 |
Mummy, The
|
|
 |
 | Info |
|---|
| Autor | | 3+ |
 |   | | 1.5 |
 |   | | 2 |
 |   | | 2 |
 |  |  |  |
| Gesamt (2 votes) | | 2 |
 |   | | 1.5 |
 |   | | 2 |
 |   | | 2 |
|
| Name: | The Mummy |
| Genre: | 3rd Person Action Adventure |
| Produkt: | Vollversion |
| Release: | 2004/09 |
| Publisher: | Hip Games |
| Entwickler: | Asobo Studios |
| Hardware: | 1Ghz, 128MB RAM, 32 MB D3D T&L, HD 800 MB, Sound: DX zertifizierte Soundkarte |
| System: | Win 98/ME, 2000, XP, DX9 |
| Steuerung: | Maus/ Tastatur/ Joystick/ Gamepad |
| Sprache: | Deutsch/Englisch |
| Bemerkung: | auch für PS2 |
| USK: | 12 |
|
|
| The Mummy (review von yak) |
Eigentlich sollte ich nach den letzten Lizenzgurken Marke Catwoman
oder Enter the Matrix doch etwas dazu gelernt haben.
Spiele, die eine bekannte Lizenz zur Grundlage haben, sollten mit aller notwendigen Vorsicht
genossen werden, auch wenn die Herr der
Ringe Kinofilmlizenzgames noch halbwegs erträglich waren. Dass sich der Ganze Lizenzwahn
noch steigern lässt, ist an der Lizenz zur Lizenz zur Lizenz erkennen. Einträgige Marken werden
in allen möglichen Varianten verwurstet, seien es Lara Croft Armbanduhren, Actionspielfiguren
aus dem Star War Universum bis hin zu Disneys Lieblingen, die sich den Platz in jeder Juniortüte
bei den Kids hart erkämpfen. Wenn dann ein Computerspiel erscheint, das einer Trickfilmserie
zu Grunde liegt, die wiederum auf einem erfolgreichen Kinofilm basiert, der selbst wieder ein
Remake eines Hollywoodklassiker aus den 30er ist und zu allem Übel das Game dann auch direkt
zum Budgetpreis von 20 € veröffentlich wird, lässt Böses erahnen. Üblicherweise liegt die
Spielqualität in der vorgenannten Zusammenstellung beim Spielspass im Niveau bei einem kostenlosen
Bildschirmschoner. Doch weit gefehlt. Warum, soll unser Review zum Spiel der Trickfilmserie
"The Mummy" zeigen, das nicht mit dem Konami-Spiel zum Kinofilm zu verwechseln ist.
Zur Technik:
Entwickler Asobo Studios griffen scheinbar auf die gleiche Technik wie in ihrer Umsetzung
zu Sitting Ducks zurück. Die Graphik
ist in allen Belangen ordentlich umgesetzt und entspricht der Zeichentrickvorlage. Wenn man
vor einigen Jahren einmal gedacht hätte, dass man nie die Qualität eines Filmes in Computerspielen
erreichen könne, muss man heute wirklich feststellen, dass man für ein Spiel, basierend auf
einer Comicvorlage, bereits nicht mehr alle Graphikregister ziehen muss, um die Vorlage 1 zu
1 auf den Computerscreen zu bannen. Kurzum: Um die Geschichten rund um Familie O'Connell und
der bösen Mumie so wie in der TV Serie darzustellen, brauchen halbwegs moderne Engines keine
Klimmzüge zu machen, um ordentliche Ergebnisse zu erzielen. Somit präsentiert sich das Spiel
auch identisch mit der Vorlage. Die Animationen sind gelungen und die Locations passend und
atmosphärisch gestaltet. So darf man die Figuren durch Pyramiden, Höhlen, Bergketten und auch
durch chinesische Tempelanlagen begleiten und trifft auch auf bekannte Gegner, wie man sie aus
den Kinofilmen her kennt. Die Skelettwächter sind ebenso vorhanden, wie die Hundewesen von Gott
Anubis. Generell entspricht durch die Vorlage bedingt die Graphik natürlich dem Comicstil. Dennoch
gibt es zu den sonst sehr schlicht gehaltenen Texturen einige aufwendige und detailreiche Wandreliefe,
wie z. B. in der Pyramide oder Wandgemälde in China, die u. a. auch für das Lösen
der Rätsel notwendig werden. Spielt Alex, die Hauptfigur, mit seinen erworbenen Mächten, gibt
es zudem auch noch nette Lichteffekte, wenn er z. B. selbst entzündete Gegenstände wie
Feuerbälle auf die Feinde wirft oder der Drache seinen Todesatem auf ihn loslässt. Graphisch
ist "The Mummy" ein durchaus gelungenes Game. Ein paar "Patzer" gibt es dennoch, von denen einer
sich auch etwas negativ auf das Gameplay auswirkt. So haben die manipulierbaren Gegenstände,
die man oft recht punkgenau bewegen muss, keinen Schatten und daher muss man oft unnütz herumprobieren,
den Gegenstand wieder absetzen, um dann nachzujustieren, was ein entsprechender Schattenwurf
verhindert hätte. In einigen Szenen standen die Augen unseres Helden, besonders in den Zwischensequenzen
etwas "verdreht". Schielen wäre da noch untertrieben :-). Etwas mehr "Leben" in den Leveln neben
den Gegnern wäre zudem schön gewesen. Die Level wirken so recht statisch. Etwas Bewegung und
Getier hätte da nicht geschadet. So trifft man wirklich nur auf reine Gegner, die den Level
beleben (gilt natürlich nicht für Untote). Ein paar Spinnen oder Käfer, die umherkrabbeln oder
Fische im Wasser wären sicher nicht schlecht.
Der Sound ist in allen belangen ordentlich. Gute Geräusche, wenn die Gegner angreifen oder
wenn man Steinblöcke mit der Magie umherschweben lässt, sorgen für stimmige Atmosphäre. Leider
liegt das Spiel nur mit englischen, deutsch untertitelten Dialogen vor und bewegt sich dadurch
leider ein wenig weg von der Zielgruppe. Hier hätte man wirklich für eine deutsche Synchronisation
sorgen müssen. Die englischen Sprecher sind jedoch ok und machen ihren Job gut, jedoch sind
es nicht die Sprecher der Original-Zeichentrickserie. Die Musik orientiert sich zum Teil an
den Kinovorbildern. So gibt es orchestrale Actionkost, die mit Orientalischem vermischt zu einer
gelungenen und passende Komposition wird.
Gesteuert wird "The Mummy" am besten mit einem analogen Gamepad, da ein Spielen
über Tastatur eine Qual wäre und Fingerakrobatik pur bedeuten würde. Die Funktionen des Pads
lassen sich frei konfigurieren, leider jedoch, wie auch die Graphikeinstellungen, nur über ein
externes Programm.
Bugs waren im Spiel keine zu finden und der Starforce Kopierschutz bereitete keine Probleme,
verzögerte jedoch manchmal aufgrund des immer wiederholenden CD Testes den Neustart des Spieles.
Das 4-seitige Sparhandbuch ist zwar etwas dürftig, jedoch ist ein umfangreicheres nicht notwendig,
bekommt man doch im Tutorial alles erklärt.
Gespeichert werden kann jederzeit im Spiel, jedoch nur an bestimmten Speichersteinen, was
aber keine Probleme bereitet, denn man kann sich in den Leveln recht frei umherbewegen und auch
öfters zurück zu den Speicherpunkten, nachdem man z. B. viele Gegner erledigt hat. Der
Spielstand berücksichtigt nach dem Speichern alle bereits erledigten Aufgaben und Gegner. Einzig
bei den Levelbossen gibt es kein zurück.
Gameplay:
Nachdem die O'Connell Familie mit Sohnemann Alex komplettiert wurde, der auch schon in "Die
Mumie kehrt zurück" zeigte, dass er aus dem selben Holz geschnitzt ist, wie Papa Rick und Mama
Evy, steht auch Mumie Imhotep weiter mit den O'Connells auf Kriegsfuss. Die O'Connells müssen
verhindern, dass Imhotep die drei Pergamente findet, die, einmal zusammengefügt, unglaubliche
Macht bedeuten würden. Und da klein Alex, immer noch Träger des magischen Armreifes, mehr als
geeignet dafür scheint, macht er sich, auch ohne seinen Eltern vorher etwas davon zu sagen,
alleine auf die Suche. Jedoch nicht ganz alleine, denn sein Frettchen Tut begleitet ihn auf
die gefährlichen Abenteuer. Doch bevor es losgeht, erhält Alex von Ardeth Bey wichtige Unterweisungen,
die ihn vertraut machen mit seinen magischen Fähigkeiten, seiner Waffe und seinen Bewegungsmöglichkeiten.
Und so lernt der O'Connell Spross, wie man mit der Zwille Gegner attackiert oder auch ganz präzise
in der Egosicht inkl. Zoomfunktion gezielt auf Feinde schießt oder versteckte Schalter aktiviert.
Alex kann springen, im Nahkampf zuschlagen, sich an Vorsprüngen entlang hangeln und hochziehen.
All das, was man in einem Jump & Run Game erwartet. Aber er kann noch mehr und lernt auch durch
weitere Unterweisungen von Mentor Ardeth zusätzliche magische Fähigkeiten in Verbindung
mit seinem Armreif. Er kann z. B. Gegenstände per Telekinese hochheben und bewegen, ja
sie sogar auf seine Feinde schleudern und so Skelettkrieger "in Reihe" zu Knochenmehl verarbeiten,
sollten sie so dumm sein, hintereinander zu stehen. Alex lernt jedoch noch mehr. Mittels der
Sicht-Kraft kann er versteckte Schalter erkennen, die für die Rätsel notwendig sind oder dadurch
Geheimräume öffnen. Die Feuerkraft ermöglicht es ihm, Gegenstände, die er mit Telekinese bewegt,
in Flammen zu versetzten, was besonders bei Eisgegnern als Waffe zu empfehlen ist. Als Gegenstück
dazu gibt es dann auch die Eiskraft, die von Feuergegnern nicht gerne gesehen wird. Ebenso die
Elekro-Kraft, die bei Geistern sehr gefürchtet ist - Ghostbusters lassen schön grüßen.
Schwingt Alex einen elektro-geladenen Stein vor Geisterwesen umher, saugt er ihnen damit ihre
Energie ab. Später erhält er auch noch eine Schild-Kraft, die ihn dann zwar unbeweglich, jedoch
vor jedem Angriff sicher schützt, was später bei dem Levelbossen noch von elementarer Wichtigkeit
ist. Aktiviert Alex die entsprechende Magie, werden auch die Steingeschosse seiner Zwille mit
dieser Eigenschaft losgefeuert. Einige Schüsse mit Eisgestein verwandeln Lavamonster zu Eiszapfen,
die dann schnell in Cocktail-geeignete Eiswürfel verwandelt werden, wenn er sie im Nahangriff
zerkleinert.
Die magischen Kräfte sind jedoch nicht nur für das Gegnermetzeln eine große Hilfe, sondern
auch elementarer Bestandteil der Rätsel. Bestimmte Schalter können nicht einfach durch einen
Standardschuss mit der Zwille aktiviert werden, sondern erfordern zusätzlich eine zugeschaltete
Magie. Manche lassen sich nur mit Eiskraft aktivieren, andere wiederum nur mit der Feuerkraft.
Die Rätsel sind großartig gemacht und erfordern genaues Erkunden der Level und Kombinationsgabe.
Sehr fordernd, dabei aber niemals zu schwer. So muss man z. B. in einem Schachbrett-ähnlich
angeordneten Raum bestimmte Statuen in der richtigen Farbkombination platzieren, um eine verschlossene
Türe zu öffnen. Bodenkontakte müssen mit Gegenständen beschwert werden, damit ein Mechanismus
eine Türe öffnet. Das geht jedoch teilweise so weit, dass die dort platzierten Gegenstände zum
Teil auch in einer bestimmten Aggregatform dort abgesetzt werden müssen. So reagiert ein Kontakt
z. B. nur, wenn man ihn dort im gefrorenen Zustand absetzt. Das hört sich alles kompliziert
an, wird jedoch, wenn man die Level genau erkundet, durch kleine Hinweise offensichtlich. Man
muss also bei "The Mummy" mit allen Augen und Sinnen durch die Level marschieren.
Bilder an der Wand verraten die genaue Position von Steinquadern, jedoch sind einige an bestimmten
Stellen zerstört und so muss man in anderen Räumen andere Ansichten dieses Bildes suchen und
sich die richtige Darstellung sozusagen "Zusammenrekonstruieren". Sehr fordernd und spannend
gemacht, denn hat man herausgefunden, wie es funktioniert, ist man auch entsprechend stolz auf
seine Leistung. So gilt es später auch in der Geisterwelt die einzelnen Positionen eines "Schachbrettes"
zu aktivieren, um ein Tor zu öffnen. Durch Fußkontakt werden die Felder aktiviert, jedoch durfte
man, nachdem man in einem anderen Raum das notwenige Muster freigeschaltet hat, einige Felder
nicht aktivieren. Was aber tun, damit man die dahinter liegenden Felder anschalten konnte? Ganz
einfach. Die großen Steinquader wie eine Brücke an die richtige Stelle per Telekinese transportieren
und sie wie eine Brücke einsetzen, um den direkten Fußkontakt zu vermeiden. Der Levelaufbau
und die mit den magischen Kräften möglichen Aktionen wurden wirklich eindrucksvoll genutzt.
So muss man später sogar überlegen, wie Alex Steinquader in die Höhe transportieren kann, denn
er kann sie eigentlich nur auf gleicher Höhe bewegen oder nach unten fallen lassen. Aber er
wäre kein O'Connell, wenn er nicht improvisationsfähig wäre und so, mit ein wenig Schwung und
Telekinese, kann er sie langsam an Schrägen nach oben schaffen, um sie dann an höher gelegenen
Stellen als dem ursprünglichen Fundort, zum Einsatz zu bringen. Hier kommt fast ein wenig Rätselatmosphäre
wie bei Project Eden auf, was auch durch
den Einsatz von Tut verstärkt wird, denn den kleinen Gesellen haben wir bisher völlig vergessen.
Alex kann Tut mittels der Egosicht befehligen, den von ihn markierten Zielpunkt zu betreten.
So kann er das Frettchen an bestimmte Orte delegieren, die er selbst nicht erreichen kann oder
wo es notwendig ist, zwei Schalter gleichzeitig zu betätigen. Ein Druck auf die Zieltaste lässt
Tut auch gleich loswieseln und so kann er z. B. einen Schalter aktivieren, der für Alex
unerreichbar hinter einem Metallgitter liegt. Was aber tun, wenn ein Schalter zu aktivieren
ist, der für beide unerreichbar hinter einem tiefen Abgrund liegt? Ein wenig Überlegung sorgt
für die Lösung. Ein geeigneter Stein wird ausfindig gemacht. Alex befiehlt Tut, sich auf den
Stein zu setzen und hebt dann Stein samt Tut darauf per Telekinese an und lässt ihn über den
Abgrund schweben. Hinten angekommen kann Tut dann auf neue Order hin den Schalter aktivieren.
Das Spiel bietet dadurch wirklich eine hohe und fordernde Vielzahl, wie man die Rätsel angehen
kann. Es wird niemals langweilig und neue Einsatzzwecke mit der Magie in Kombination mit Tut
sorgen für Abwechslung. Warum nicht einmal eine brennende Lavaschale mit einem "Eiswürfel" löschen
oder mit einer riesigen Kugel den Abfluss in einem Wasserbecken verstopfen? Zudem gibt es ausreichend
versteckte Räume, die das Ausfindigmachen den Spieler entsprechend belohnen. So gibt es zusätzliche
Leben oder Charakterupgrades, die die Lebensenergie oder auch die Kapazität der Magie erhöhen,
denn beides ist limitiert. So verbraucht die Nutzung des Armreifes magische Energie, die wieder
aufgefüllt werden muss. Erledigte Gegner oder zerstörte Vasen hinterlassen oft Nützliches wie
neue Energie, Lebenskraft oder Steine für die Schleuder. Neben den magische Fähigkeiten, findet
Alex auch Upgrades für die Zwille. So kann er später drei bis fünf Steine gleichzeitig verschießen,
was bei den anspruchsvolleren Gegnern auch notwendig wird, denn im späteren Spielverlauf werden
diese auch immer fordernder und weichen gekonnt den Schüssen aus oder fliehen, wenn Alex für
sie schädliche Geschosse in der Telekinesschleuder geladen hat. Da ist eine etwas breitere
Streuung mit der Zwille nicht zu verachten.
Wirklich klasse ist die Option der Sicht Kraft. Sie ermöglicht, dass Profis wie auch Anfänger
ihren Schwierigkeitsgrad ein wenig selbst gestalten dürfen. Ist die Sichtkraft aktiviert, werden
notwendige Objekte farblich hervorgehoben und geben somit Tipps. Wer lieber selbst probieren
will, bzw. dies nicht benötigt, kann auch weitestgehend ohne diese Magie auskommen, aber auch
wenn man sie häufiger nutzt, "spoilert" dies keineswegs die Rätsel, sondern macht sie nur ein
wenig zugänglicher. Insgesamt eine wirklich tolle Option. Besonders schön sind auch die Levelbosse,
die man nicht einfach durch die Hau Ruck Methode ausschalten kann, sondern gezielt die Kräfte
zum Einsatz bringen muss, um ihrer Habhaft zu werden.
Kritik:
Eigentlich gibt es nicht viel an diesem rundum gelungenen Spiel zu kritisieren. Die Kameraführung
ist insgesamt völlig zufriedenstellend, nur bei zwei Levelbossen machte sie ein wenig Probleme
und die Übersicht war nicht so gelungen. Etwas geärgert hat mich die Tatsache, dass von den
versprochenen 7 Level (insgesamt sind es jedoch mit dem Endszenario 8!) eigentlich nur 4 vorhanden
sind, denn 3 der Szenarios wiederholen sich. Zwar sind sie etwas anders aufgemacht, da die Umgebung
jetzt vom Bösen Besitz ergriffen hat und düsterer aussieht, jedoch kennt man alle Wege
und Gänge bereits und es ist daher mehr oder weniger nur ein "Durchmarsch" durch Altbekanntes,
der auch fast keine Rätseleinlagen mehr enthält. Hat man an den ersten 4 Leveln noch so gut
jeweils 2 Stunden gesessen, braucht man für die 3 letzten insgesamt nur 1-2 Stunden Spielzeit.
Etwas enttäuschend, weil man durch die 4 vorherigen Leveln wirklich das Gefühl hatte: "WOW,
was da jetzt noch wohl noch alles kommt". Jedoch wird man durch die 3 folgenden dann etwas enttäuscht,
was dem Spiel leider auch, in Kombination mit dem oben schon erwähnten Fehlen von Schatten
bei den Rätselgegenständen und der damit verbundenen Schwierigkeit beim Platzieren,
die Endnote "2" verwehrt.
Fazit:
Ich bin mehr als überrascht. Ein Spiel, das zum Release gleich bei einem Verkaufspreis von
ca. 20 € liegt und zudem noch auf einer bekannten Lizenz beruht, lässt oft Fürchterliches erahnen.
Doch weit gefehlt. "The Mummy" ist ein empfehlenswertes Spiel, das für 10-12 Stunden Spielspass
garantiert. In einem atmosphärischen Szenario wird ein stimmiges, themengerechtes Gameplay geliefert,
das zugleich Jump & Run, Action und Knobelspielfans überzeugen kann. Fordernde Rätsel, gute
Actioneinlagen mit moderatem Schwierigkeitsgrad und spannende Bosskämpfe sorgen für ausreichend
Abwechslung. Alles das, was man sich z. B. vom letzten Tomb
Raider Teil gewünscht hätte :-). Ich bin gespannt, was uns die Entwickler von
den Asobo Studios als nächstes präsentieren. Eine Fortsetzung zu "The Mummy" wäre sicher nicht
verkehrt. "The Mummy" ist zudem ein Spiel geworden, das für Jung und Alt gleichermaßen geeignet
ist und es auch Spass macht, zu zweit vor dem Bildschirm zu knobeln, wie die Rätsel in der Pyramide
oder dem Tempel in China zu lösen sind. Ein empfehlenswertes Spiel.
Geschrieben am 31.10.2004, Testkonfiguration: P4-3Gig, GeForce 6800GT, 1GB Ram, SB Audigy2ZS
|