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Batman: Arkham Asylum
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 | Info |
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| Autor | | 1 |
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 |   | | 2.5 |
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| Gesamt (21 votes) | | 1+ |
 |   | | 1.9 |
 |   | | 1.7 |
 |   | | 2.7 |
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| Name: | Batman: Arkham Asylum |
| Genre: | 3rd Person Action Adventure |
| Produkt: | Vollversion |
| Release: | 2009/09 |
| Publisher: | Eidos |
| Entwickler: | Rocksteady |
| Offiz. Sites: | Game |
| Links: | DC Comics |
| Hardware: | Xbox360 |
| System: | Xbox360 |
| FFeedback: | ja |
| Sprache: | Multilingual |
| zensiert: | nein |
| Bemerkung: | auch für PS3/ PC |
| USK: | 16 |
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| Batman: Arkham Asylum (review von yak) |
Eigentlich stand ich dem Spiel nach den 90%+ Wertungen eher skeptisch gegenüber, denn in
letzter Zeit lagen die Meinungen der "Fachpresse" und meiner eigenen so weit wie nur selten
auseinander. Dazu noch ein Lizenzspiel, dem Genre, dass sich nach einigen ordentlichen Jahren
wieder in der Talsohle befindet, wenn es sich nicht gerade um die X-te Lego Spielumsetzung handelt.
Erschwerend kam hinzu, dass das Spiel von einem Studio kam, das bisher lediglich den zweiten
Teil von Urban Chaos entwickelte und somit Rückschlüsse auf eine hohe Spielqualität nicht gezogen
werden konnten. Batman: Arkham Asylum landete dadurch bei mir erst mal im geistigen "wenn's
mal billiger ist" Töpfchen.
Die Demo hat mich nicht vollends überzeugt, die Konsolenfassung war mir zu teuer und bei
der Windows Version war nicht klar, ob eine Onlineaktivierung in Steam-Manier notwendig ist
und somit für mich nicht in Frage kam. Bei dieser Gelegenheit sollte man auch mal aus Verbraucherschutzgründen
eine Kennzeichnungspflicht auf der Verpackung bzw. Produktbeschreibung gesetzlich festlegen,
ob und welche DRM-Maßnahmen und damit verbundene Einschränkungen den Käufer erwarten. Aber damit
scheint die Politik weniger Probleme zu haben und setzt eher auf noch größere Alterskennzeichnungen,
die jetzt das Gesamtprodukt noch unschöner erscheinen lassen, wodurch halbwegs ästhetische Spielesammler
nun vollends zu Importversionen wechseln. Genau herausbekommen, welche Kopierschutzmaßnahmen
eingesetzt wurden - ohne das PC-Spiel kaufen zu müssen- habe ich es bis heute leider immer noch
nicht. Man spricht aber davon, dass die PC DVD Version lediglich eine DVD Abfrage beinhaltet.
Als Geburtstagsgeschenk wurde dann aber der Geiz überwunden und die Xbox-Fassung landete schließlich
in der Konsole. Zum Glück muss ich sagen, denn bereits nach kurzer Spielzeit stand für mich
fest, dass ich für so ein Spiel gerne auch den Vollpreis bezahlt hätte. Warum, soll das folgende
Review verdeutlichen.
Technik
Entwickler Rocksteady setzt auf bewährte Technologie in Form der Unreal Engine. Das Spiel
sieht hervorragend aus und gibt sich auch im Bereich Performance keine Blöße. Anzumerken ist
noch, dass das Spiel gar nicht nach dem üblichen Unreal-Engine-Look aussieht. Atmosphärisch
haben die Graphikdesigner erstklassige Arbeit in allen Bereichen geleistet. Ob es die bekannten
Figuren und Bösewichte der DC Comics sind oder die düstere Umgebung der Arkham Irrenanstalt.
Man steckt sofort mittendrin, wenn man als Batman mit dem Joker im Schlepptau den Hochsicherheitsbereich
betritt. Auch wenn das Spiel im gewählten Szenario nur eine überschaubare Größe bietet,
so ist dennoch von Eintönigkeit dank der abwechslungsreichen Locations nicht zu spüren. Unterirdische
Anlagen, ein botanischer Garten, die Bathöhle, die Kanalisation, eine alte Villa, der Gefängnisbereich
oder medizinische Einrichtungen: Das Arkham Asylum bietet eine unglaublich dichte und packende
Atmosphäre in einem in sich schlüssigen und eingegrenzten Szenario. So etwas ziehe ich den heutzutage
so offenen (und leider zu oft auch inhaltsleeren) Open World Konzepten immer vor. Hier lässt
sich einfach eine viel bessere Story und Atmosphäre aufbauen, was nicht zuletzt durch den "Ich
bin hier gefangen und muss sehen, wie ich hier klarkomme" Aspekt verstärkt wird. Gerade dieser
Aspekt hat immer für die atmosphärischsten Spielerlebnisse gesorgt, wenn man sich an Klassiker
wie System Shock oder Half Life erinnert. Weniger ist manchmal mehr.
Die Unreal Engine zaubert dann auch das düstere Bild der unheilvollen Irrenanstalt atemberaubend
auf den Bildschirm. Halb verfallen, verwüstet von den Insassen, thronen die im halbgotischen
Baustil gehaltenen - von Efeu bewachsenen und mit Wasserspeiern verzierten- Gebäude auf der
Felseninsel. Die Sichtweite ist großartig und so kann man von der höchsten Zinne der riesigen
Villa Hunderte von Metern weit in schwindelerregender Höhe das Geschehen im Anstaltshof beobachten.
Die Figuren und deren Animationen sind ebenfalls ohne Tadel. Batman sieht so aus, wie man ihn
aus den Comics her kennt, ebenso seine Widersacher, vom Erzfeind Joker, Harely Quinn, von Poison
Ivy bis hin zu Scarecrow und Killer Croc, die alle ihren Auftritt haben. Tolle Mimik und Detailverliebtheit
lassen sozusagen die Comics lebendig werden.
Der Sound darf natürlich zu der bisherigen hohen technischen Qualität nicht nachstehen -
und das tut er auch zum Glück nicht. Gute Synchronsprecher, stimmige Soundeffekte, sowie ein
erstklassiger Soundtrack setzten dem Spiel das Sahnehäubchen auf. In der deutschen Fassung spricht
auch David Nathan, Synchronsprecher für Christan Bale in den neuen Batman Filmen, den Dunklen
Ritter. In der englischen Originalfassung hält man sich bei der Sprecherriege eher an die Animationsfilmumsetzungen
und so darf Mark Hamill wie gewohnt dem Joker seine Stimme leihen.
Die Steuerung ist eingängig und gut umgesetzt. Alles funktioniert so, wie man es seinem Helden
befiehlt. Etwas gewöhnungsbedürftig ist jedoch die Notwendigkeit, den A-Knopf zum Rennen betätigen
zu müssen. Das hätte man sicher auch mit dem Analogstickimpuls ebenso hinbekommen können, wie
es andere Games vormachen. Das Spiel speichert automatisch am bestimmten Speicherpunkten, zumeist
beim Betreten neuer Areale, sodass es im Prinzip niemals zu Fruststellen kommt. Zwischen dem
Wechseln von Levelbereichen kann es zu kurzen Ladezeiten kommen, die aber zum Glück so kurz
ausfallen und kaum der Rede wert sind, so dass man dennoch das Gefühl hat, das Arkham Asylum
ohne Zwangspause durchforschen zu können.
Gespielt werden kann in drei Schwierigkeitsgraden, wobei der mittlere so ausgelegt ist, dass
er auch für geübte Spieler micht zu schwer, aber dennoch fordernd ausfällt. Insgesamt muss
man den Spieldesignern zum sehr gut ausbalancierten Schwierigkeitsgrad gratulieren. Es spielt
sich packend, herausfordernd und vor allem auch sehr fair, niemals aber so, dass man an schwierigeren
Stellen die Lust verliert, etwas, dass viele Spiele der letzten Zeit in dieser Form vermissen
lassen.
Gameplay
Batman ist Zeuge, wie sein Erzfeind Joker zur Sicherheitsverwahrung in die Irrenanstalt Arkham
Asylum gebracht wird. Vorbei an komplexen Sicherheitssystemen bringen die Wärter den durchgeknallten
Bösewicht ganz "Hannibal Lecter" like gefesselt auf einer Bahre tiefer in das Gebäude. Es war
schon merkwürdig, dass Batman den Joker so einfach wie nie zuvor dingfest machen konnte. Doch
der Grund dafür offenbart sich dem Dunkeln Ritter kurze Zeit später, denn es gehörte zu Jokers
Plan, in Arkham Asylum eindringen zu können, um seinen nächsten große Coup starten zu können.
Joker befreit sich und eine große Zahl der Gefangenen und übernimmt die Kontrolle in Arkham
Asylum…
Durch diese Einleitung gewinnt das Spiel schon unglaublich an Atmosphäre. Das Szenario wird
vorgestellt und man wird per Ingame-Graphik unter Kontrolle der Spielfigur ins Geschehen integriert.
Das hat schon bei Half Life 1 und Bioshock in ähnlicher Manier hervorragend funktioniert - und
auch bei Batman Arkham Asylum zieht dieser "Trick". Plötzlich geht was schief und man ist mittendrin…
Batman: Arkham Asylum ist ein 3rd Person Action Adventure mit Kampf-, Kletter-, Rätsel-,Schleich
und Secretanteilen in einer absolut gelungenen Michung, vergleichbar mit Spielen der Zelda,
Shadowman oder Soul
Reaver Serie. Letzteres sicher auch nicht von ungefähr, denn in den Credits wird ebenfalls
Entwickler Crystal Dynamics erwähnt. Batman: Arkham Asylum stützt sich aber zudem noch auf einen
bekannten Comichelden und muss daher auch vom Spielprinzip passend umgesetzt werden. Und hier
muss man vor den Entwicklern wirklich den Hut ziehen, denn sie haben es hervorragend geschafft,
dass das Spielprinzip zur Fledermaus keinesfalls aufgesetzt wirkt. Die unterschiedlichen Gameplayelemente
passen dem Dunklen Ritter so gut, wie sein Batsuit.
Der Spieleinstieg fällt leicht und neue Gameplaymechaniken werden während des eigentlichen
Spielablaufs vorgestellt, erklärt und notwendigerweise wird zum Weiterkommen auch ihre Anwendung
erfordert, um sicherzustellen, dass der Spieler das Prinzip nachvollziehen konnte, etwas, dass
die Zelda-Serie schon immer ausgesprochen gut vorlebt. In der 3rd Person Ansicht lenkt der Spieler
den Helden durch das schaurig schöne Arkham Asylum. Ganz dem Vorbild entsprechend ist Batman
kein Killer. Gegner werden kampfunfähig gemacht oder bewusstlos geschlagen. Die notwendigen
Moves dazu erlernt man rasch. Ein paar Kombos, ein Sprung über den Gegner, um ihn von hinten
zu bearbeiten, ein Angriff mit dem Umhang, um messerbewährte Gegner taumeln zu lassen, Attacken
mit dem Batarang oder Gegner mit dem Wurfhaken heranziehen. Die Kämpfe fallen entsprechen nicht
zu kompliziert aus, was die Steuerung betriff. Sie ist leicht zu bedienen, ihre Möglichkeiten
sie im Kampf zu perfektionieren jedoch nicht einfach. Arkham Asylum ist keinesfalls mit den
Prügelspielen zu vergleichen, deren Kombovarianten in die Hundert gehen. Zum Glück muss man
sagen, denn das ist nicht unbedingt mein Spielgenre. Die Kämpfe bleiben daher überschaubar und
vor allem auch gut steuerbar. Der Held macht das, was man will. Die Kämpfe fallen jedoch dadurch
nicht eintönig aus, normale Gegner sind noch verhältnismäßig einfach zu besiegen, doch kommen
Gegner mit Schusswaffen hinzu oder mutierte Fleischberge im Rempellaune, muss man schon gezielter
vorgehen. Ein Wurf mit dem Batarang, damit der anstürmende Koloss seine Augen bedeckt, um in
seinem unaufhaltsamen Stampede gegen eine Wand zu prallen. Während er hin und her taumelt, kann
Batman ihn bearbeiten oder sogar auf seinen Rücken springen. In seinem Schlagwahn, die Fledermaus
wieder los zu werden, haut er auch gerne anderen Schergen zu Brei. Gegnern mit Schusswaffen
sollten nicht unterschätzt werden, hier ist Schleichen angesagt und man sollte möglichst versuchen,
die Gegner von hinten ungesehen auszuschalten und die anderen nicht zu alarmieren.
Damit der Kampf einfacher wird, kann Batman seine Fähigkeiten und Gadgets aufpeppen. Er kann
neue Funktionen des Batarangs freischalten, Sprengsätze verbessern, Kombos verstärken oder neue
Techniken erlernen. Hilfreich ist z. B. die Hängetechnik. Batman kann sich dann von einem Wasserspeier
herunterhängen lassen und unbeobachtet einen darunter herlaufenden Gegner ergreifen und ihn
mit einem Seil an den Wasserspeier binden. Wie eine Spinne, die ihre Opfer ins Netz hängt. Batman
kann von Wasserspeier zu Wasserspeier hangelnd in den Gebäuden auf Feindesjagd gehen, sich heimlich
still und leise irgendwo abseilen, um den Gegner von hinten zu ergreifen oder sie im Sinkflug
mit ausgebreiteten Flügeln aus den Schuhen zu hauen. Warum nicht durch die Lüftungschächte die
Gegner umgehen und dann von hinten aufs Korn nehmen? Oder einen Sprengsatz installieren und
zünden, wenn die Gegner in der Nähe sind. Hier hat man wirklich viel Variationsmöglichkeiten,
von versteckt angelegten Dezimierungsgelüsten bis hin zu einer offenen Massenprügelei. Beides
geht, sofern es nicht zu viel Schusswaffenbeteiligung gibt, denn die kann die Fledermaus schnell
erledigen.
Damit Anschleichversuche nicht böse enden, wenn man um die Ecke schleichend in eine Gegneransammlung
stolpert, kann Batman in den Detektivmodus umschalten. Diese Ansicht ermöglicht eine Art Röntgenblick,
die es erlaubt, die Gegner und andere wichtige Dinge wie geeignete Andockstellen für den Greifhacken,
sichtbar zu machen. In der Detektivansicht sieht man dann die Gegner in Skelettform durch die
Level laufen, erkennt sie rechtzeitig hinter den Wänden und kann sein Vorgehen viel gezielter
planen.
Der Detektivmodus ist auch für die Rätsel und Secrets ein wichtiges Hilfsmittel, denn Batman
kann damit Spuren verfolgen und damit z. B. Gegenstände analysieren und DNA Muster oder Gerüche
aufnehmen, um sie zur Verfolgung des "Besitzers" zu nutzen. Und so hangelt und sucht sich Batman
seinen Weg durch das Arkham Asylum, um Gegner umzuhauen, Jokers Pläne zu vereiteln, Freunde
aus den Händen der Bösewichte zu befreien oder auch selbst die Schatten seiner Vergangenheit
zu bewältigen, wenn er mittels einer Droge zu Scarecrow in eine Traumwelt verfrachtet wird,
um dort gegen ihn anzutreten. Die Präsentation ist hier einmalig gelungen, wenn Batman z. B.
einen immer länger werdenden Korridor durchschreitet, der plötzlich seinen Weg in die Vergangenheit
darstellt und er als Kind die Ermordung seiner Eltern erneut durchleben muss. Klasse.
Das Leveldesign orientiert sich an den schon genannten Vorbildern. Das Spielareal ist noch
nicht komplett begehbar, sondern erschließt sich erst im weiteren Spielverlauf durch das Einwirken
der Gegner, wenn sie neue Bereiche öffnen oder durch den Erhalt oder die Verbesserung neuer
Gadgets zusätzliche Optionen bereitsstehen. Nachdem Batman in der Bathöhle einen Plastiksprengstoffspender
erhalten hat, kann er brüchige Wände zerstören, mit dem neuen automatischen Dechiffriergerät
Sicherheitscodes von verschlossenen Türen öffnen, mit einem speziellen Greifhacken morsche Wände
einreißen oder Lüftungsschachtabdeckungen öffnen. Daher ist es auch notwendig, bereits besuchte
Areale erneut aufzusuchen, um weiter zu kommen oder Secrets zu finden, die einen nicht unerheblichen
Anteil am Spielspaß ausmachen und zudem das Konto auffüllen, um neue Erweiterungen freischalten
zu können.
Die Secrets reichen von Biographien der Insassen bis hin zu Tonbandaufzeichnungen, die die
Psychiater mit den Erzbösewichten geführt haben und wirklich klasse umgesetzt wurden. Spannend
gemacht und weit entfernt von den drögen Anrufbeantworterstories aus FEAR.
Hier hört man, wie durchgeknallte Insassen ausrasten, von der Weltherrschaft sprechen oder auch
ihre Betreuer angreifen. Der Schwierigkeitsgrad der Rätsel variiert. Besonders gefallen haben
mir die Riddler-Rätsel, in denen man ein Fragezeichen finden muss. Das ist aber nie ganz einfach,
denn das Fragezeichen ist immer zweigeteilt und man muss sich so im Level positionieren, dass
man ein perfekt dargestelltes Fragezeichen erkennen kann. Das ist aber niemals auf einer Ebene
und so kann es sein, dass der Punkt des Fragezeichen an einer Felskante zu sehen ist, der Rest
davon aber weit entfernt auf den Dächern eines Hauses. Frustig wird es dabei aber selten, denn
man kann eine Karte in jedem Levelbereich finden, die die ungefähre Position der noch offenen
Secrets anzeigt.
Das Levelerkunden und herumklettern und kraxeln macht einfach nur wahnsinnigen Spaß und es
schadet auch nicht, einfach mal auf gut Glück irgendwo herunterzugleiten, um ein dort vermutetet
Secret zu finden. Die Entwickler haben hier nämlich ein besonderes Bonbon integriert, was es
in anderen Games nicht gibt. Einen tödlichen Sturz in Abgründe kann man immer vermeiden, indem
man schnell noch den Wurfhaken auswirft, um Batman so an den nächst sicheren Ort zurückzubringen.
Bei einem so gelungenen System probiert man auch gerne alles aus und muss nicht befürchten,
nach einem misslungen Secretsuchsprung erst wieder vom letzten Checkpoint aus starten zu müssen.
Andere Riddlerrätsel kommen in Form einer Textaufgabe. Hier muss man dann den Level nach einem
passenden Indiz durchsuchen. So z. B. nach einem Minihai in einem Einmachglas oder einem Poster,
auf das die Rätselbeschreibung passt. Secrets schalten dazu auch noch einige Herausforderungsmodi
frei, in denen Batman bestimmte Aufgaben außerhalb des Storymodus bewältigen muss, wie z. B.
eine bestimmte Anzahl von Gegnerwellen zu überleben.
Um das bisher schon absolut stimmige Gesamtbild noch abzurunden, dürfen natürlich Bossfights
nicht fehlen. Sie fallen zwar nicht so reichlich aus, sind aber stimmig in Szene gesetzt. Ein
reines Draufhämmern bringt in den Bossfights jedoch nichts, hier muss man schon gezielt vorgehen
und Schwachstellen der Gegner ausnutzen.
Abschliessend muss ich noch sagen, dass mich die Demo zu Batman: Arkham Asylum nicht so in
den Bann ziehen konnte, wie das finale Produkt. Es sind zudem Levelteile zusammengefasst worden,
die so im Endprodukt nicht enthalten sind, was nicht dem Ablauf und Spieleindruck des Endproduktes
entspricht.
Fazit
Batman Arham Asylum ist für mich die Überraschung des Jahres und eines der schönsten und
packensten Spiele der letzten Zeit geworden. Damit hatte ich eigentlich nicht gerechnet. Ein
Lizenzspiel zum Comichelden, das in allen Bereichen überzeugen kann und sich an Vorbildern wie
Zelda oder Soul Reaver orientiert. Die Entwickler haben es ausgezeichnet verstanden, dem Dunklen
Ritter die Gadgets und das dazu passende Gameplay auf den Leib zu schneidern, auch wenn sie
sich viele Gameplayideen von vorgenannten Titel ausgeliehen haben. Sie haben es aber einmalig
verstanden, den Spannungsbogen in einer mehr als stimmigen und atmosphärisch grandios umgesetzten
Umgebung bis zum Spielende aufrecht zu erhalten. Der Spieler wird bis zum Spielende immer wieder
mit neuen Ideen und Einsatzmöglichkeiten der Gadgets bei der Stange gehalten, so dass Langweile
nie aufkommt und man dadurch kaum vom Spiel los kommt - und das bei einer großzügigen Spielzeit
von locker 15-18 Stunden, sollte man den Anspruch haben, alle Secrets und Geheimnisse von Arkham
Asylum zu entdecken. Dazu wurde noch alles technisch, optisch und akustisch perfekt in Szene
gesetzt, was will man mehr? Dafür eine klare 1!
Geschrieben am 13.12.2009, Testkonfiguration: Xbox360
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