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Flat Out
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 | Info |
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| Autor | | 2+ |
 |   | | 2.5 |
 |   | | 1.5 |
 |   | | 1.5 |
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| Gesamt (82 votes) | | 2+ |
 |   | | 1.6 |
 |   | | 1.1 |
 |   | | 1.8 |
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| Name: | Flat Out |
| Genre: | Racing |
| Produkt: | Vollversion |
| Release: | 2004/11 |
| Publisher: | Empire Interactive |
| Entwickler: | Bugbear Entertainment |
| Offiz. Sites: | Game |
| Hardware: | 1.5Ghz, 256MB RAM, 64 MB D3D T&L, Sound: DX zertifizierte Soundkarte |
| System: | Win 98/ME, 2000, XP, DX9 |
| Steuerung: | Tastatur/ Joystick/ Gamepad |
| Multiplay: | Lan |
| zensiert: | ja |
| Patch: | 1.1 |
| Bemerkung: | auch für PS2/ Xbox erhältlich, getestet wurde die unzensierte UK Version |
| USK: | 12 |
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Fun(Action)Racer für den PC gibt es nicht viele. Auch wenn einige sicherlich noch an
den vielen Tausend Fanstrecken zu Trackmania
tüfteln oder gespannt auf das Stunts-Remake Crashday warten, so ringt auch Flat Out, das neuste
Werk Bugbear Entertainment, um die Gunst der Käufer. Spätestens nach der actionreichen Demo
wissen insbesondere Destruction Derby Fans, warum sie das Spiel nicht verpassen sollten. Alle
anderen lesen es in diesem Review.
Ein Wort vorweg zu den unterschiedlichen Versionen des Spiels. So harmlos ein Rennspiel eigentlich
ist, so sehr können sich die deutschen Behörden anstellen. Weil Flat Out über eine hübsch anzusehende
Ragdoll-Engine verfügt und die Fahrer aus dem Auto fliegen können, wurde bei der hierzulande
erhältlichen Versionen etwas am Programmcode geändert. Das Ergebnis ist, dass in der deutschen
Fassung Dummy-Puppen die Rolle der Fahrer übernehmen. Bei aller Zuneigung für den Jugendschutz,
aber Europaweit wird so etwas unbedenklich von der PEGI
ab 12 eingestuft und hierzulande ist es eine Gefahr für die Jugend.
In der DVD Hülle befinden sich zwei CDs, welche man sogar beide zum Starten des Spiels benutzen
kann. Während der Installation von etwa 1,1 GB an Daten, kann man das Handbuch durchblättern.
Dies ist zwar nicht sonderlich umfangreich, enthält jedoch alle Optionen und erklärt
die grundlegende Spielmechanik. Für Netzwerkspiele gibt es auch schon Infos, falls es zu Problemen
mit der Firewall des SP 2 von Windows XP kommen sollte.
3, 2, 1… Blechschaden
Acht Wagen steht an der Startlinie, die Motoren dröhnen schön während der Counter die letzten
Sekunden vor dem Start herunterzählt. Und schon geht es los. Die Wagen beschleunigen fast alle
gleichmäßig und es konnte sich auf den ersten Metern noch kein Fahrer absetzen. Doch die Nerven
sind jetzt schon angespannt. Nach nur etwa 50 Metern kommt die erste Linkskurve. Da wird schon
leicht für die ideale Position gedrängelt und kleine Rempler laden das Flat-Out-Meter auf.
Dann ist es soweit. Fast gleichzeitig gehen die Wagen in die Kurve glücklicherweise schaffte
man es nicht die unglückliche Innenbahn zu erwischen und Bekanntschaft mit dem Laternenpfahl
zu machen. Die Fahrerin wurde durch die Wucht des Aufpralls aus dem Fenster geschleudert und
ist kurzzeitig außer Gefecht. Aber auch auf der ganz äußeren Bahn ist es für zwei Fahrer nicht
sonderlich gut ausgegangen. Einer hat versucht den Gegenspieler von der Straße durch den Zaun
in die Hauswand prallen zu lassen und hat den Bordstein so ungünstig erwischt, dass der Wagen
sich mehrfach überschlagen hat. Doch an der Spitze hat man keine Zeit auf solche Sachen zu achten.
Es geht kurvenreich weiter durch die Stadt. Nach der Linkskurve folgte gleich darauf eine Drehung
nach rechts und fast sofort wieder nach links. Im Gegensatz zu so manch anderen Rennspielen
wurde hier die Strecke nicht von allen Hindernissen gesäubert und ein Sattelschlepper steht
quer auf der Fahrbahn. Der einzige Weg für die Fahrer, die es wohl nicht mehr schaffen rechts
am Fahrzeug vorbeizufahren, ist es den Sprung über die Rampe an der Wagenseite zu versuchen.
Doch hier herrscht fast schon dichtes Gedrängel. Von drei Fahrzeugen schaffen es zwei nicht
und brettern frontal in den großen Laster. Der letzte Wagen kommt zwar auf die Rampe, hat aber
deutlich zu viel Schwung und erwischt das Brett auch etwas ungünstig. Das Resultat ist eine
Schraubendrehung des Fahrzeugs in der Luft, bevor der Bretterzaun und die nächste Hauswand das
Fahrzeug stoppen. An der Spitze sind es nur noch zwei Fahrer, die sich gegenseitig beharken,
doch die Verfolger holen aufgrund des Nitros, das es für Unfälle und Karambolagen gibt, schon
bald wieder auf. Was sich hier eigentlich eher wie eine wilder Verfolgungsjagd aus einem Actionfilm
anhört ist das Spielgeschehen in Flat Out. Hier muss man nicht nur gut fahren können, sondern
auch möglichst gemein sein und den Gegnern keine Chance geben. Es kracht und scheppert? Das
ist in diesem Spiel ein gutes Zeichen.
Spielüberblick
Bevor man ins Hauptmenü des Spiels gelangt, gilt es ein Profil anzulegen, in dem sämtliche
Fortschritte, Einstellungen und freigeschaltete Fahrzeuge, Strecken und Tuning-Teile gespeichert
werden. In zwei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden kann man sich dann im Einzelspielermodus
an die "Kampagne" wagen, um nach und nach weitere Strecken und Fahrzeuge frei zu schalten. Los
geht es mit der Bronze-Klasse. Hier sind die Fahrzeuge noch nicht sonderlich schnell und der
Spieler sollte sich mit der grundlegenden Spielmechanik vertraut machen. Es gibt keine Fahrschule
oder leichte Übungsfahrten, sondern geht gleich ordentlich zur Sache und die Gegner nehmen nicht
sonderlich viel Rücksicht. Doch hat man das Prinzip des Spiel erst mal raus, dann fährt man
die ersten Siege recht bald ein. In einem "Streckenbau", wo man anfangs nur drei Strecken auswählen
kann, schaltet man jeweils durch eine Platzierung unter den Top 3 die jeweils nächste Strecke
des Baums frei. Nachdem man dann neun Rennen erfolgreich abgeschlossen hat, wird der nächste
Streckenmodus "Silber" freigeschaltet, in dem man wieder frische neue Strecken bekommt.
Zuletzt geht es dann in die Gold-Klasse. Doch bis man diese erreicht und am Ende 36 Strecken
gemeistert hat, ist es ein weiter Weg. Zwar ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, doch
es muss ganz klar gesagt werden, dass Flat Out (leider) kein Spiel ist, das dem Spieler den
Sieg schenkt. Spätestens in der Silber-Klasse wird man so manchen Dämpfer gegen die stellenweise
recht geschickt und gemein agierenden Computergegner bekommen. Genau wie der Spieler, so drängeln
sie einen gerne in Hindernisse und nutzen günstige Überholsituationen gnadenlos aus. Hier kann
man nur kontern, indem man viel übt, ein Gefühl für das Spiel bekommt und alles einsetzt, was
verfügbar ist. Und dazu gehört auch das Fahrzeugtuning, doch dazu später mehr. Wer etwas
weniger Stress aber dafür mehr Spaß haben möchte, der wird sicherlich bei den Bonusaufgaben
fündig. Hier haben sich die Entwickler eine Reihe an Minispielchen ausgedacht. Neben drei Fahrten
in besonders unfallverdächtigen, durch Kreuzungen bedingte, Strecken, gibt es auch drei Arenen,
die an Destruction Derby erinnern. Hier gilt es als einziges Fahrzeug letzten Endes noch fahrtüchtig
zu sein und das alles noch möglichst unter einer bestimmten Zeitspanne. Spaß kommt jedoch in
den vielen "Schmeiß-den-Fahrer-Spielen". Egal ob eine Hochsprung-, Weitwurf-, Dart-
oder Kegelvariante. Hier fliegt der Fahrer durch die Luft und muss möglichst hoch/ weit aus
dem Fahrzeug geschleudert werden. Neun unterschiedlichste Minispielchen können freigeschaltet
werden. Alternativ dazu kann man auch jederzeit freigeschaltete Strecken erneut in der Kampagne
spielen und sich zusätzliches Geld verdienen, ein Quickrace fahren oder die Strecken gegen die
Uhr, ganz ohne Gegner, bestreiten. Außerdem gibt es in Flat Out einen Mehrspielermodus, der
jedoch leider noch nicht ganz ausgereift ist. Abwechselnd bei den Minispielchen vor einem PC
oder alle Strecken im LAN bieten viel Spaß. Doch es gibt keine Möglichkeit, das Spiel in der
Standardversion über das Internet zu spielen, wenn man nicht gerade die IP des anderen Spielers
hat. Es existieren lediglich einige Fananssätze für Internetpartien in diesem Bereich.
Strecken, Fahrzeuge und Tuning
Bei der Streckengestaltung griffen die Entwickler bei Flat Out auf die Methode zurück, wie
sie beispielsweise schon bei Mercedes Benz World Racing oder Need for Speed:Underground verwendet
wurde. Es wurde nicht immer nur eine Strecke gebaut, sondern ein ganzes Gebiet. In diesem Gebiet
ergeben sich dann die unterschiedlichsten Streckenkombinationsmöglichkeiten. In einer Variante
geht es dann beispielsweise geradaus weiter und die Abzweigung ist gesperrt und in anderen Varianten
wird der Verkehr hier entsprechend umgeleitet. Was lediglich das Tüpfelchen auf dem I wäre,
wenn man als Spieler die Möglichkeit hätte, die Strecke selbst abzustecken und so noch mehr
Varianten zu kreieren. Doch mit den mitgelieferten 36 Strecken gibt es auch erst mal einiges
zu tun, bis man diese alle gemeistert hat. Man muss sich so auch zwangsläufig an alle Strecken
gewöhnen und die unterschiedlichen Varianten kennen. Da denkt man sich ab und zu "hier geht
es lang", doch das war in einer anderen Version und man brettert direkt in eine Absperrung/
Hindernis. Im Gegensatz zu allen anderen Rennspielen sind die Strecken mit allerlei zerstör-
bzw. demolierbaren Objekten ausgestattet. Zäune, Hütchen, Fässer und Autoreifen sind nur einige
wenige Beispiele der stellenweise gemein platzierten Hindernisse. Da steht ein Fahrzeug quer
auf der Bahn oder es befindet sich eine Baustelle auf der Fahrbahn. Unterteilt sind die 36 Strecken
in fünf unterschiedliche Typen, welche alle ganz individuelle Ansprüche an den Fahrer stellen.
Auf den Formel 1 Strecken kann man wie ein Michael Schumacher Nachfolger mit High-Speed auf
den Geraden beschleunigen und die Kurven meist gut nehmen. Doch Bauarbeiten während eines Formel
1 Rennen hat sicherlich bislang kaum einer gesehen, geschweige denn, dass man hier die anderen
Fahrer ins nächste Schlagloch oder Reifenstapel drängt. Auch gemein sind Fässer auf/ an der
Strecke. Die Waldabschnitte gehören zu den sehr anspruchsvollen Strecken des Spiels. Hier hat
man überwiegend kein Asphalt unter den Rädern und schlittert durch Schlamm und Dreck. Fiese
Kurven oder aber einfach Baumstämme auf der Fahrbahn sorgen für anspruchsvolle Fahrmanöver.
Auf den Baustellenabschnitten fährt man durch Sandgruben, vorbei an kleinen Seen und man kann
mit den Baggern nicht nur gemeine Fallen bauen, indem man die Schaufel durch Gegenfahren so
dreht, dass der Gegner direkt hineindonnert, sondern Schranken sind im Weg und man kann Transportbänder
zum Einsturz bringen, welche als schwere Objekte auf der Fahrbein liegen bleiben und nicht nur
den nachfolgenden Verkehr behindern, sondern man muss dies auch für die eigene nächste
Runde in Betracht ziehen. Die Stadt zeichnet sich zum einen durch gemeine Kurven und hinterhältige
Bordsteinkanten aus, wo sich das Fahrzeug leicht überschlägt. Auch muss man sich hier mit unterschiedlichen
Bodenbelägen auseinandersetzen, wenn man einen kurzen Abstecher aufs "Land" macht. Nicht fehlen
dürfen vereiste Streckenabschnitte. Der Untergrund ist alles andere als leicht zu bewältigen
und im dichten Gedränge werden einige Fahrer einen Abgang über die glatten Flächen ins nächste
Gebäude oder den Fahrbahnrand machen. Auch die schnelle Aufholjagd mit Nitro ist kein leichtes
Unterfangen. Es gibt auf den Strecken immer wieder kleine Abkürzungen und sei es nur, dass man
so manche Kurve enger nehmen kann oder aber durch geschickte Sprünge Hindernisse elegant und
flink umgeht. Das Spiel ist da überwiegend fair und lediglich an einigen Stellen muss man recht
genau auf der Strecke bleiben.
Je nach Platzierung in der Einzelspielerkampagne gibt es Geld für die einzelnen Plätze und
für jeden Rempler mit Streckenobjekten. Durch das gesammelte Geld kann man sich später für die
drei unterschiedlichen Klassen neue Wagen kaufen. Dabei kann man auch "alte Strecken", die man
längst geschafft hat, erneut mit einem deutlich schnelleren oder getunten Fahrzeug versuchen.
Zwar ist die Tuningauswahl nicht so umfangreich wie im EA Rennspiel, doch mit unterschiedlichen
Motoren, Auspuffrohren oder Fahrzeugkarosserien kann man einiges erreichen und die Gegner schlagen.
Handhabung des Spiels
Die Steuerung ist in Flat Out nicht sonderlich komplex ausgefallen. Sollte man nicht mit
Automatik spielen wollen, dann kommen neben Bremsen/ Beschleunigen und der Steuerung Links/
Rechts noch zwei Tasten hinzu. Ansonsten ist lediglich die Nitrotaste wichtig und sollte gut
in Reichweite sein, da sie oft über Sieg und Niederlage entscheidet. Für jeden Rempler mit einem
der vielen Hindernisse am Streckenrand wie Autoreifen, Fahrzeuge, Absperrungen, etc. lädt sich
das Flat-Out-Meter auf. Sobald man etwas Energie angesammelt hat, kann man diese sofort nutzen.
Sie wird entweder in Form von jeweils kleinen Beschleunigungen oder durch Dauerhalten verbraucht.
So kann man im Spiel schnell noch an einem Gegner vorbeiziehen, einige Positionen blitzschnell
nach einem Unfall, durch den man Energie für Nitro bekommen hat, wieder gutmachen oder aber
in so mancher Kurve, wo man schon fast droht Bekanntschaft mit einem Baum oder Absperrung zu
machen, wieder in den Griff bekommen. Zwar kann man sowohl mit Tastatur als auch Gamepad gut
steuern, doch insbesondere bei längerem Spielen ist ein Gamepad sehr zu empfehlen. Es ist einfacher
lockerer und geht in der Dosierung in den Kurven besser von der Hand. Die Tasten lassen sich
ganz individuell anpassen. Im Spiel informiert ein kompaktes und platzsparendes HUD über alle
wichtigen Ereignisse und Infos wie Rundenzeit, Position und Geschwindigkeit. Am Ende einer jeden
Runde kann man sich stellenweise sehr ansehnliche Replays der actionreichen Fahrten ansehen.
Leider fehlt jedoch eine Möglichkeit, die Kameraposition zu ändern, andere Wagen zu verfolgen
und die Replays zu speichern. Die Menüs im Spiel sind klar gegliedert und eigentlich recht gut
zu bedienen, können die Konsolenentwicklung jedoch nicht ganz verbergen. Nicht nur am Rundenende
gibt es eine Statistik für die gerammten Streckenobjekte, sondern auch Infos über die aktuellen
Tuningteile und Freischaltungen.
Grafik & Hardware
Flat Out ist sicherlich von der Grafik, sprich Licht und Spiegeleffekten keine Konkurrenz
für Need for Speed: Underground, doch
ansonsten lässt das Spiel recht wenig Wünsche offen. Die Grafik sieht ansonsten sehr ansehnlich
aus. Da spritzt der Dreck oder das Wasser hoch und die Schäden sind mehr als eindrucksvoll inszeniert.
Die Autos lassen sich ansehnlich zerlegen. Da fliegt die Kühlerhaube weg, die Scheiben splittern,
die Tür wackelt nur noch in den Angeln oder aber die ganze Seitenwand hat sich verabschiedet
und liegt auf der Strecke. Jeder Crash sieht etwas anders aus, so deformiert sich das Dach beispielsweise
an der Stelle, wo man beim Sprung mit dem Wagen den Gegner berührt hat, die Räder wackeln und
der Motor spuckt ernorme Wolken an schwarzem Qualm. Was jedoch nicht passiert ist, dass das
Fahrzeug vollkommen fahruntüchtig wird. Auch wenn der Motor brennt, kann man noch fahren und
versuchen, das Rennen siegreich zu beenden. Allerdings sollte man dann nicht mehr auf 100% Geschwindigkeit
und Steuerung bauen und muss sich mit einem lädierten Wagen herumschlagen. Es geht im Spiel
nichts darüber, als dass man sich mit dem Gegner einen Positionskampf liefert und dann in der
Kurve oder an einem Hindernis scheppert es plötzlich ordentlich, Blech fliegt herum und man
sieht den Fahrer herausfliegen bzw. hört nur noch den Aufschrei als das Fahrzeug innerhalb einer
Sekunde auf null abgebremst wird. Da fliegen die Fahrzeuge und andere Objekte dank Physikengine
sehr ansehnlich durch die Gegend, wie man es nicht einmal in so manchem Actionfilm zu sehen
bekommt. Gleichzeitig blieben die FPS beim Testen auch fast durchgehend konstant bei 60 fps
(Hz war in der Auflösung wegen TFT so eingestellt).
Sound & Musik
Viel Sprachausgabe sollte man beim Spiel nicht erwarten. Mehr als einige Schreie der Fahrer
gibt es nicht zu hören. Doch dafür dröhnen die Motoren, es kracht um einen herum sehr eindrucksvoll
im Gedränge und unterschiedliche Musikstücke sorgen für abwechslungsreiche Begleitmusik während
der Runden, wenn man sich auch tunlichst auf die Strecke konzentrieren sollte. Dafür kann man
den Sound dann bei der Wiederholung genießen.
Meinung
Es gibt wenig an Flat Out auszusetzen. Sicherlich wäre es schön, wenn man besser über I-Net
spielen könnte. Hier sollten nachfolgende Patches noch etwas erweitern und nicht nur auf User-Tools
gebaut werden. Ansonsten stößt einigen Leuten sicherlich der recht happige Schwierigkeitsgrad
unangenehm auf und mehr Möglichkeiten bei den Replays wären wünschenswert. Dann wäre auch eine
Spitzenwertung möglich gewesen. Ansonsten gibt es wenig zu meckern. Die Gegner fahren gut und
sind alles andere als zimperlich im Rennen und kämpfen mit allen Mitteln. Auch wenn man sich
so manchen Aufschrei, wenn man kurz vor dem Ziel die Runde verloren hat, nicht verkneifen kann,
so sind die Gegner auch nicht unfehlbar. Sie machen genauso Fehler wie ein Mensch. Man hat so
immer wieder einfach Lust und Spaß, es erneut zu probieren. Dank sehr schön gestalteter Strecken
mit vielen Objekten und Gemeinheiten und den unterschiedlichsten Terrains hat man auch im Einzelspielermodus
viel Spaß. Ansonsten gibt es für zwischendurch auch noch den Bonusmodus, in dem man Sport mal
"etwas anders" spielen kann oder aber man fährt im LAN um die Wette. Grafik und Präsentation
können absolut überzeugen und Flat Out ist vielleicht nicht das realistischste Rennspiel auf
dem Markt und die Tuningmöglichkeiten sind etwas begrenzter, doch dafür steckt hier sehr viel
Spaß und Action auf dem Datenträger. Wer braucht noch Need for Speed, wenn es doch Flat Out
gibt? Ich nicht. Im Zweifelsfall die Demo antesten, es lohnt sich auf jeden Fall.
Geschrieben am 20.11.2004, Testkonfiguration: AMD2700+, 1GB, GeForce 6800GT, SB Live 5.1
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