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D-Day
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| Gesamt (16 votes) | | 3+ |
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| Name: | D-Day |
| Genre: | Echtzeitstrategie |
| Produkt: | Vollversion |
| Release: | 2004/07 |
| Publisher: | Frogster Interactive |
| Entwickler: | Digital Reality |
| Hardware: | 1Ghz, 256MB RAM, 64 MB D3D T&L, Sound: DX zertifizierte Soundkarte |
| System: | Win 98/ME, 2000, XP, DX9 |
| Steuerung: | Maus/ Tastatur |
| Multiplay: | Lan/ Internet |
| Sprache: | Deutsch/Englisch |
| zensiert: | ja |
| Patch: | 2.16 |
| USK: | 16 |
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Zur Zeit vergeht eigentlich kein Monat in dem nicht ein neues Spiel zum Thema Zweiter Weltkrieg
erscheint oder angekündigt wird. Nachdem vor einiger Zeit Panzers auf den Markt kam, folgt nun
mit D-Day- sozusagen das Spiel zum 60 Jahrestag des D-Day. Der Name ist Programm des Spiels.
Dahinter werkeln die gleichen Entwickler, die schon neben "Platoon" und "Haegemonia",
auch "Afrika Korps vs. Desert Rats" entworfen haben, Digital Reality. Ist D-Day nur ein AddOn
mit einem anderen Setting? Und wie schlägt es sich im Vergleich zur Konkurrenz. Das soll das
Review klären.
Ausgeliefert wird die deutsche Version mit 2 CDs, die in einer DVD Hülle Platz finden. Dazu
gibt es sogar ein recht gutes und umfangreiches Handbuch, welches in schwarzweiß gehalten ist.
Aber obwohl es sich um die deutsche Version handelt, ist das Spiel leider nicht komplett in
Deutsch, sondern der Spieler bekommt lediglich deutsche Untertitel präsentiert (Zeitdruck?).
Nach der knapp 2 GB umfassenden Installation ist außerdem ein Neustart des Systems zwingend
erforderlich, da der Kopierschutz einige Systemtreiber installiert hat (Die natürlich bei einer
Deinstallation nicht wieder entfernt wurden). Neben einer recht langen Verifizierungsphase gab
es mit dem Kopierschutz ansonsten kein Problem, lediglich Bugs beendeten den Spielspaß, doch
dazu später mehr. Damit nicht genug, stand schon am Erscheinungstag ein 80 MB(!) Patch zum Download
bereit, Modem- und ISDN User dürfen sich freuen.
Spiel zum 60. Jahrestag
Vor 60 Jahren war der alles entscheidende Tag. Die Alliierten landeten in der Normandie und
das Ende vom Dritten Reich begann. Diese Thematik ist für Spiele nicht neu und D-Day auch
nicht so sonderlich anders. Man hat lediglich besonders stark darauf geachtet, dass der historische
Background stimmt, es zu den Missionen die geschichtlichen Hintergründe gibt und sie auf tatsächlichen
Ereignissen beruhen. Präsentiert wird das Spiel durch eine Reihe an Originalvideosequenzen vor
und nach jeder Kampagne, welche die Kriegsereignisse zeigen, wie man es z. B. schon aus
Commandos kennt. Zusätzlich gibt es
auch eine Reihe an Extravideos mit Augenzeugen-Interviews, die einzelne Abschnitte des D-Day
beleuchten.
Wegsuche zum Bunker
Die Fallschirmspringer sind in der Dunkelheit abgesprungen und verstreut auf den Feldern
gelandet. Der erste Trupp wird nun vom Spieler kontrolliert, so dass man sich auf die Suche
nach den anderen Mitgliedern begeben kann. Also immer schön in Deckung das Team aufstocken,
bis man schließlich gut 25 Leute zusammen hat. Dieser doch schon recht schlagkräftige Trupp
bewegt sich abseits der Straße weiter, bis man eine Kontaktperson findet. Leider ist die Funkverbindung
unterbrochen und es gibt keine Möglichkeit, eine Warnung abzusetzen und so ist die in 30 Minuten
startende Operation stark gefährdet. Es gilt daher nun, als optionales Ziel für den Helfer,
einen schnellen, fahrbaren Untersatz zu finden. Nach kurzer Suche findet man auch einen deutschen
Wachsoldaten, der auf seinem Motorrad eingeschlafen zu sein scheint. Vorsichtig schleicht sich
ein Scharfschütze in Position und erledigt den Gegner. Nun schnell auf das Motorrad und weg
von der Straße damit. Danach kann sich das Team daran machen und dem eigentlich Hauptziel der
Mission zuwenden. Die vier Geschütze sollen beseitigt und das Hauptquartier eingenommen werden.
Gerade noch rechtzeitig wird ein feindlicher Panzerwagen gesehen, der auf der Straße patrouilliert.
Mit einigen gekonnten Schüssen ist der Fahrer ausgeschaltet und das Fahrzeug wird besetzt. Ein
Späher kommt für eine Vergrößerung des Sichtbereiches rein und der Scharfschütze sorgt für eine
Verbesserung der Reichweite. So ist es nun auch kein Problem, die deutschen Soldaten zu sehen
und eliminieren, bevor sie das Maschinengewehr besetzen können. Gleichzeitig fällt uns so eine
mobile Flakstellung in die Hände, womit sich die Geschütze ausgezeichnet beseitigen lassen.
Andernfalls hätten die Pioniere Sprengladungen legen müssen. Mit dieser starken Bewaffnung haben
die vereinzelten Gegner uns nichts mehr entgegen zu setzen und man räumt ordentlich auf. Ist
schließlich der Bunker vom Hauptquartier nur noch ein Schutthaufen, so ist der Sieg errungen.
Trial & Error
Bevor man sich in die Einzelspielerkampagne oder den Mehrspielermodus stürzt, sollte man
sich zumindest kurz mit der Bedienung des Spiels und dem Spielkonzept vertraut machen. Zu diesem
Zweck wurde auch in D-Day ein Tutorial integriert, welches dem Namen jedoch nicht gerecht wird.
Nacheinander kann der Spieler dort auf einer Karte drei Punkte abgeben, wo jeweils Farbmarkierungen
zu sehen sind. An jeder dieser drei Stellen wird etwas vom Spiel nähergebracht. Leider beschränkt
es sich dabei jedoch auf gut fünf bis sieben Minuten lange englische Monologe, in denen die
wichtigen Punkte, Shortcuts und Spielfunktionen stellenweise nur grob angeschnitten werden.
Wer sich mit Echtzeitstrategiespielen auskennt, dem mag dies reichen und er könnte auch darauf
verzichten, doch für Anfänger ist dies eine vollkommen unbrauchbare Einführung. Nachdem dann
etwa 15 bis 20 Minuten vergangen sind, bekommt man die Aufgabe, eine kleine Insel mit drei
Landungsbooten einzunehmen. Doch schon hier zeigt das Spiel, dass es sich an Profis richtet.
Schon im Tutorial werden unaufmerksame Spieler, die nicht gleich alle Möglichkeiten nutzen und
die Einheiten geschickt einsetzten, vom Computer geschlagen. Danach kann man sich nun an die
Kampagne wagen, die glücklicherweise in den ersten Missionen etwas einfacher ist, im Folgenden
jedoch mit einem recht schweren Schwierigkeitsgrad, auch auf der untersten Stufe, fortgeführt
wird. Es stehen jeweils drei Unterkapitel zur Auswahl, wovon jedes aus lediglich vier Missionen
besteht. Damit kommt man insgesamt auf zwölf Aufgaben im Einzelspielermodus. Am Anfang jeder
Mission bekommt man ein animiertes Briefing mit entsprechenden Informationen und einigen historischen
Texten dazu. Inhaltlich haben die Missionen wenig miteinander zu tun und bauen auch nicht aufeinander
auf. Man befehligt unterschiedlichste Truppen an einigen bekannten Schauplätzen des D-Day. Es
ist jedoch möglich, durch das Erreichen von Sekundärzielen oder Bonusaufgaben, in der nächsten
Mission einen Vorteil zu erzielen, wenn man z. B. in einer Mission dafür sorgt, dass der
Informant ein Fahrzeug bekommt, hat man in der nächsten einen Zeitbonus. In den Missionen selbst
steuert der Spieler meistens eine recht überschaubare Truppe an Einheiten. Ist man anfangs noch
überwiegend mit Fußeinheiten unterwegs, so dominieren gegen Ende Panzer das Schlachtfeld. Zu
den anfangs recht wenigen Einheiten kommt im weiteren Verlauf Verstärkung hinzu, etwa wenn man
ein Zwischenziel erreicht hat, eine gewisse Anzahl an Einheiten verloren hat oder aber sich
die Missionsziele ändern. Mal sehen es die Missionsziele vor, dass man die verstreuten Leute
einsammelt und dann Bunkeranlagen sprengt, ein anderes Mal soll man ein Stadt vom Gegner säubern,
feindlichen Einheiten den Rückzug versperren, eine Position einnehmen oder eine Stellung halten.
Die Aufgaben sind bunt gemischt, sehr abwechselungsreich und mit vielen Überraschungen verbunden.
Da hat man eine Position gesichert und aus heiterem Himmel erscheinen plötzlich Verstärkungstruppen
des Gegners genau hinter uns. Das sind dann Stellen, bzw. Augenblicke, wo man die Trial & Error
Gestaltung der Missionen verflucht. Wenn man nicht weiß wann was wo passiert, dann scheitert
man zwangsläufig an der Mission. Diese künstliche Spielspaßverlängerung wird noch dadurch verstärkt,
weil es überwiegend nur eine sehr lineare Lösung gibt, mit der die Mission zu gewinnen ist.
Alternative Wege sind kaum möglich. Glücklicherweise kann man zwar jederzeit Speichern und es
gibt auch eine Quicksavefunktion im Spiel, doch beim Laden kam es beim Testen immer wieder zu
Ausfällen. Da blieb das Spiel stecken und nur mit "Task beenden" konnte man etwas
erreichen und in anderen Fällen hatte sich sogar der komplette Rechner aufgehängt (Wohlgemerkt
immer bei der Ladesequenz). Hat man eine Mission erledigt, so kann man diese auch später jederzeit
manuell wieder spielen. Dann hat man sogar die Möglichkeit, die Einheiten auszuwählen und kann
so leicht(er) verändert eine Mission bewältigen. Trotz des hohen Schwierigkeitsgrades sollte
man jedoch nicht zu lange brauchen, um das Spiel zu meistern, wenn man sich mit der Spielmechanik
eingängiger beschäftigt, ist nach zehn Stunden alles vorbei.
Einheiten & Möglichkeiten
Der Spieler kann im Laufe des Spiels auf eine ganze Reihe unterschiedlichster Einheiten zurückgreifen.
Die Fußtruppen sind breit gestreut. Es gibt Scharfschützen, Grenadiere, Soldaten mit einer Panzerfaust
oder Flammenwerfer. All diese Einheiten haben ihre ganz individuellen Stärken und Schwächen.
Einige Einheiten mit Flammenwerfern machen kurzen Prozess mit Gegnermassen oder sind eine tödliche
Verteidigung gegn jeden Gegner, der dem Haus zu nahe kommt, in dem sich die Einheiten verbarrikadiert
haben. Da hilft es nur, das Gebäude aus sicherem Abstand zu beharken. Das Gebäude zu stürmen,
was auch möglich wäre, würde dann jedoch keinen Erfolg haben. Dazu gibt es allerlei Fahrzeuge,
wie Transporter, Wagen mit MGs, Jeeps, Motorräder, Kübelwagen oder Panzer. Gegen einen Panzer
haben einfache Schützen keine Chance, aber ein gezielter Angriff mit einer Panzerfaust auf der
"Rückseite" des Fahrzeugs ist verheerend. Doch man muss nicht gleich jedes Fahrzeug zerstören,
es lohnt sich sehr, diese zu kapern, indem man das Fahrzeug erhitzt oder aber die Besatzung
geschickt mit einem Schuss ausschaltet. Außerdem können z. B. die Ketten eines Panzers
anvisiert werden und so selektiver beschädigt werden. Hat man beispielsweise einen Jeep erobert,
so kann man bis zu vier Einheiten darin platzieren. Dies ist nicht nur die Möglichkeiten Einheiten
von A nach B zu bringen, sondern jede Einheit bringt auch einen Bonus, wenn sie einsteigt. So
vergrößert ein Scout den Sichtradius, etc. Außerdem gibt es allerlei Geschützel. Man kann MG
Nester übernehmen oder aber eine Flak-Stellung erobern und gewinnt so an zusätzlicher Feuerkraft.
Damit die Truppe auch immer in 1A Zustand ist, gibt es Medics und Reparaturfahrzeuge, welche
manuell und automatisch im Kampf agieren können, aber auch das primäre Ziel eines jeden Angriffs
sind, eben weil Spieler und CPU so wenig Nachschub bekommen. Zusätzlich stehen in einigen Missionen
in begrenzter Anzahl Aufklärung oder Bomberangriffe zur Verfügung, die man wohlbedacht einsetzen
sollte, genauso wie das Herbeirufen von Fallschirmtruppen.
Der Mehrspielermodus & Editor
Wer dann alle Missionen im Einzelspielermodus durchgespielt hat, kann sich an den Mehrspielerpart
wagen. Zwar gibt es leider keine COOP Kampagne, dafür stehen jedoch zwölf Karten zur Auswahl.
Außerdem kann man hier - im Gegensatz zur Singleplayer Kampagne - nicht nur die Alliierten,
sondern auch die Deutschen spielen. Die drei Spieltypen Deathmatch, CTF und Eroberung halten
die Spieler dabei einige Zeit bei Laune, allerdings ist es nicht möglich, offline einige Runden
gegen den Computer zu spielen. Insbesondere der Eroberungsmodus bietet einige Zeit lang viel
Spaß. Hier kämpfen die Spieler um die Eroberung von Flaggenpunkten, an denen es Nachschub gibt,
den man selbst zusammenstellen darf, ähnlich wie in Ground
Control 2. Gespielt wird im Internet über GameSpy, das man optional installieren kann.
Mehr Maps kann man sich mit dem mitgelieferten Editor basteln, der jedoch nicht so einfach zu
bedienen ist und außerdem nur die Erstellung von Mehrspielerkarten ermöglicht. Optionen zu den
Spieltypen gibt es so gut wie gar keine, wobei die wichtigste wäre, dass der Server einstellen
kann, wer die Spielgeschwindigkeit verändern kann, was jedoch nicht in allen Spielen Sinn und
Spaß macht, sondern nur mit den richtigen Leuten im Spiel. Ansonsten ist es nur ein wildes Umschalten,
was den Spielfluss eher stört.
Handhabung des Spiels
Gesteuert wird D-Day wie jedes andere Echtzeitstrategiespiel auch. Mit der Maus werden Einheiten
markiert und Befehle gegeben. Schneller geht es mit den entsprechenden Shortcuts auf der Tastatur,
welche man jedoch nur außerhalb des Spiels über eine separates Konfigurationsprogramm einrichten
kann. Einheiten können gruppiert werden, ein Doppelklick markiert Einheiten des gleichen Typs,
etc. alles bekannt. Doch leider ist die Steuerung dennoch nicht so leichtgängig. Im Getümmel
erwischt man die Einheiten ab und zu nicht richtig und die Schaltflächen sind etwas klein und
undeutlich geraten, wenn man die Shortcuts noch nicht verinnerlicht hat. Dafür bekommt man eine
Vielzahl an Infos über die Einheiten, der Gesundheitsbalken wird über der Einheit angezeigt
(Wodurch man Einheiten besser sehen kann) und geht man mit der Maus über eine Einheit, dann
wird der entsprechende Sicht- und Feuerradius dargestellt. Da man jederzeit die Spielgeschwindigkeit
verändern kann (Verlangsamen bis auf bis zu 25% und auch ein Pausieren ist möglich) kann man
theoretisch jeder Einheit ganz genau die Befehle erteilen. Leider funktioniert dies im Spiel
jedoch nicht so gut. Die Einheiten zu hüten ist verdammt schwer. Da werden die Wege nicht immer
gefunden, man ordert den Einheiten einen Wegpunkt, sie gehen aber weiter in eine andere Richtung
und muss deswegen dann das Einheitenverhalten immer umschalten. Wer versucht, nur 20 Einheiten
als Gruppe zu bewegen, wird bei der KI schreiend davonlaufen. Nacheinander gehen die Soldaten,
wenn sie nicht an der Ecke hängenbleiben, um selbige und lassen sich gerne selbst abknallen
oder nehmen einen Umweg. Bei Fahrzeugen rauft man sich dagegen die Haare, dass sie es nicht
schaffen, von A nach B zu kommen, wenn etwas dazwischen im Weg ist. Sowohl Hindernisse als auch
Einheiten im Weg sorgen dafür, dass man die Fahrzeuge stellenweise immer nur meterweise vorfahren
lassen kann. Wieso man außerdem Einheiten in ein Gebäude schicken kann, diese das Gebäude auf
der anderen Seite trotz einer Tür nicht verlassen können, wird wohl ein Geheimnis der Programmierer
bleiben.
Grafik & Hardware
Grafisch kann D-Day zwar nicht mit der Pracht von "Panzers" mithalten, doch bis
auf wenige Ausnahmen macht das Spiel eine recht gute Figur. Zu den Highlights gehört die Darstellung
von Wasser, aber auch der Kampf sieht nicht schlecht aus. Da fliegen die Schüsse nur so durch
die Luft, Geschosse verursachen einen Rückstoß, Dreck und Staub fliegen durch die Luft und Explosionen
sind wunderbar anzusehen. Die Grafik und Gestaltung der Fahrzeuge ist auch recht gut gelungen,
lediglich die Einheiten wirken etwas polygonschwach. Als kleines Goodie werden Zwischensequenzen
mit einer Art "Braunfilter" dargestellt, was an alte Wochenschauen erinnert, leider jedoch sehr
viele Details verliert. Bis auf sehr wenige Augenblicke lief das Spiel in 1280 mit 8fach FSAA
und 16AF wunderbar flüssig.
Sound & Musik
Die Akustik es Spiels ist nicht ganz so überzeugend. Die Sprachsamples der Einheiten geht
einem bald schon auf die Nerven. Als Musik gibt es im Hintergrund unterschiedliche, leicht bis
stark heldenhaft angehauchte Stücke und dazu einige Geräusche wie z. B. Regen, etc. Ansonsten
rumpeln die Fahrzeuge über den Boden, Meldungen kommen rein (komplette Sprachausgabe in Englisch)
und es kracht im Kampf an allen Ecken und Enden.
Meinung
D-Day kommt mir wie ein recht unfertiges Spiel vor. Die Missionen sind dünn, schlecht ausbalanciert
auf den einzelnen Schwierigkeitsgraden und fesseln nicht lange. Dank der Trial & Error Gestaltung
und fehlender Story und Motivation hat man wenig Anreiz das Spiel im Singleplay erneut zu spielen.
Für den Offlinespieler gibt es da auch nicht viel mehr- der Editor ist lediglich für Multiplayer-Maps.
Da bleibt dann lediglich die nette Grafik und etwas Spaß im Mehrspielermodus, doch auch dort
ärgert man sich über Bugs und Schwächen an der Steuerung und der Einheiten-KI. Insgesamt hat
wohl der Zeitdruck dazu geführt, dass das Game so veröffentlich wurde und als Vollpreistitel
doch sehr wenig bietet. Zwölf Videos machen da auch nicht viel aus. Der 80 MB Patch ist
da ein weiteres Zeichen für ein unfertiges Produkt und die Ladefehler kosten weitere Punkte.
Fans von Afrika Korps vs. Desert Rats, die von der Wüste genug haben, können einen Blick riskieren,
alle anderen sollten zu Panzers oder wer keinen so starken Rechner hat zu Blitzkrieg greifen.
Geschrieben am 08.08.2004, Testkonfiguration: AMD2700+, 1GB, GeForce 6800GT, SB Live 5.1
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