| Shopping in Werft und Handelsstation |
Das Beste ist, den Buster in der nahegelegenen
Schiffswerft zu verkaufen
und sich dort nach einem anderen Vehikel umzusehen. Also ab in den Raumanzug
(Shift-E), bei der Werft um Landeerlaubnis bitten (Werft als Ziel wählen
und Kommunikation aufnehmen), einfliegen und dem Buster das Anfliegen der
Werft befehlen (Sektorkarte, Navigationsbefehl). |
| Nach Verkauf des Schiffes sind nun immerhin 181.000cr
auf dem Konto und es wird Zeit für eine grundsätzliche Entscheidung:
Wie soll's weitergehen? |
| 1. |
Das erste Geld per Handel verdienen, um dann
ein manierliches Kampfschiff kaufen und ausrüsten zu können? |
| |
Dann wäre ein möglichst schneller Argon TS-Transporter
für 103.900 cr zu empfehlen mit 500 Frachtbuchten, 1 MW-Schild
aber keinerlei Bewaffnung und Raketen. |
| 2. |
Einen kleineren M5-Jäger kaufen und so aufrüsten,
dass man damit gleich auf Kaperfahrt gehen und sein erstes Geld verdienen
kann? |
| |
Dann wäre ein Argon Discoverer zu wählen, wenn
möglich in 'Luxus'-Ausführung für 55.400cr mit 10 Frachtbuchten,
2x1MW-Schilden und 2 GISE. |
| SinZA und Erweitertes Optionenmenü
(Shift-O) |
| Lästige Wartezeiten während der Flüge
oder bei ausgeschaltetem Antrieb an Ort und Stelle (z. B. beim Warten
auf das Eintreffen eines anderen Schiffes) können wie bei X-BTF durch
den SinZA verkürzt werden - rein subjektiv, ohne das tatsächlich
Zeit eingespart wird! |
| Dazu kann der Zeitraffer-Faktor im Menü
'Erweiterte Optionen' geändert werden (falls es noch etwas schneller
gehen soll). Ferner lassen sich dort einige Animationen abschalteten (falls
man ihrer überdrüssig wird) und es kann bestimmt werden, ob feindliche
Stationen und Großkampfschiffe nach ihrer Zerstörung neu gebaut
werden sollen: |
- SinZa-Faktor (Std. 8x, empfohlen 10-12x)
- Zeige Warptunnel
- Landeanimationen anzeigen
- Landegreifer anzeigen
- Erweiterte Explosionsanimation
|
- Piratenbasen wieder aufbauen
- Missionen anbieten
- NPCs benutzen Kampfdrohnen
- Spielereigentum grün markieren
- Xenon M1/M2 Schiffe nachbauen
|
| Mein Weg: Der Handel |
| Hab mich selbst für den Argon-Transporter entschieden
und dazu, mein Glück zuerst mit dem Transport von Waren, im sicheren
Gebiet der Boronen zu versuchen. Primärziele dabei waren: |
- Kauf der Handelscomputer-Erweiterungen 'Schnäppchen-' und 'Verkaufspreis-Finder'
(in einem Ausrüstungsdock der Teladi).
- Erweiterung des Frachtraums auf etwa 900 Frachtbuchten.
- Scan aller durchflogenen Sektoren und Plazierung von NavSata in mindestens
jedem zweiten davon, insbesondere in den Werft-Sektoren.
- Aufstocken des Handelskapitals auf ca. 120.000cr
- Ansparen von Kapital für einen gut bestückten M4-Piranha.
|
Haupt-Handelsbereich waren die dichtbesiedelten Sektoren A1 bis C1, mit
Abstechern in die Nachbargebiete: |
 |
 |
 |
| A1 - Königstal |
B1 - Rolks Reich |
C1 - Königin Hügel |
|
| |
| Energiezellen lassen sich hier fast immer für 6cr kaufen
[C1] und für 20-28cr verkaufen oder Eisenerz für 89cr und einem
VK-Preis von 120-130cr. Bei einem Frachtraum von 700 Einheiten sind
das ca. 10.000 bis 25.000cr Gewinn pro Flug. |
| Lukrativ sind auch die manchmal in Stationen mit Rohstoffengpässen
angebotenen Beschaffungsaufträge für BoFu oder Teladianium. Sie
bieten häufig Gewinne von mehr als 50.000cr - allerdings nur bei Einhaltung
der Termine! |
| Tipp: Um gute Gewinnspannen schon vor dem Wareneinkauf abschätzen
zu können, empfiehlt sich, je eine Einheit der wichtigsten Handelsgüter
an Bord zu behalten. Mit dem 'Verkaufspreis-Finder' kann dann einfach geprüft
werden, ob für diese Waren ein guter Preis geboten und ihr Einkauf
damit ratsam ist. |
| Missionen |
| Schon bald nach Spielstart werden einem u. U. die ersten
Missionen angeboten. Meist Handelsaufträge, evt. aber auch der Auftrag,
für die kranke Boronen-Tochter Zutaten zur Herstellung eines Medikaments
zu beschaffen oder ein Wettflug mit einem argonischen Aufschneider (siehe
Missionen der Argonen). Es spricht nichts gegen
die Annahme dieser Missionen. |
| Unlukrativ ist jedoch der Transport von Passagieren (die
weit weniger zahlen, als sie versprechen) und Vorsicht ist bei Handelsvertretern
geboten, die für 12.000cr zu einer bestimmten Station gebracht werden
wollen. Die zahlen zwar, erweisen sich aber u. U. als Saboteure, für
deren angerichtete Schäden man später mit 50.000cr zur Kasse gebeten
wird. |
| Die zentrale und sehr einträgliche Mission des Spiels
ist die Perseus-Mission, die man aber erst nach einer Spielzeit von ca.
100 Stunden erhalten kann. Eine zweite etwas komplexere Mission ist die
Male Gi-Mission (siehe auch Missions-Übersicht). |
| |
Eine
eigentliche Handlung gibt es (leider) in X-Tension nicht! |
| Zeit für eine Piranha - Ausrüstungstausch
in Station und Weltall |
| Hat man etwa 600.000cr beisammen, wird es Zeit für einen
gut ausgestatteten M4-Jäger und da ist die erste Wahl die Boron 'Piranha'
in L-Ausstattung, mit 2x5MW-Schild und 2 Gamma-PBKs. Nach Geschwindigkeits-
und Wendigkeits-Tuning wird mit diesem Schiff die Jagen auf Piraten zum
Katz und Maus-Spiel (mit meist eindeutig verteilten Rollen:) |
| Bei der Ausrüstung der Piranha können ggf. Erweiterungen
des zuvor geflogenen Transporters (wie z. B. Schnäppchenfinder, ...)
übernommen werden. Das kann am besten gleich in der Werft geschehen
oder allgemein in jeder Station, in der das selbst geflogene und ein weiteres
eigene Schiff gelandet sind: Im Stationsmenü aus der Übersicht
gelandeter Schiffe (L) das andere Schiff wählen und in dessen
Menü die Option 'Frachtaustausch'. |
| Im Besitz einer 'Transporter-Erweiterung' der Goner kann
dies über die Sektorkarte ebenso im freien Weltall geschehen, wenn
der Abstand der beiden Schiffe kleiner als 5 km ist. Dem alternativ
verwendbaren Auswurfbefehl für Fracht mit nachfolgendem Einsammeln
der Frachtcontainer ist dies allemal vorzuziehen. |
| |
| Falls noch nicht vorhanden, sollte als nächstes die
Anschaffung eines 'ZiPErs' (Autopiloten) und einiger Bergungsversicherungen
im Tempel der Goner auf dem Plan stehen (Versicherungen mehrfach Einkaufen,
bis man ein paar Dutzend beisammen hat). Weitere Nahziele sind: |
- Ruf bei den Split und den Paraniden verbessern, um auch mit diesen
Völkern Handel betreiben zu können.
- Weiterführung des Handels mit dem Transporter (per Fern-Steuerung
über NavSat)
- Aufbringen von Feindschiffen, um Kapital für eigene Fabriken
zusammenzubringen (evt. auch, um geeignete Schiffe als Frachter einsetzen
zu können).
- Anschaffung eines Sprungantriebs (505.352cr)
|
| Als Ziele kommen dabei alle Schiffe in Frage, deren Schilde
weniger als 125MW Leistung besitzen. Ausnahmen: |
- Die Perseus kann trotz ihres grösseren Schildes gekapert werden.
- Schiffe, die innerhalb einer Mission eine Rolle spielen sind häufig
nicht zu kapern. Gelingt dies trotzdem, so wird die Mission u. U.
als nicht erfüllt betrachtet.
- Nochmals, Großkampfschiffe sind nicht zu kapern!
|
| |
Standardziele
sind Piratenfrachter, mit 1x25MW-Schild. Sie bringen ca. 100.000cr
und mehr, wenn Waffe oder Schild beim Kampf heil blieben (in diesem
Fall Waffe/Schild in einem Ausrüstungsdock verkaufen, da man in der
Werft erheblich weniger für die Ausrüstung erhält). |
| Besonders lukrativ ist das Kapern von Piraten-Orinokos
mit 2x5MW-Schilden. Der Piranha zwar eindeutig unterlegen, bringen sie doch
stolze 500.000cr bei ihrem Verkauf. |
| Eigene Fabriken |
| Sind ca. 1.000.000cr verfügbar, kann es an den Bau eigener
Stationen gehen. So lange sollte man tatsächlich warten, da es der
preiswerten Sonnenkraftwerk und Minen im X-Universum schon genügend
gibt und man mit ihnen bestenfalls magere Gewinne einfahren wird! Besser
geeignet sind die Fabriken für technische Güter und einige der
Nahrungsfabriken (siehe Bauen). |
| Einfachheitshalber eine Übersicht der ersten Fabriken,
die mir anfangs recht gute Gewinne eingebracht haben: |
- Quantumröhren-Fabrik in 'Linie der Energie' [C4]
- Kristallwerk in 'Linie der Energie'
- Geschützfabrik in Priesterringe [C6]
- Cahoona-Presse in 'Linie der Energie'
- Gewächstation der Teladi plus Sonnenblumen-Raffinerie in 'HerzogsReich'
[C8]
- Gewächstation der Teladi plus Sonnenblumen-Raffinerie in 'Thuruks-Stolz'
[G3]
- Cahoona-Presse in 'Linie der Energie'
|
| Ein Schutz dieser Fabriken hat sich als unnötig erwiesen
(nur ein einziger Überfall, der von den örtlichen Polizeikräften
niedergeschlagen wurde, noch bevor ich das System erreicht hatte). Weder
Geschütztürme noch stationseigene Kampfschiffe waren vonnöten. |
| Allerdings habe ich bevorzugt kleine, bewaffnete und schnelle
M5-Kampfschiffe zur Beschaffung der Rohstoffe eingesetzt, die entweder nur
in kleiner Stückzahl (z. B. Erz, Silizium) benötigt wurden
oder die nahebei zu bekommen waren (z. B. EnZellen in Linie der Energie).
Die M5's sind dazu hinreichend effizient. Ob sie im Verteidigungsfall auch
der Station Schutz bieten, konnte ich aber mangels Gelegenheit nicht feststellen.
|
| Dabei war insbesondere der Umstieg auf einen M3-Jäger
keine unproblematische Sache, da die angebotenen Schiffe
alle ihre Handicaps haben: zu langsam, zu träge, zu wenig Frachtraum,
zu schlecht geschützt, Abstand der Laser zu groß. Seufz, man
gebe mir einen Piranha mit 2x25MW Schilden - aber es soll ja auch nicht
zu leicht werden. |
| Insbesondere ein grosser Abstand der Laser, der sich aus
den technischen Daten nicht ersehen läßt, kann ärgerlich
werden. Was soll man mit einem Schiff, wie der Split Mamba (ansich meine
erste Wahl), wenn die auf 300m noch Leuchtsignale links und rechts vom Ziel
schießt? |
| Da für mich Geschwindigkeit vorrangig ist, viel meine
Wahl letztlich auf die Paranid Prometheus, auch wenn die nur einen seeehr
kleinen Laderaum besitzt und damit das Mitführen von Energiezellen
für den Sprungantrieb nur in kleinem Umfang gestattet. Um als Begleitschiffe
mit der Xperimental, der Perseus oder dem TL-Frachter mitzuhalten ist sie
allerdings immer noch zu langsam. |
| Und nach der Perseus-Mission? |
| Tja, da gibt's Raum zur freien Entfaltung aber keine vorgegebene
Ziele mehr (gab's genaugenommen natürlich auch vorher nicht). Wer keinen
Spass daran hat, seinen Handels- oder Kampfrang zur Spitze zu treiben, ein
noch nie gesehenes Wirtschaftsimperium aufzubauen, alle Xenon zu vertreiben
oder die Piraten-Sektoren zum eigenen Territorium zu machen, der wird evt.
enttäuscht sein (wie das in einer Reihe von Mails zu X-BTF zum Ausdruck
kam). |
| Doch geht es einem manchmal ja auch so, beim Zuschlagen eines
Buchs oder am Ende eines Films. Meist hat man sich dann gut Unterhalten
und es bleibt die Hoffnung auf eine Fortsetzung. Die ist bei Egosoft für
das Jahr 2002 unter dem Namen X² geplant - vielleicht dann auf
ein neues? |
| Wer vorher noch nach Herausforderungen sucht, sollte sich
im Internet mal nach modifizierten EXEs (gepatchten Programmdateien) umschauen
wie 'Mike's EXE' (z. B. über das THQ-Forum oder auf der Site
von Commander Jamieson). Diese verändern die Spielparameter in
teils gravierender Weise und schaffen auch ganz neue Möglichkeiten.
|