magischen
Fähikeiten vermitteln. Und wenn man sich nicht gerade unsterblich
in Deionara oder Ravel verguckt hat, so mögen auch die
Gespräche mit Annah oder Grace ihren Reiz haben. |
| Weniger, weil sich die Entwicklung der
NPCs im Spiel nur wenig beeinflussen läßt (z. B.
beim Stufenanstieg) und ihre jeweiligen Besonderheiten eine
strategische Ausrüstung praktisch ausschließt. Hier
würde ich mir etwas mehr Flexibilität und damit Komplexität
wünschen. Warum z. B. für den Namenlosen keinerlei
Rüstung vorgesehen un er so zu einem Wandeln als lebende
Litfassäule verurteilt wurde, ist mir ein Rätsel. |
| Strategisch kann man davon ausgehen, dass alle
Gefährten "treu" sind - nach einem Entfernen
aus der Gruppe am Ort verweilen und sich bei Bedarf der Gruppe
wieder anschließen. |
| Dies kann man nutzen, um Erfahrungspunkte auch
allein oder in kleineren Gruppen zu sammeln. Mehr Erfahrung
bedeutet mehr Stufenanstiege, höhere Primärwerte und
mächtigere Zauber und gerade bei den Zaubersprüchen
ist es leider so, dass die der oberen Stufen (mit netter Animation)
bei einem generell geteilten Erfahrungsgewinn praktisch erst
in den letzten 10 Minuten des Spiels nutzbar werden und
da nutzen sie gar nichts mehr:(. |
| Anderseits auf Begleiter generell zu verzichten
wird *hart* und viel Spielwitz, viele köstliche Redewendungen
und Dialogpassagen würden verloren gehen. |