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Aquanox
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 | Info |
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| Autor | | 3 |
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 |   | | 1.5 |
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| Gesamt (52 votes) | | 2 |
 |   | | 2.1 |
 |   | | 1.2 |
 |   | | 1.9 |
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| Name: | Aquanox |
| Genre: | Action Sim |
| Produkt: | Vollversion |
| Release: | 2001/10 |
| Publisher: | JoWooD |
| Entwickler: | Massive |
| Hardware: | 500Mhz, 128MB RAM, 16MB 3D-Karte D3D, HD 500 MB, Sound: DX zertifizierte Soundkarte |
| System: | Win 95/98/ME, 2000, DX8 |
| Steuerung: | Maus/ Tastatur/ Gamepad |
| Multiplay: | Lan/ Internet |
| Sprache: | Deutsch |
| Serie: | ja |
| Patch: | 1.17 |
| USK: | 16 |
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Der Ozean, unendliche Tiefen, dies sind die Abenteuer des Unterseeboots...
...ups, falsche Story, also nochmal zurück.
Die Frage "Warum ein Review fast ein Jahr nach dem offiziellen Release?"
scheint berechtigt, macht jedoch zweifach Sinn, wenn man bedenkt, dass gerade
die "Fortsetzung zur Fortsetzung" namens Aquanox 2: Revelation in den Händlerregalen
steht und der Vorgänger jetzt zum Budgetpreis erhältlich ist.
Im Jahre 1996 ging es das erste Mal in Aqua auf Tauchfahrt mit dem Spiel Schleichfahrt,
das eindrucksvoll zeigte, dass Software aus Germany locker mit Giganten wie
z. B. Wing Commander mithalten kann, wenn nicht sogar sie zu übertreffen. Schleichfahrt
gehört für mich immer noch in die Riege der besten Spiele. Ein tolles Konzept,
hervorragende Realisation. Vor allem aber das Gameplay und die dichte Atmosphäre
hatten es mir angetan. Als Söldner Emerald "Dead Eye" Flint machte man den Ozean
unsicher- in einer Zukunft, wo Menschen gezwungen waren, ihr Leben an der mittlerweile
unbewohnbaren Oberfläche aufzugeben und in die Tiefen des Ozeans zu ziehen.
Dort bildeten sich riesige Unterwasserstädte und neue Gesellschafts- und Machtstrukturen,
in denen Emerald Flint seinem Geschäft nachging. Flint kämpfte gegen verbrecherische
Organisationen und eine ausserirdische Rasse namens Bionten, die er jedoch letztendlich
besiegen konnte.
Wie geht die Story nun weiter?
Flint, stolzer Besitzer der Succubus 2, einem Parade-Uboot, das er sich redlich
in Schleichfahrt verdient hatte, wird leider Zeuge, wie ihm sein "Baby" vor
der Nase gestohlen wird. So muss er praktisch wieder ganz von "unten" anfangen
und seinen Weg vom Tellerwäscher zum Millionär wagen, was jedoch in der Aquanoxsprache
bedeutet - vom Müllentsorger zum Hightech-Schiff.Inhaber. So beginnt er, einem
Tutorial gleich, sich mit der allgemeinen Steuerung vertraut zu machen und entsorgt
um El Topos Asylum, einer Unterwasserstation seines alten Freundes, den Müll,
damit ein reibungsloser Schiffsverkehr dort möglich ist. Doch ist er, wahrscheinlich
eher als ihm lieb ist, wieder im "alten" Element, umgeben von neuen Feinden,
den kannibalistischen Crawlern, die den Meeresboden unsicher machen und von
politischen Intrigen, in die auch sein alter Freund und Ersatzvater Admiral
Cox verwickelt zu sein scheint.
Flint übernimmt im Verlauf des Spiels, wie schon im Vorgänger, die unterschiedlichsten
Aufgaben, um sein Bankkonto aufzufüllen und dadurch an besseres Equipment zu
kommen. Begleitschutzmissionen, Bewachung sensibler Stützpunkte, Sabotage einer
Funkstation bis hin zum "einfachen" Gegner-Schrotten. Dies muss Flint jedoch
selten alleine bewerkstelligen, wird er doch von seinen Flügelmännern und -frauen
begleitet (über die er jedoch, anders wie in genreähnlichen Spielen,
keine Kontrolle besitzt). So vereitelt Flint einige Scharmützel seiner Gegner,
löst das Geheimnis der menschenfressenden Crawler und trifft sogar auf riesige
Unterseekreaturen, mit denen alles andere als gut Kirschen essen angesagt ist.
Für die technische Realisation haben die Entwickler von Massive nicht auf eine
lizenzierte Engine gesetzt, sondern mit der KRASS Engine eine eigene, referenzwürdige
Alternative geschaffen. So gut hat die Unterwasserwelt bisher noch nie ausgesehen.
War schon Schleichfahrt damals ein graphischer Genuss, wenn man eine 3dFX Karte
in seinem Rechner werkeln liess, zeigt Aquanox nun, wie ein Programm in der
heutigen Zeit auszusehen hat. Aquanox war eins der ersten Programme, das Direct
X 8.0 unterstützte und die Möglichkeiten von Graphikkarten der Geforce 3 Generation
auf den Screen brachte. Die Tiefsee sieht düster aus, Algen wabbern durch unser
Fahrwasser, Licht bricht sich von der Oberfläche auf dem Grund oder auf unserem
metallischen Rumpf, Scheinwerfer erhellen das Dunkel und unsere Treibwerke oder
Torpedos hinterlassen aufgewirbelte Luftblasen. Die KRASS Engine ist ein absoluter
Augenschmauss, der auch noch ein Jahr nach Release für offenstehende Münder
sorgt und nie in die Knie ging, auch wenn Massen von Gegner oder Geschossen
über den Screen rassten. Die Geräusche stehen dem in nichts nach. So kann man
die Torpedos mittels 3D Audiounterstützung hinter sich anrasen hören, deren
dumpfen Einschlag oder das erfolgreiche Ablenkungsmanöver hören, wenn wir
ein Torpedo mittels Buzzer zur Detonation bringen konnten. Die Sprachausgabe
ist bis auf ein paar kleine Rollen, gut gelungen. So kann man während der Kämpfe
die Erfolge oder Misserfolge seiner Flügelmänner per Funk erfahren oder in langen
(sehr langen!) Gesprächen innerhalb der Stationen mehr über Aufträge und Ziele
erfahren. Die Musik ist leider ein zweischneidiges Schwert. Ein Grossteil des
Spiels wird, wie schon im Vorgänger, von absolut umpassender Techno-Mucke untermalt.
Das trägt wenig zur Unterwasseratmosphäre bei und lässt eher einen Discobesuch,
als ein Unterwasserabenteuer vermuten. Ausnahmen von dem Technosound gibt es
jedoch in einigen Cutszenen, die sich eher an Ambientesounds in Stile einer
Filmmusik orientieren. Dies hätte man besser in allen Spielabschnitten
beibehalten sollen. So hört man beispielsweise Chöre und Orchestereinlagen,
die mich musikalisch an Alan Silverstri's Score zu "The Abyss" erinnerten, was
ja nun thematisch mehr als passend wäre.
Steuern lässt sich Aquanox über Maus, Tastatur oder aber auch Joystick. Leider
steuert sich Aquanox zu schwammig und auch mit viel "Feinjustierung" erreicht
man kaum den gewünschten Erfolg, zumal sich Steuerungsänderungen oder Graphikeinstellung
nur ausserhalb einer Mission bewerkstelligen lassen, was ein unnötiges Hin und
Her bedeutet und wenig benutzerfreundlich ist. So ist ein präzises Feindverfolgen
selten möglich und Drehungen, um einen sehr nahe gekommen Feind im Visier zu
behalten, landen oft im Nirwana. Zudem lässt sich das Menü, auch nach dem aktuellsten
Patch, nur über Tastatur steuern, was auch sämtliche Interaktion in den Stationen
mit einschliesst. Leider lassen sich einige Befehle nicht auf andere Tasten
programmieren und man muss die Standardkonfiguration benutzen.
Die Frage nach dem "Ist Aquanox wie Schleichfahrt?" lässt sich nur schwer beantworten,
da jeder Schleichfahrt-Fan seine eigene Definition von Gameplay und der damit
verbunden Spassempfindung hat. Aquanox unterscheidet sich insgesamt stark vom
Vorgänger. So ist das Gameplay vom eher taktischeren Vorgänger einem actionlastigeren
Prinzip gewichen, was man schon bei der Steuerung merkt. Das eher simulationsähnliche
Steuern wurde durch eine Egoshooter-ähnliche ausgewechselt. Dies bedeutet,
dass unser Schiff fast ohne Verzögerung den Steuerimpulsen nachkommt, ja sogar
das bekannte "Strafen" ist in Aquanox möglich.
Die Story ist nun streng linear vorgegeben und bietet so nur eingeschränkt
das Reisen innerhalb eines Sektors. Konnte man dadurch beim Vorgänger noch den
Eindruck gewinnen, sich nichtlinear durch die Weltmeere zu schlagen und dadurch
einige Bonusaufträge erlangen konnte, gibt es diese in Aquanox nur an speziell
vorgegebenen Spielabschnitten. Dadurch hat man nicht den Eindruck, sich seine
"Extra-Credits" auch durch eigene Entscheidung verdient zu haben. In Aquanox
hättes das aber auch kaum eine Auswirkung hat, da man durch diese Einschränkung
zugleich ein wichtiges Feature des Vorgängers kastriert hat und zur Bedeutungslosigkeit
vereinfacht hat. Das Equipmenthandling wie auch das Equipment selber war in
Schleichfahrt viel ausgereifter. Musste man da noch mit seinen Credits "haushalten"
und übernahm waghalsige Bonusaufträge, um schneller an ein neues Schiff oder
an neue Waffen zu kommen, erreicht man bei Aquanox meist automatisch den Creditstatus
mit der neuen Kaufoption. Somit macht der Besitz von Credits hier nur eingeschränkt
Sinn, zumal man alles Erworbene wieder ohne Verlust eintauschen kann.
Auch Schiffs-Reparaturen sind in Aquanox nicht mehr nötig. Nach jeder
erfolgreichen Mission ist es wieder "genesen". Im Vorgänger kostete dies noch
harte Aqua-Credits und man sah sich bei der Missionsdurchführung vor, nicht
zu stark beschädigt zu werden. Vereinfachungen gab es aber nicht nur in diesem
Punkt. So wurde auch das Equipment selbst vereinfacht. Es gibt nur zwei Waffenslots,
ergänzt durch Torpedoschächte und zwei Spezial-Slots, in denen man einen
Booster oder einen Silencer deponieren kann, die für kurzzeitiges Schnellfahren
oder Geräuschreduzierung sorgen. Verzichtet hat man bei Aquanox auf eine Option,
die ich beim Vorgänger grossartig fand und gerade für die taktische Komponente
im Spiel ausserordentlich wichtig war. Man konnte das Schiff mit zusätzlichen
Geschütztürmen ausstatten. Je nach Schiffsbauart war ein Geschützturm oben oder
unten, später auch auf beiden Seiten möglich. Diese Geschütztürme mussten mit
entsprechender Steuerrungssoftware ausgestattet werden, die für viel Credits
den Besitzer wechselten. So gab es Software, die sich auf Bodenziele spezialisierte
oder aber für andere Schiffe. Die Sahneschnitte war der Release-Candidate, der
beides zugleich aufs Korn nehmen konnte. Die Geschütztürme konnten mittels Hotkeys
noch dazu überredet werden, selbstständig (je nach Software) Ziele zu suchen
oder mein gerade anvisiertes mit anzugreifen. Eine Komponente, auf die man in
Nachfolger leider komplett verzichten muss. Dabei merkt man schon, dass man
auf einige taktische Details verzichtet hat, was sich auch insgesamt auf das
Gameplay auswirkt.
So ist Aquanox mehr ein Baller-alles-Nieder Spiel mit nur noch eingeschränkt
taktischen Möglichkeiten. Zwar hat man noch einiges beibehalten, jedoch findet
dies nur sehr selten Einsatz, bzw. ist per Scripting vom Missionsablauf zwingend
notwendig. So findet man in Aquanox noch die Möglichkeit, seine Motoren auszuschalten,
um sozusagen im gehörlosen "Blindflug" durch eine Strömung an den Feinden vorbeizugelangen.
Bei den Kämpfen setzt man weniger auf Taktik, als auf Massenschlachten. Selten
findet man die furiosen, taktisch ausgereiften Verfolgungsjagden eines Gegners
wie im Vorgänger. Konnte man damals noch einen BIG BANG Torpedo auf einen Riesenzerstörer
losballern und dessen Geräuschentwicklung mit einem nachfolgenden SubSonic Torpedo
tarnen, damit der BIG BANG nicht durch Ablenker von seiner gewaltigen Zerstörungskraft
gehindert wurde, kämpft man in Aquanox fast statisch. Man nimmt einen Gegner
ins Fadenkreuz und "straft" zum Ausweichen ein wenig Hin und Her. Aquanox ist
zwar von der Gegnerzahl überlegen, jedoch trägt dies nicht zwingend zur Spielatmosphäre
bei.
Vermisst habe ich wirklich den Einzelkampf mit Gegnern. Wenn man z. B. von einem
feindlichen Torpedo verfolgt wird und versucht, diesen mittels Buzzer loszuwerden
oder durch gekonnte Tauchmanöver diesen abschüttelt, bzw. es schafft, dass er
in einem Hügel oder Felsen detoniert, während wir noch gerade so die Kurve kriegen
und hinter dem Riff abtauchen. hatte schon etwas Besonderes. Bei Aquanox steckt
man praktisch immer mitten im Getümmel und kann selten solche Aktionen durchführen,
dazu lässt einem das Missionsscripting zu wenig Handlungsfreiraum. Als Ausgleich
erhält man aber ein paar feine Waffen, die dem Vorgänger fremd waren. So gibt
es für viele Geschütze Sekundärfeuer, die bei einigen sogar ein Snipern ermöglichen,
was das Spiel damit noch näher in den Bereich von Ego-Shooter rückt.
Das Missionsbriefing ist leider zu spärlich ausgefallen. So bekommt man nur
kurz gesagt, was Ziel der Mission ist. Man bekommt zwar während des Levels Hinweise
und Tipps von den Begleitern, jedoch gehen diese gerne mal mitten in der Action
"unter". Auch gibt es kein Endbriefing, was besonders ärgerlich ist, wenn man
lediglich die Mitteilung erhält, dass die Mission gescheitert ist, auch wenn
man gar nicht weiss, warum. Absolut unpassend ist das Scripting der Flügelmänner
innerhalb einer Mission. Diese schiessen nur eine gewisse Anzahl Feinde ab,
danach ist "Still ruht der See" angesagt und sie dümpeln zum Kaffeeklatsch im
Teich, auch wenn noch massig Gegner ihr Unwesen treiben. Der Rest der Feinde
ist sicher für den Spieler "reserviert". Hier wäre eine "Hey Flint,
meine Maschine ist hinüber, ich kann dir nicht mehr helfen" Mitteilung angebracht
gewesen.
Nervig waren auch die langen, oft für die Story unnötigen Dialoge innerhalb
der Stationen. Hier hätte man sich auf das Wesentliche beschränken sollen, gerade
wenn man das Gameplay auf Action pur ausgelegt hat. Der in meinen Augen übertriebene
Fäkalienjargon in den Gesprächen ist etwas zuviel des Guten. Kaum ein Satz
ohne "Scheisse", "Arsch" oder Ähnlichem. Insgesamt ist dadurch auch der ohnehin
schon verworrenen Story kaum noch zu folgen, wozu die etwas sparsame Realisation
der Gespräche durch unanimierte Portraits nicht positiv beiträgt.
Sehr gelungen ist jedoch das Handbuch, das viel an Hintergrundwissen und Details
über die Geschichte Aquas, den politischen und wirtschaftlichen Machthabern
und auch über die verfügbare Technik vermittelt.
Der Schwierigkeitsgrad ist nicht von schlechten Eltern. Selbst der Anfängermodus
(von insgesamt 5 wählbaren Optionen) ist für Einsteiger eine harte Nuss in einigen
Missionen. Leider ist das Gameplay insgesamt schlecht ausbalanciert. Kann man
einige Missionen beim ersten Versuch durchspielem, hat man bei anderen oft 10-15
Anläufe, bevor sie geknackt werden, was aber auch an den oft unzureichenden
Missionsbeschreibungen liegt. So bin ich sicher 10 mal in einer Mission gescheitert,
bei der man einer Riesendetonation entkommen musste. Leider weiss ich durch
fehlendes Debriefing nicht, warum. Zu sehen war von der Detonation bis zu diesem
Zeitpunkt noch nichts. Ob es sich um einen Bug oder um ein unzureichendes Script
handelt, konnte ich nicht klären, jedoch konnte man auch einige Missionsskripte
"für sich" arbeiten lassen. So war es möglich, ein Missionsziel solange
zu verschonen, um vorher in aller Ruhe einen Korridor mit Geschütztürmen
zu bereinigen, was die folgende Eskorte-Mission zum Kinderspiel macht, nachdem
man das scriptauslösende letzte Ziel vernichtet.
Die KI der Gegner ist angemessen gut, wenn man auch manchmal einige Feinde
erst mit einer Salve auf sich aufmerksam machen muss.
Aquanox verfügt noch über einen Multiplayerpart, in dem Deathmatch, Team Deathmatch
und Capture the Flag gespielt werden kann, was mir jedoch absolut kein Vergnügen
bereitet hat. In einem zusätzlichen Single Player Modus namens Instant Action
Modus kann man sofort in 4 Missionen Action pur bekommen.
Viel Kritik, was aber nicht bedeuten soll, dass Aquanox ein schlechtes Spiel
ist. Es hat jedoch in vielen Bereichen, die Schleichfahrt für mich zu einem
genialen Spiel machten, eingespart und eher auf Mainstream-Action wert gelegt.
So ist es eher mit einem Shooter unter Wasser, als mit einer Simulation zu vergleichen.
Nicht unbedingt eine schlechte Wahl, jedoch enttäuschend für alle Schleichfahrt-Fans,
die auf eine Gameplay-Weiterentwicklung gehofft hatten. Schleichfahrt hatte
einfach mehr "Tiefe". Action statt Gehirnschmalz und taktischem Kalkül
ist bei Aquanox für ca. 30 Missionen und 15-20 Stunden Spielzeit die Devise
und wer sich darauf einlassen will, wird sicher nicht enttäuscht, denn technisch
ist es hervorragend umgesetzt. Wer jedoch eine Weiterentwicklung von Schleichfahrt
erwartet, ist hier sicher im falschen Spiel und sollte vorher die Demo ausprobieren.
Ob Massive nun bei Aquanox 2: Revelation die Wünsche der Fans nach mehr "Schleichfahrt"
erhört hat, bleibt abzuwarten.
Geschrieben am 13.12.2002, Testkonfiguration: AMD2100+, Geforce-3, 512MB Ram, SB Audigy
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