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Red Ocean
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 | Info |
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| Autor | | 4+ |
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| Name: | Red Ocean |
| Genre: | Egoshooter |
| Produkt: | Vollversion |
| Release: | 2007/03 |
| Publisher: | dtp |
| Entwickler: | Collision Studios |
| Offiz. Sites: | Game, Demo |
| Hardware: | 1.8Ghz, 512MB RAM, 64 MB D3D T&L&PixSha., HD 800 MB, Sound: DX zertifizierte Soundkarte |
| System: | Win XP/2000/Vista, DX9 |
| Steuerung: | Maus/ Tastatur |
| Sprache: | Deutsch |
| zensiert: | nein |
| USK: | 18 |
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| Red Ocean (review von yak) |
Shooter aus Deutschland haben nach FarCry
einen anderen Stellenwert erhalten. Der Inselshooter aus deutschen Landen legte die Messlatte
für dieses Genre auf internationaler Ebene ein ganzes Stück höher. Doch danach war erst einmal
Hängen im Schacht, was sicher auch damit zu tun hat, dass das "Killerspiel" feindliche Land
nicht als Brutstätte der "entarteten" Kunst zu bezeichnen ist. Man muss sich schon gehörig anstrengen,
um einen deutschen Titel zwischen FarCry und jetzt zu finden. Außer Psychtoxic
gab es nicht wirklich ernstzunehmende Kandidaten, von den eher mit einem 3D Gamemaker produzierten
Titeln, die fast alle etwas mit "Vampir" im Titel enthalten einmal abgesehen.
Doch ein kleines Entwicklerteam namens Collison Studios wagt sich mit dem Titel Red Ocean
ebenfalls auf den heißumkämpften Shootermarkt und verspricht den Spielern, wenn man dem Werbetext
glauben darf, einiges. Das Spiel wird in einem netten Pappschuber mit Prägung und Klappcover
ausgeliefert und enthält zusätzlich die normale DVD Box. Ein knappes Handbuch informiert über
die wichtigsten Dinge und der Spielinhalt passt auch auf eine normale CD, was in der heutigen
Zeit schon recht "sparsam" erscheint. Ob das Gameplay ebenfalls sparsam ausfällt oder das Spiel
eine Bereicherung der Sammlung ist, soll unser Review hoffentlich verdeutlichen.
Technik
Da ein kleines Entwicklerteam kaum die Ressourcen zur Verfügung hat, eine eigene Engine zu
entwickeln, nutzt man halt bequemerweise eine Lizenzengine, in diesem Falle die bekannte Gamebryo
Engine, die dann auch für eine ordentliche Graphikpräsentation sorgt. Das tröstet auch darüber
hinweg, dass das Einleitungsvideo von schlechter Qualität ist. Schlecht in Bezug auf die Render-
sowie Bildqualität. Hier hätte man vielleicht doch etwas mehr Sorgfalt walten lassen und weniger
am Komprimierungsregler drehen sollen. Dann doch besser das Spiel auf eine DVD pressen. Schlimm
ist es jedoch nicht wirklich, da ohnehin nur ein Einleitungs- und Nachspannvideo enthalten sind.
Das Szenario ist aufgrund der Story jedoch sehr limitiert und sorgt für wenig Abwechslung, denn
es spielt alles in einer Unterwasserstation, die zwar dem Namen nach unterschiedliche Locations
besitzt, sich jedoch in der Gestaltung nur wenig unterscheidet. Das stört aber nicht wirklich,
denn eine Unterwasserbasis wird kaum Kandidat für "Schöner Wohnen", auch wenn man an einigen
Tunnelgängen öfters vom "Deja Vu" geplagt wird. Die Texturen sind größtenteils in Ordnung und
detailliert, auch wenn es einige Ausrutscher gibt. Die Entwickler haben sich aber schon ein
wenig von den Bioshock Videos inspirieren lassen, wenn man sich die vom Boden gelösten Fliesen
und einige Details anschaut. Auch das Szenario ist ja recht ähnlich gewählt, wobei hier ein
wenig Trittbrettfahrerverdacht aufkommt. Problematisch ist das jedoch nicht, denn besser als
ein neuer WWII Shooter ist das Szenario allemal, auch wenn die Entwickler es nicht lassen konnten,
mal wieder die gewohnten Terroristen mit ins Spiel zu bringen.
Die Engine liefert sehr schöne Licht und Schatteneffekte und auch die Partikeldarstellung
bei Explosionen sieht höchst zufriedenstellend aus. Es wird mit Blur und Tiefenunschärfe gearbeitet
und so bekommt der etwas schlichtere Graphikstil eine wesentlich gelungenere Atmosphäre in der
Bewegung. Im "Stillstand" und bei Detailbetrachtung werden jedoch einige Defizite sichtbar,
die man in den schnellen Trailern zum Spiel so gut kaschieren konnte. Die Figurengestaltung
hätte etwas besser ausfallen dürfen. Wirklich stimmig hat man Druckwellen durch Explosionen
umgesetzt, das wirkt höchst realistisch, ebenso wie die dadurch entstehenden Ragdolls der Gegner.
Von den im Vorfeld so hoch angepriesenen Aggregatformen des Wassers findet man so gut wie nichts,
Eis ist tabu, Dampf kommt nur spielirrelevant aus einigen defekten Rohren und Wasser gibt es
nur sporadisch, auch wenn die gesamte Station zwar auf dem Meeresgrund steht und man ab und
zu durch Glaswände vorbeischwimmende Haie und den Meeresboden betrachten kann. Generell ist
die Graphik sehr düster gehalten, was aber dem Umfeld einer verrotteten Unterseestation atmosphärisch
sehr gelegen kommt.
Der Sound ist gelungen umgesetzt. Die Sprecher sind ok und auch die Reaktionen der Gegner
und ihre Kommentare passen zum Spielgeschehen, wenn sie sich z. B. gegenseitig zurufen, dass
sie den Feind entdeckt haben. Die Geräuschkulisse unterstützt dies ebenfalls, wenn man das Wasser
von scheinbar undichten Stellen tropfen hört und die Schritte metallisch wiederhallen. Hier
gibt es nichts zu beanstanden. Die Musik, die von Dynamedion
realisiert wurde, ist eine dramatisch, orchestral angelegte Actionmusik, die sich jedoch lediglich
auf ein paar Stücke beschränkt und sich zudem zu häufig wiederholen, hier hätte der Publisher
ruhig ein wenig mehr in den Musiketat stecken dürfen. Das Gebotene ist aber von ausgezeichneter
Qualität und hat einen höchst eigenen Stil, der sich zum Glück nicht wie viele andere Actiongames
nach Hans Zimmer MediaVenture Klone anhören. Der Komponist scheint eher ein Freund der anderen
"Front" zu sein und so erinnert der Score zu Red Ocean eher an Komponisten wie Alan Silvestri,
ohne jedoch wie ein Plagiat zu klingen - mehr davon!
Gesteuert wird Shooter-üblich mit Maus und Tastatur, die frei konfiguriert werden kann. Speichern
ist jederzeit möglich, was auch sehr schnell funktioniert, genau wie das Laden. Zusätzlich legt
das Spiel automatische Savegames an. Zur Wahl stehen drei Schwierigkeitsgrade, wobei der mittlere
schon geübten Spielern Herausforderung genug sein sollte. Problematische Bugs oder Abstürze
gab es nicht, das Spiel lief absolut stabil, einzig zu beanstanden war die Tatsache, dass die
Zusatztasten der Logitech G15 Gametastatur (wie z. B. Lautstärke regulieren) nicht funktionsfähig
waren. Vielleicht ein Nebeneffekt des Kopierschutzes, ärgerlich war es allemal. Eine kleine
Unstimmigkeit gab es nur bei einem Videoeffekt. Der schön anzusehende Wassertropfenverlauf auf
dem Screen, wenn man das Wasser verlassen sollte, war in einem Level jedes mal nach dem Neuladen
zu sehen, auch wenn man lange schon auf dem Trockenen "lag".
Gameplay
Zu allererst einmal einen mächtige Tritt in den Allerwertesten der Story- und Charakterentwickler
:-), besonders, wenn das Game so auch im Ausland vertrieben wird. Wie kann man den Protagonisten
nur Jack Hard nennen? Da hatten wir im Kindergarten schon schnittigere englischsprachige Heldennamen
für unsere Spezialagenten parat, da zeigen selbst Filmdarsteller mit Haupttätigkeit in
der waagerechten Körperertüchtigung mehr Phantasie bei ihren Künstlernamen. Egal Karl, bzw.
Jack, wichtig ist ja, dass du ein harter Kerl bist, nachdem du aus der Armee ausgetreten bist
und jetzt eine Tauchschule betreibst. Alles schien gut zu laufen, bis ein mysteriöser Mr. Hammerson
sein Boot mietet, um ein versunkenes U-Boot zu erkunden. Aber das sind leider alles nur Informationen,
die man aus der halben Textseite des Handbuches erfährt. Das Einleitungsvideo lässt sich leider
noch viel kürzer beschreiben. Tauchgang, Unfall, Held rettet sich in Unterwasserstation, los
geht's. Hier hätte man schon ein wenig mehr Einleitung erwarten dürfen, denn so bleiben die
Handlungstragenden mehr als blass, auch wenn ihre Kommunikation im eigentlichen Spiel über Funk
recht ordentlich umgesetzt wurde. So bleiben sie aber viel zu anonym. Viel mehr an Geschichte
bekommt man nicht geliefert, nur, dass in der Unterwasserstation eine böse Terroristengruppe
üble Pläne schmiedet und sie auf dem Meeresboden eine neue Energiequelle gefunden haben, die
die Welt für immer verändern wird. So recht passt das aber alles nicht zusammen. Aber das stört
kaum, viele Shooter werden durch äußert dürftige Storyfragmente aneinander gekittet, Hauptsache
die Action stimmt.
Red Ocean macht hier auch anfangs keinen schlechten Eindruck, wenn sich der Held durch die
dunklen Gänge kämpft und unzählige Terroristen erledigt. Das Spielprinzip ist genreüblich, sowie
die Steuerung. Jack kann rennen, schwimmen, tauchen, sich ducken, springen und sprinten, leider
kann er sich aber nicht zur Seite lehnen, um aus der Deckung heraus zu schießen, was in vielen
Spielpassagen von Red Ocean nützlicher gewesen wäre, als die Sprungfunktion, die man so gut
wie niemals benötigt. Im Kampf ist sie sinnlos und die Levelarchitektur macht es so gut wie
nie nötig, sprungtechnisch mal aus der Hüfte zu kommen. Das Movement und die Umsetzung geht
aber in Ordnung. Die meisten Waffen bieten zudem eine Minizoomfunktion an, die ein genaueres
Zielen ermöglicht, was auch oft zum Einsatz kommt. Als Zusatz-Equipment gibt es noch eine Taschenlampe
und Granaten. Gefundene Medipacks können nur vor Ort direkt aufgebraucht werden und nicht ins
Inventar aufgenommen werden. Das Waffenarsenal ist recht abwechslungsreich und reicht von Pistole,
Maschinengewehr bis hin zu recht futuristischen Energiewaffen, die jedoch ihre Geschosse nur
recht langsam abfeuert (dafür aber über Bande geschossen werden kann) und so schon
eine gewisse Vorausberechnung nötig ist, um bewegliche Ziele auch zu treffen.
Die Levelarchitektur ist, was aufgrund des Szenarios nachvollziehbar ist, als klassischer
Tunnelshooter zu verstehen. Das stört auch nicht so sehr, weil das Umfeld einer Unterwasserstation
dem Spieler auch kaum vermittelt, absolute Bewegungsfreiheit einfordern zu dürfen. So stört
es also nicht, wenn man sich von Gang zu Gang und Raum zu Raum, oft auch an verschlossenen Türen
vorbei, durch die Terroristen ballert, einige Aufzüge hinter sich lässt und dann auch mal in
größere Hallen gelangt, in denen Container verladen oder Züge auf Hochgleisen vorbeiziehen.
Das Spielprinzip geht in den ersten zwei Spielstunden auch ganz gut auf, doch es verblasst
dann recht schnell, wenn es auch nicht langweilig wird, was aber sicher an der kurzen Spielzeit
liegen mag. Dem Spieler wird dauernd das Gleiche geboten. Der Raum wird betreten, ein Skript
löst das Erscheinen der Gegner aus und es darf geballert werden. Die Kämpfe sind dabei schon
recht fordernd, denn die Feinde treffen zielsicher und teilen gut Schaden aus. Das bedeutet
jedoch nicht, dass ihre KI sonderlich gelungen ist, denn viel Bewegungs- und Handlungsfreiheit
bieten die engen Gänge selten. So verbarrikadieren sich die Gegner hinter Kisten oder Barrikaden,
werfen recht geschickt auch hin und wieder ein paar Granaten und wollen unserem Jack ans Leder.
Red Ocean wird dadurch zu einem recht schwierigen Game, hoher Schaden und wenig Medipacks machen
es notwendig, dass man schon recht bedacht vorgeht, auch wenn die KI der Bösewichte nicht die
beste ist. Somit bleibt es dennoch eine Herausforderung. Einfach in den Raum rennen und alles
niedermähen funktioniert hier nicht, vielmehr ist hier der geschickte Einsatz von in Deckung
gehen, Granaten nutzen oder das Zerschießen von Explosivfässern angesagt, um die Feinde klein
zu kriegen. Physik nimmt hier zum Teil eine taktische Komponente ein, auch wenn die Leveldesigner
diese Möglichkeit später seltener anbieten. So gab es anfangs mehr Stellen im Spiel, in denen
man Explosivfässer an Schrägen herunterrollen konnte, um sie dann gerade im rechten Moment vor
den Feinden zum Explodieren zu bringen. Auch findet man einige Konstruktionen, auf denen Fässer
stehen, die man durch das Zerstören zu ähnlichen Schandtaten umfunktionieren kann. Das nimmt
aber leider in der zweiten Spielhälfte enorm ab und Gegner erscheinen dann wesentlich mengenintensiver.
Hier wird dann viel durch Masse statt Klasse kompensiert. Zunehmend fallen damit dann auch die
Gegnerspawns per Skript auf. Diese werden zwar recht glaubwürdig vorangekündet, wenn die Lautsprecherstimme
meldet, einen Eindringling in Sektor X gefunden zu haben und dass neue Truppen dorthin geordert
werden, dennoch hat es einen faden Beigeschmack, wenn die Soldaten durch die für den Spieler
undurchdringlichen Energiebarrieren ins Geschehen hopsen, ähnlich wie man es aus den Energieportalen
aus Half Life 2 kennt. Die Skripts sind
zudem blödsinnig gesetzt. Sie werden genau dann ausgelöst, wenn der Spieler z. B. einen Schalter
an einer Maschine betätigt hat oder einen bestimmten Punkt überschreitet. Das kann dann zu äußerst
diffizilen Problemen führen. Da man fast dauernd unter Health-Losigkeit leidet und dann plötzlich
mitten auf einer freien Fläche dank Gegnerskriptevent überrascht wird, ohne eine Deckung finden
zu können, muss man schon mal auf ein früheres Savegame zurückgreifen, denn die Gegner fackeln
nicht lange und schießen sofort nach ihrem Erscheinen punktgenau. Dann hat man keine Chance
mehr. Dazu kommt, dass Medipacks rar verteilt sind, besonders nach schweren Gefechten und man
so den darauf folgenden Level (es gibt kein Healthrecovery nach Levelwechsel) fast ohne Gesundheit
startet. Das hebt zwar den Adrenalinspiegel, nicht aber im gleichen Verhältnis die Motivation.
Schön gemacht sind die Zwischenbosse. So erhält man eine erste Energiewaffe nach einem langwierigen
Kampf gegen einen Bösewicht und auch ein U-Boot will versenkt werden, nachdem man alle Energiegeneratoren
zerstört hat. Ärgerlich war die Tatsache, dass man im Finale statt selbst von der kurz
vor der Detonation stehenden Station fliehen zu können, ein schlecht gerendertes und unzulänglich
komprimiertes Video serviert bekommt.
Einen Mehrspielermodus gibt es nicht.
Red Ocean ist laut Auskunft der Entwickler auch unzensiert.
Fazit:
Vorher ein kleiner Exkurs zur Presseankündigung vom 15.08.2006:
"Red Ocean spielt dabei auf innovative Weise mit dem Element Wasser: Der Spieler
kämpft sowohl innerhalb als auch außerhalb des kühlen Nasses, muss jederzeit die Auswirkungen
des Wassers in sein Handeln mit einplanen und kann es in all seinen Aggregatzuständen - Wasser,
Dampf, Eis - auch zu seinem Vorteil nutzen. Packende Unterwasserkämpfe, triefendes Nass beim
Wechsel ins Trockene, brühend heißer Wasserdampf, glitschiges Eis - in Red Ocean erwartet die
Spieler innovative Action pur."
Ein klassisches Beispiel von angekündigten Features, die nicht umgesetzt wurden. Red Ocean
ist ein herkömmlicher Shooter, der optisch und akustisch befriedigend aussieht und auch für
gut 6 Stunden unterhält, mehr aber auch nicht. Absolut unbefriedigend - und das muss man den
Entwicklern jetzt wirklich vorwerfen, ist das nicht eingehaltene Feature, einen Shooter zu erleben,
in dem Wasser in allen Aggregatformen spielrelevant umgesetzt wird. Das ist absoluter Käse und
höchst enttäuschend, da hier der größte Ansatz für neue Spielimpulse lag. Red Ocean unterscheidet
sich daher nicht von anderen Shootern und bietet sogar noch weniger Tauchpassagen, als Games,
die sich nicht mit dem Wasserfeature rühmen. Da bricht zwar 1-2 mal Glas ein, Wasser strömt
ein und zwei Froschmänner wollen erledigt werden, aber das war es dann aber auch schon mit dem
Unterwasserkampf. Von dem versprochenen Eis ist nichts zu finden und Dampf strömt nur ab und
zu aus einigen undichten Röhren, ohne Auswirkung zu haben - vom taktischen Einsatz ganz zu schweigen.
Das macht Red Ocean jetzt sicher nicht zu einem schlechten Spiel, technisch haben die Entwickler
von Collision Studios solide Leistung gezeigt, doch mit den gebotenen Spielinhalten wird Red
Ocean leider nur ein Shooter unter vielen, der zu wenig Abwechslung, eine zu kurze Spielzeit,
zuviel Gegnergeskripte und eine schwache Story bietet, wodurch sich ein Preis von 35-40 Euro
nicht rechtfertigt. Der Titel wäre für das Gebotene eher etwas für den Budget-Bereich, für
die Note "3" reicht es daher nicht mehr ganz. Schade aber, dass man nicht mehr Zeit
und Aufwand betrieben hat, die angekündigten Features umzusetzen, ich denke schon, dass das
Team von Collision Studios das Zeug dazu hätte. Ich bin daher mal auf ihren nächsten Titel gespannt,
ein unterhaltsames Spiel ist Red Ocean dennoch, wenn es auch meilenweit von dem ursprünglich
Geplanten entfernt ist. Die verfügbare Demo bietet einen guten Gesamteindruck vom Spiel,
Interessierte sollten daher vor dem Kauf Probe spielen.
Geschrieben am 02.04.2007, Testkonfiguration: Intel Dual Core E6600, Geforce 7950GT, 2GB RAM, Creative X-Fi Extreme
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