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Dark Void
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 | Info |
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| Autor | | 3 |
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| Gesamt | | 3 |
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 |   | | 1.5 |
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| Name: | Dark Void |
| Genre: | 3rd Person Action Adventure |
| Produkt: | Vollversion |
| Release: | 2010/01 |
| Publisher: | Capcom |
| Entwickler: | Airtight Games |
| Offiz. Sites: | Game, Demo |
| Hardware: | Xbox360 |
| System: | Xbox360 |
| Sprache: | Multilingual |
| zensiert: | nein |
| Bemerkung: | auch für PS3/ PC |
| USK: | 16 |
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| Dark Void (review von yak) |
Manche Spiele haben schon vor dem Release Probleme. Dann nämlich, wenn ein großes Print-
oder Onlinemagazin den Titel zum Frühstück verspeist. Das Problem daran ist aber in der letzten
Zeit, dass viele der Publikationen kaum noch den Mut zu einer eigenen Meinung haben - und wenn
dann einer damit anfängt, blasen die anderen ins selbe Horn. Oft wird so ein Titel, der gar
nicht zwingend schlecht sein muss, zum Freiwild erklärt. Gründe sind sicherlich reines Nachahmertum.
Wenn schon ein " renommiertes" Magazin den Titel schlecht macht, warum wir dann nicht auch,
spart Ressourcen, da man sich nicht mehr zeitintensiv mit dem Titel beschäftigen muss und so
falsch werden die anderen schon nicht liegen. Zudem erfüllt deren Meinung noch eine prima
Alibifunktion. Nebenbei hat man dann auch mal wieder einen "schlechten" Titel, der die Glaubwürdigkeit
und Kritikfähigkeit untermauern kann.
Oft trifft es kleinere Produktionen oder unbekannte Studios. Die Medienlandschaft hat sich
zu einem gefährlichen Schneeballprinzip entwickelt, das - sicher zum Teil ungerechtfertigt-
schon einige schöne Spiele auf dem Gewissen hat. Hauptsache sie hypen Games wie Call of Duty
MW2 und singen im Chor die Marketingparolen des Publishers. Eine unzumutbare Entwicklung in
den Medien, die im Grunde mittlerweile viel weniger kritikfähig sind, als Otto Normalverbraucher.
Und das bezieht sich nicht ausschließlich auf die Medienberichterstattung im Bereich Games:
alle Sparten sind davon betroffen. Oder schon mal in der letzten Zeit eine ordentliche Film
oder Musikkritik in den Massenmedien gelesen?
Das soll jetzt nicht bedeuten, dass das Game Dark Void ein absoluter Oberknaller geworden
ist - ein Dark A-Void aber sicher nicht. Was man aber von dem Titel erwarten kann, soll unser
Review hoffentlich verdeutlichen.
Technik
Die Entwickler von Airtight Games (Entwickler vom Xbox Titel Crimson Skies: High Road to
Revenge) setzen auf bewährte Technik in Form der Unreal Engine. Es ist nur seltsam, dass der
Publisher Capcom nicht seine bewährte und Konsolen-erprobte eigene Engine zur Verfügung gestellt
hat, was sicher die Produktionskosten des Titels zumindest um die kostspielige Engine-Lizensierung
gesenkt hätte. Entsprechend schick sieht das Game auch aus. Die Locations wurden glaubwürdig
in Szene gesetzt und auf dem Bildschirm geht richtig die Post ab. Etwas geschludert hat man
jedoch bei einigen Animationen und der Darstellung der Figuren in den mit der Enginge dargestellten
Zwischensequenzen. Das Spiel hat insgesamt einen realistischen Look, doch gerade die beiden
Hauptfiguren Will und Ava wirken in Gestaltung und Mimik etwas unbeholfen. Das kann die Unreal
Egninge wirklich besser, wenn man an Titel wie Gears of War denkt. Insgesamt gibt es aber im
Bereich Graphik nichts zu meckern und Dark Void hat auch ein paar absolute Hingucker Szenen,
die schon an die Qualität von Szenen aus Uncharted 2 heranreichen. So z.B., wenn ein im Bermuda
Dreieck verschollenes riesiges Kriegsschiff hochkant im Urwald über einem tiefen Abgrund steckt
und in die Tiefe gerissen wird, während der Held zu entkommen versucht. Klasse!
Der Sound ist eindrucksvoll umgesetzt. Gute Geräusche und ein insgesamt sehr stimmiger Soundtrack,
eingespielt von einem Live-Orchester und komponiert von Battlestar Galactica Komponisten Bear
McCreary sorgen für ordentlich Atmosphäre. Der Soundtrack ist insgesamt wirklich klasse
und gut komponiert, es gibt jedoch Defizite. In den Kampfphasen variiert die Musik einfach zu
wenig und eine immer gleiche Percussionbedröhnung reicht ohne die geringsten Änderungen heute
nicht mehr aus. Das wirkt viel zu schnell eintönig. Hier muss sich der ansonsten sehr begabte
Komponist wohl noch an das Medium Spiel und dessen Anforderungen gewöhnen. Die Komposition außerhalb
der Actionpassagen ist aber erstklassig, ebenso wie die Orchestrierung. Ein besonderes Schmankerl:
Der Komponist nutzt ein ähnliches Instrument, das in den Film Noir Scoreklassikern der 40er
Jahre Verwendung fand. Statt des mittlerweile schwer erhältlichen Theremin setzt der Komponist
ein Ondes Martenot, gespielt von Cynthia Miller, die in vielen Elmer Bernstein Filmmusiken ebenfalls
dieses Instrument spielte, ein. So bekommt der Score einen höchst (atmo-)sphärischem Klang durch
die Mischung aus elektronischem und konventionellem Sound.
Das Spiel wurde nicht deutsch synchronisiert und muss leider nur mit deutschen Untertiteln
auskommen. Die Sprecher, u.a. Nolan North (Uncharted) und Polly Walker (Serie "Rom") machen
ihren Job jedoch sehr gut. Die fehlende Synchronisation macht sich in diesem Falle aber leider
negativ bemerkbar, auch für sprachversierte Spieler. Aus folgendem Grund: Oft kommentieren die
Charaktere das Spielgeschehen und geben Tipps. In stilleren Gamepassagen ist das auch keinerlei
Problem. Wenn man jedoch mitten in einer Schlacht mit dem dröhnenden Jetpack auf Gegner ballert,
versteht man kaum ein Wort und zum Untertitel lesen kommt man mitten im Gefecht auch nicht wirklich.
Hier hätte man sich schon deutsche Sprachausgabe gewünscht, da man rein aus Gewohnheit die eigene
Muttersprache sicher auch mit verstärkten Zusatzgeräuschen besser verstehen kann.
Das Spiel kann in drei Schwierigkeitsgraden gespielt werden und erlaubt es auch im laufenden
Spiel, jederzeit geändert zu werden. Gespeichert wird automatisch an fair verteilten Checkpoints.
Der normale Schwierigkeitsgrad kann von geübten Spielern ohne große Probleme, aber dennoch herausfordernd,
gemeistert werden, sofern man sich besonders im Bereich der Flugsteuerung, etwas eingewöhnt
hat.
Die Steuerung geht soweit gut von der Hand und im 3rd Person Action /Shootersequenzen folgt
die Steuerung auch dem mittlerweile gängigem Gears of War Vorbild.
Leider gab es aber bei mir erhebliche technische Probleme, die nun entweder auf meine 1st
Generation Xbox360 zu schieben sind, einer bevorstehenden "RROD-Erfahrung", einer schadhaften
Spiel-DVD oder einfach einem unschönen Bug. Ich konnte das Spiel nur mit Glück auf meiner Xbox
360 starten. Die Firmenlogos erschienen noch fleißig, dann hing sich die Konsole jedoch regelmäßig
auf. So um die 10-15 Neustarts des Systems waren bei mir notwendig, bis ich ins Dark Void eintreten
konnte. Hinzu kamen 3-4 Phasen im Spiel, in denen eine seltsame Ruckelorgie das Spielen fast
unmöglich machten, sowie Soundhänger oder das doppelte Abspielen von Soundsamples. Scheinbar
ist dies jedoch eher ein Einzelfall, denn ansonsten würde man diesbezüglich sicher etwas in
den Spielforen lesen. Nali Warcow hatte zumindest auf einer seiner (vielen?) Xboxen keine Probleme.
Vielleicht sind die neuen Kopierschutzsysteme nicht mehr 100% abwärtskompatibel mit den
Launchkonsolen.
Gameplay
Im Schatten des nahenden Zweiten Weltkrieges bereitet Will, Inhaber eines Luftfrachtunternehmens
auf den Bahamas, eine Sonderfracht vor. Zu seiner Überraschung ist der Kurier seine alte Flamme
Ava. Ein aufkommendes Unwetter verheißt nichts Gutes. Doch Will startet trotzdem. Es kommt scheinbar,
wie es kommen muss. Über dem Gebiet des Bermuda-Dreiecks muss die Maschine notlanden und Will
und Ava finden sich in einer urwaldähnlichen Gegend wieder, in denen außerirdische Wesen übles
im Sinn haben…
Dark Void wird sicher für seine Story kein Kandidat für den Pulitzerpreis, aber die Zeit
der 30-40er Jahre und das Setting sorgen dennoch für eine nette Atmosphäre. Die Entwickler von
Airtight Games scheinen ohnehin ein Faible für diese Ära und einen alternativen Geschichtsverlauf
zu haben. Ähnliches gab es ja schließlich auch bei Crimson Skies. Mehr soll aber zur Story nicht
verraten werden.
Gameplaytechnisch verlassen sich die Entwickler ebenfalls auf Bekanntes. Dark Void ist eine
Mischung aus bekannten 3rd Person Action Shootern a la Gears of War und der Crimson Skies Serie.
Wobei der Anteil der 3rd Person Action Abschnitte im Vergleich zu den Flugpassagen den Hauptanteil
darstellen, womit die verfügbare Demo des Games dem eigentlichen Spiel nicht gerecht wird und
zudem dem Spieler dadurch nicht erlaubt, mit der sich langsam im Gameplay steigernden Erfahrung,
die man im Umgang mit dem Jetpack erlernt, zu gewöhnen. Ein Beispiel dafür, wie eine Demo negativ
auf potentielle Käufer wirken kann.
Im Urwald lernt Will die standardisierte 3rd Person Action Shooter Steuerung kennen. Vom
Deckungswechsel, schießen aus der Deckung, über die Deckung springen und zur nächsten gelangen,
ganz wie im großen Epic Games Vorbild. Das wurde zwar nicht ganz so windschnittig umgesetzt
wie bei Gears of War, klappt aber dennoch ausgesprochen gut. Der anfängliche Spielabschnitt
folgt dann auch komplett dem 3rd Person Shooter Gameplay, bis man schliesslich den ersten Jetpack
erhält, der es erlaubt, kleine düsenangetriebene Sprünge zu vollführen und etwas durch Luft
zu gleiten. Recht innovativ, wenn auch etwas Spider-Man-like, ist der vertikale Kampf. Will
kann sich an Fels- oder Wandvorsprüngen klammern, dahinter in Deckung gehen und sich rundum
drehen. Vorsprünge werden dann als normale Deckung benutzt und Gegner können so aufs Korn genommen
werden. Er kann zwischen den Vorsprüngen hin und her springen, um so bessere Angriffs- oder
Deckungspositionen zu erreichen. Im Endeffekt wird eine Felswand dadurch zu einem normalen Shooterareal,
nur mit dem Unterschied, dass die Spielfigur sich dort nicht frei bewegen, sondern nur an geeignete
Stellen springen kann. Das ist aber insgesamt ganz nett umgesetzt und lockert das Spielgeschehen
auf. Diese Fortbewegungsart wird auch dafür benutzt, um Berge oder hohe Gebäude zu erklimmen.
Nachdem Will seinen "richtigen" Jetpack erhalten hat, geht es ab in die Luft. Er kann wie
"The Rocketeer" durch die Luft fliegen und mit dem angebrachten Maschinengewehr auf die Feinde
ballern. Die Steuerung wirkt hier leider etwas zu schwammig und das Zielen und letztendliche
Treffen ist durch die fehlende Zielhilfe nicht einfach. Man braucht schon etwas Zeit, um Will
und den Jetpack richtig in der Gewalt zu haben, dann macht es auch wirklich Spaß. Bis man jedoch
gut mit der Steuerung klarkommt und alles so umsetzten kann, wie man will, ist das Spiel auch
schon vorbei, denn mit ca. 7-8 Stunden, von denen die Flugpassagen den kleineren Anteil darstellen,
ist Dark Void kein langes Spielvergnügen.
Will kann mit dem Jetpack einen Turboboost vollführen, einige Stunts hinlegen, die ihm z.
B. eine schnelle Rolle oder Kehrwendung erlauben, um den Gegner schneller wieder unter Beschuss
zu nehmen oder vor Gefahren zu fliehen. Er kann zum horizontalen Schweben ansetzten, um so gezielter
Schießen zu können, Granaten zu werfen oder vorsichtig auf dem Boden zu landen. Der Jetpack
eignet sich auch in den "normalen" Bodenmissionen, um einfach mal per Schwebeflug in die Höhe
zu düsen und in einen anderen Bereich von oben auf die Gegner ballern zu können oder sich
Übersicht zu verschaffen. Das geht nachher sehr schön ineinander über und macht auch Spaß.
Als Spieler ist man jedoch nicht nur auf den Jetpack angewiesen. Nähert man sich einem verbündeten
Flugobjekt oder Geschützturm, kann man es übernehmen und steuern. Das funktioniert auch mit
feindlichen Flugobjekten, jedoch muss man hier erst den Piloten umnieten. Dazu klammert man
sich am den Flugobjekt fest und muss die Kuppel kurzschließen, dabei aufpassen, damit man nicht
vom Geschütz des Raumschiffes erwischt wird. Dann kann man in ein paar Quicktimes den Piloten
niederschlagen und das Gefährt übernehmen. Insgesamt lohnt es aber nicht, weil fast alle Schiffe
für die Spielareal zu träge zu steuern sind, auch wenn sie mehr Schaden, als Wills Jetpack-Maschinengewehr
machen. Der Vorteil der Waffen steht nicht im Verhältnis zur Wendigkeit des Gefährts. Im Prinzip
haben die Entwickler von Airtight Games die Flugsequenzen 1 zu 1 aus dem letzten Crimson Skies
Titel übernommen, einschließlich der Stunts, jedoch mit dem Malus, dass das Zielen hier schwerer
fällt und die Areale gedrungener ausfallen. Hat man sich aber mit der Steuerung einigermaßen
arrangiert, macht es wirklich Spaß. Das liegt auch an den recht gut gemachten Missionen, wenn
man z.B. ein spinnenartigen Riesenroboter angreifen muss. Zuerst die Beine attackieren, damit
er zusammenbricht, um ihm dann am Kopf, inkl. einiger Quicktimes, den Rest zu geben. Hier kommt
schon ein wenig Star Wars Atmosphäre auf, so, als ob man einen Walker auf Hoth zu Fall bringen
will.
Auch der Angriff auf Bodentruppen aus der Luft, einer Landung und dem Übergang zum Deckungskampf
machen Spaß, wurden aber leider Level-technisch zu selten eingefordert. Hier hätte man wirklich
noch mehr herausholen können. Eine absolute Designschwäche ist jedoch das popelige Radarsystem.
Hier kann man zwar Feinde erkennen, jedoch nicht ihre Höhe, was im Luftkampf mehr als ärgerlich
ist. Warum nicht ein Radar wie im guten, alten "Elite". Es gibt zwar eine Funktion
der Autokamera, die sich auf den Feind richtet, aber dieser Blickwinkel haut einen steuerungstechnisch
so aus dem Konzept, dass man schnell die Finger davon lässt, um nicht gegen die nächste Wand
zu klatschen.
Die KI der Bodengegner ist ok, sie gehen gut in Deckung und sind zudem treffsicher, sind
aber im Prinzip im Vorstossen nicht sonderlich aggressiv. Sie haben jedoch ein ausgesprochenes
Talent, vor Granaten die Beine in die Hand zu nehmen. Die Luftgegner-KI ist schwer zu beurteilen,
da man zumeist von der Masse immer irgendwie unter Beschuss steht und sich im Prinzip dadurch
auf einen Gegner konzentriert, an dem man sich ranhängt und versucht, seinen Schüssen auszuweichen.
Im Verhältnis zu den Bodengegnern und mit der gewöhnungsbedürftigen Steuerung sind die Luftkämpfe
schwieriger zu meistern und zu überleben.
Erlegte Gegner und im Level versteckte Extras gewähren Technikpunkte, mit denen man an Waffenkästen,
die zudem die Munition wieder auffüllen, Upgrades für die Waffen kaufen kann, die Schaden, Funktion
und Reichweite verbessern. Sparen sollte man vor allem für die Aufrüstungen des Jetpacks, was
den Luftkampf wesentlich vereinfacht. Das Waffenarsenal reicht vom Maschinengewehr bis hin zu
Alienwaffen inkl. Sniper. Die Nahkampffunktion, um in der Nähe befindliche Gegner zu attackieren,
ist so gut wie sinnlos, da man selten eine solche Situation aufkommen lässt und das Spiel eher
auf Distanzkampf ausgelegt ist. Jedoch kann man mit der Nahkampffunktion kleine Alienschnecken
platttreten, Achievmenthunters werden es sicher tun.
Zu den genannten Kritikpunkten gesellen sich noch folgende dazu: Es gibt einige unverständliche
Glasbarrieren, kurz vor einer eigentlichen Begrenzung. So kann man öfters 1-2 Meter vor
einer Felswand bereits nicht mehr weiter gehen und auch einige höher gelegene Areale lassen
sich nicht erklimmen. Secretsucher, die nach den versteckten Logbüchern suchen, werden
hier öfters die Bekantschaft mit Leveleingrenzungen der vorgenannten Art haben. Ein paar
spektakulärere Bosskämüfe hätten auch nicht geschadet, der Engegner war
ein Witz.
Auf einen Mehrspielerpart haben die Entwickler von Dark Void komplett verzichtet.
Fazit
Dark Void ist nicht so schlecht, wie viele Rezensionen den Leser glauben machen wollen. Es
ist ein ordentlich inszeniertes Game, das zwar einige Schwächen und vor allem auch eine sehr
kurze Spielzeit hat, dennoch aber Spaß macht und für gute Unterhaltung sorgt. Dem Spiel fehlt
jedoch noch der gewisse Feinschliff und es scheint, als ob es in der letzten Produktionsphase
"gerusht" wurde, um veröffentlicht werden zu können. Vielleicht wollte der Publisher das Kapitel
"Dark Void" nur noch schnell erledigen, was vielleicht auch schon daran zu erkennen ist, dass
es bereits zum Release im unteren Vollpreissegment angeboten wird. Meist ein schlechtes Zeichen.
Für einen Vollpreistitel wäre es aufgrund der kurzen Spielzeit auch nicht zu empfehlen, da der
Titel aber bereits im europäischen Ausland für PC und Konsolen auf ca. 20 Euro gerutscht ist
und ohnehin multilingual daherkommt, sollten Genre-interessierte Spieler das Game nicht ignorieren
und sich auch nicht von der Demo abschrecken lassen, die ungünstig gewählt scheint und nur einen
Teil des Gameplay repräsentiert. Aufgrund der kurzen Spielzeit verbaut sich Dark Void die höhere
Note und platziert sich daher mit einem Befriedigend ohne Plus.
Geschrieben am 10.02.2010, Testkonfiguration: Xbox360
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