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Salammbo
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 | Info |
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| Autor | | 2 |
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 |   | | 1.5 |
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| Gesamt (5 votes) | | 3+ |
 |   | | 1.2 |
 |   | | 2 |
 |   | | 1.9 |
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| Name: | Salammbo |
| Genre: | Adventure |
| Release: | 2003/06 |
| Publisher: | The Adventure Company |
| Links: | Salammbo OnlineRoman (engl) |
| Hardware: | 333Mhz, 64MB RAM, keine 3D-Karte nötig, HD 810 MB, Sound: DX zertifizierte Soundkarte |
| System: | Win 98/ME, 2000, XP, DX7 |
| Steuerung: | Maus |
| Sprache: | Deutsch |
| Patch: | 1.0 |
| USK: | 12 |
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| Salammbo (review von look) |
Ceterum censeo, carthaginem delendam esse.
Eine Aussage des Marcus Porcius Cato (234 - 148 v. Chr.), mit der er
jeden seiner Beiträge im Senat Roms zu beenden pflegte (jedenfalls wenn
man Plutarch glauben schenken darf), dürfte wohl ziemlich genau den Kern
der Spielgeschichte von Salammbo treffen.
Armes Kathargo, was hast du nur getan? Eine Hilfsaktion für das mit dir
verbündete Messina auf Sizilien, welches von den Truppen aus Syrakus angegriffen
wurden, brachte dich erst in den Schlamassel. Messina hatte nämlich auch
Rom um Hilfe gebeten, aber dort rang man darum, ob man nun eingreifen
sollten oder nicht. Letztendlich schickten sie Truppen aus und der Ärger
nahm seinen Lauf, denn die Katharger sahen dies als Provokation an und
bekämpften nun die Römer, welche durch größere Truppenstärke schließlich
die Oberhand gewannen. Voreilig schloß man einen Friedensvertrag, denn
Kathargo war keine durch Invasionen expandierende Stadt, sondern durch
und durch eine Oligarchie, wo der Geldadel den Senat stellte. Aber mit
ansehen wie sich Rom, das im Begriff war an Größe zu gewinnen und langsam
gierig wurde, auf Sizilien festzusetzen drohte, ging zu weit. Also wurde
die Flotte bereit gemacht und man zog gegen Rom. Diese waren nicht untätig
und hatten erstmals in ihrer Geschichte eine Flotte erbaut, die mit neuer
(Kampf)Technik den Krieg auch gewann. Es war jedoch erst der Anfang, denn
Rom beschloß, Kathargo direkt auf dem Festland anzugreifen, was durchaus
Früchte trug, mit dem Resultat, dass ein zweiter Friedensvertrag unterzeichnet
werden sollte, der aber niemals zustande kam, da die Römer zu rabiate
Forderungen stellten.
Dank Anheuerung von Söldnern gelang es Kathargo, sich zu befreien, doch
verloren sie letztendlich die Vormachtstellung auf Sizilien. Dies war
der erste der punischen Kriege, welcher von 264 - 241 v.Chr. ausgefochten
wurde. Doch neues Ungemach kam auf Kathargo zu, schließlich wollten die
angeheuerten Söldner, trotz Niederlage und wahnsinnig hoher Reparaturzahlungen
an Rom seitens Kathargo, ihren Sold ausbezahlt bekommen. Die Söldner lehnten
sich auf und belagerten nun Kathargo - was auch der Einstieg ins eigentliche
Spielgeschehen Salammbos ist.
Die Geschichtsschreibung dieser Tage von Polybius aufgreifend, schrieb
Gustave Flaubert im 19 Jhr. den Roman Salammbo (erschienen in Frankreich
1863, deutsche Übersetzung 1900), der zwar an die geschichtlichen Details
angepaßt wurde, diese jedoch nur als Vorlage benutzte. Salammbo ist nicht
nur Name von Roman und Spiel, sondern auch eine Figur im Reigen der Intrigen
in Form der Hohepriesterin der Göttin Tanith in Kathargo, die vom Flaubert
erdacht wurde.
Doch das Spiel hat noch einen Patronen, an dem nicht die Story festgemacht
wurde, sondern das apokalyptisch, destruktive Äußere. Die düstere Atmosphäre
des Spieles ist eine Anlehnung an Philippe Druillet Comics, die diesem
Thema leben einhauchen und sich ebenfalls der Romanvorlage bedient.
Doch worum geht es den nun, was soll all dieses Vorgeplänkel (Menno,
laßt mich doch auch mal klugscheißen ;-)), anders als vielleicht der
Name des Spieles suggeriert ist nicht Salammbo die Hauptfigur, sondern
Spendius, ein Sklave, der sich in Kathargo verdingen mußte, ohne Hoffnung
jemals das Joch der Unterdrückung abstreifen zu können. Doch wo ein Wille
zur Freiheit, da ist auch ein Weg diese zu erlangen. So beginnt man im
Spiel, sich einen Weg aus aus dem Verlies zu bahnen. Welch Ungemach dabei
erwischt worden zu sein, aber die liebreizende Hohepriesterin Salammbo
verrät uns nicht und erlaubt uns der Freiheit entgegen zu laufen, wenn
wir dafür eine Nachricht nach draußen tragen.
Ungesehen und ihrem Herzen Luft verschaffend, bringen wir Matho dem Heerführer
der marodierenden Söldner vor den Toren Kathargos eine Figur mit ihrem
Antlitz als Liebesbeweis (was für ein Amor - entsprungen aus den Tiefen
menschlichen Abschaums). Im Verlaufe des Spieles, muss man nun das tun,
was man eigentlich nicht von einem Helden erwartet, aber hey, Heldentum
ist was für suizidgefährdete Ehrenleute. Unser Alter Ego will eigentlich
nur eines - überleben, egal zu welchem Preis. Da die Ketten des Joches
noch an uns haften, müssen wir uns erst mal dieser entledigen, doch welch
Ungemach, eine Flucht durchs Hinterland würde scheitern an der lebensfeindlichen
Natur. Wenn einem also die Flucht nach hinten verwehrt bleibt, muß man
diese nach vorne antreten. Dumm nur, dass die Forderungen der Söldner
grad dabei sind, erfüllt zu werden. Also muß man für einen Eklat sorgen
und die aufgebrachte Meute anstacheln, diesen Fluchtweg erst möglich zu
machen, falls dabei einiges zu Bruch geht, wunderbar, Rache üben ist doch
was Feines. Doch unsere Gegner und Freunde erweisen sich als hartnäckiger
und abergläubischer als gedacht. Nicht nur, dass wir es mit einem liebeskranken
Heeresführer zu tun haben, nein, auch seinen Mannen ist nicht über den
Weg zu trauen, was man schon früh genug mitbekommt und all die gefährlichen
Unwägbarkeiten, um unser Leben zu retten und das Söldnerheer in Bewegung
zu setzen, bleiben natürlich an uns hängen (entbehrlich nennt man das
wohl). Man braucht wohl oder übel einen Schutzpatronen und das dieser
nicht von Seiten Kathargos kommen kann, dürfte klar sein. Daher versucht
man alles, um seine Haut zu retten- meucheln, stehlen, intrigieren, verraten,
sabotieren, aufhetzen, lügen und zerstören - Na, ist das nichts?
Vom kleinen entlaufenen Sklaven arbeitet man sich durch geschicktes Taktieren
hoch in die wohlwollende Gunst der Heeresführer, bis man selbst zum Generalismo
wird, natürlich unter den argwöhnisch, mißgünstigen Augen unserer Feinde
und Freunde, die nichts lieber sehen würden, als dass uns bald ein schneller
Tod ereilt. All diese üblen, destruktiven, manipulativen Wesenzüge werden
zwar äußerst linear, aber dafür sehr schön atmosphärisch in Szene gesetzt
und in die Story dieses Render-Adventures eingebettet. Richtig, es handelt
sich hierbei nicht um RTS mit sozialen Komponenten (wie vielleicht durch
die ersten Details vermutet), sondern um ein Adventure alter Bauart und
Aufmachung. Dabei kommen nicht nur die Multiple-Choice Gespräche zum Tragen,
die uns zumeist von einem Auftrag zum nächsten bringen und die Geschicke
erst in die richtigen Bahnen lenken, sondern garniert wird das Alles mit
den seit langer Zeit endlich wieder mal gut strukturierten, schwierigen
und logischen Rätseln, die man lösen durfte. Waren die Rätsel der
letzten Spiele dieses Genres etwas zu leicht, unlogisch oder nicht fordernd
genug, durfte man hier seinen Grips anstrengen. Dabei erstreckt sich die
Bandbreite über so universelle Rätsel, wie das richtige Mischen von Zutaten,
zum Finden von Klangzwillingen, um eine Tür zu öffnen, bis zu Schalterrätseln,
die nur durch die richtigen kombinatorischen Schritte gelöst werden konnten
oder man an der richtigen Stelle seines Inventars suchte. Nicht zu vergessen
die kleinen Höhepunkte, wenn man mal wieder aus unverständlich, lyrischen
Texten die richtige Bedeutung heraus finden muß, ob diese nun von einem
merkwürdigen Bettler, oder gesungen von Tempelpriesterinnen daher kamen.
Alle Rätsel, sind lösbar, wenn man nur aufpaßt und logisch vorgeht. Letztendlich
muß man sogar die Schlachtordnung richtig aufstellen können, um den Sieg
davon zu tragen. Eine weitere Komponente neben den eigentlichen Rätseln
und Gesprächen dürfte hier wohl die zeitlich begrenzten Einlagen im Spiel
sein. Dabei gilt es, die zu bewältigenden Aufgaben in einer gewissen Zeitspanne
abzuarbeiten, da man ansonsten eines "unnatürlichen" Todes stirbt. Diese
erschwerten Rätseleinlagen sind zumeist öfters zu durchlaufen, bis man
den richtigen Dreh raus hat. Ob es sich dabei nun um das Meucheln und
Berauben oder einfach um das "Um-sein-Leben-rennen" handelt,
ist dabei sehr verschieden ausgearbeitet. Selbst der Hungertod wurde berücksichtigt
und es kostet einem so manches Leben, bis man die richtigen Schritte raus
hat. Bei diesen Rätseln kam aber wohl ein kleiner Bug zum Tragen (vor
allem beim Drachen und dem Hungertod), der sich tragisch auswirkt. Dieser
kleine Fehler (oder soll das ein weiterer Rätselpart gewesen sein?) ist
eigentlich nur ein falsch angebrachter Trigger, der nicht die Bildsprünge
zählt, um die Zeit ablaufen zu lassen, sondern die Mausklicks die man
ausführt, was natürlich bei einer hektischen Flucht schon mal zu einem
Dauerfeuer auf den Mausbutton ausarten kann. Damit erreicht man jedoch
nie sein Ziel, bleibt man bedacht und weiss um dieses "Feature", so ist
das einmalige Drücken um vorwärts zu kommen, der Weg der Weisen, die ihr
Ziel mit bedacht entgegen schreiten.
In diesem Adventure lauert der Tod an so mancher Ecke und kommt unverhofft
(und oft ;-)). Dabei ließen sich die Macher jedesmal eine neue Todesart
einfallen, die von Schritt zu Schritt barbarischer erscheint, ein sehr
schönes Gleichnis für den Verlauf eines Krieges, will ich meinen. Zumeist
wird man aber Moloch, dem Gott des roten Planeten und des zerstörenden
Feuers geopfert oder man wird erstochen, aufgefressen und zu guter Letzt
verhungert man oder erliegt den Druckwellen oder Steinschlägen, denen
man nicht schnell genug ausweicht. Dabei artet das Spiel nicht in eine
Quicksaveorgie aus, sondern falls einem das Schicksal nicht hold war,
wird man einfach wieder Dank eines guten Speichersystems kurz davor reanimiert
und kann so ohne großartiges Laden weiterspielen. Ein kleiner Kritikpunkt
ist jedoch beim ganzen Spielablauf, dass er zu linear gestaltet wurde.
Man hat keine anderen Möglichkeiten, als sich auf den vorgegebenen Wegen
fortzubewegen, was vielleicht auch dem Spieltypus angerechnet werden muß.
Trotzdem hätte der Spielgeschichte, den Handlungssträngen und Aufgaben
ein bißchen mehr Flexibilität gut gestanden und alternative Lösungsmöglichkeiten
sind immer etwas, was in der heutigen Zeit schon als Standard angesehen
werden sollte.
Gespielt wird nur per Maus, durch die alle Handlungseingaben erfolgen.Die
Tastatur bleibt dabei völlig außen vor. Man bewegt sich in einer Art Egoperspektive
durch die vorgerenderten Landschaften, bei denen man von einer Location
zur nächsten springt und immer einen 360° Blick auf die fast fotorealistischen
Graphik genießen kann. Das Spielprinzip gleicht somit der Atlantis Serie,
die von den gleichen Machern kommt oder dem wohl renommiertesten Vertreter
dieses Genres "Myst" (letztes Spiel dieser Machart, dürfte wohl
Post
Mortem gewesen sein). Dabei sind die grafischen Arbeiten wirklich
ein Augenschmaus, derartig surreal, archaisch, destruktiv und bizarre
Welten, die einem wirklich glauben machen, man befinde sich im Vorhof
der Hölle, wo nur noch Qualen und Tod vorherrschen. In dieser Machart
dürfte es damit einzigartig sein. Dabei darf man wohl dankend Druillet
für diese Vorlagen Applaus spenden und den Grafikdesigner für ihre Umsetzung
dieses Stiles.
Ein kleiner Hacken ist aber der Technik geschuldet, denn ohne Anti Aliasing
sind die Treppeneffekte leider nicht zu übersehen und mit dem Technikfeature
kommen Unschärfen hinzu und trüben den ansonsten guten Eindruck ein wenig.
Wie bei solchen Spielen leider üblich, wirkt die Gegend immer etwas
steril und leblos. Die Hauptakteure sind zwar äußerst gut animiert, vor
allem ihre Gesichtszüge beim Sprechen,die aber fast das einzige sind,
was sich zu bewegen scheint. Die Zwischensequenzen und Überleitungen werden
zumeist in einer Art statischen Comic-Ausführung weiter erzählt, also
ohne Animationen oder vorgerenderten Filmchen, was aber durchaus sehr
gut rüber kommt, vor allem wegen der guten weiblichen Erzählerstimme,
die uns die weiteren Details der Geschichte näher bringt.
Dabei wären wir schon beim Sound, die Musikschnipsel im Spiel stammen
aus Dvoráks Symphonie "Aus der Neuen Welt" und sind sehr gut in die
düstere Atmosphäre eingebaut, die sich ansonsten eher an umgebungstypischen
Sounds festmachen läßt. Man darf jedoch den Machern der Lokalisation gratulieren,
denn die Sprecher schafften es, die Atmosphäre sehr gut umzusetzen. Kein
mißmutiger oder gelangweilter Aussetzer bei den Sprechern vermieste einem
das Spiel oder gar eine vom Spieler bemerkbare Stimmenwiederholung bei
den NPCs. Dies ist nicht selbstverständlich und wird aus Kostengründen
gern mal unter den Teppich der Mittelmäßigkeit gekehrt. Diese Arbeit dürfte
auf dem gleichen hohen Niveau wie z. B. Runaway
stehen und somit als sehr gute Umsetzung gelten.
Bei aller Liebe zum Detail bei der Graphik, der Storyumsetzung und der
Lokalisation krankt dieses Spiel leider an einem technischen Problem,
was die Spielfreude gründlich verderben kann, indem es den Aufbau der
Atmosphäre hemmt. Ich red jetzt nicht über weitere Bugs, denn davon hab
ich bis auf den schon beschriebenen Triggerfehler nichts weiter entdecken
können. Der Detailfehler liegt bei der technischen Umsetzung der sogenannten
Vollinstallation, die ich in dieser Form noch niemals erlebt habe- aus
gutem Grund würd ich meinen. Bei dieser wurde die erste der zwei CDs komplett
auf die Festplatte gebannt, jedoch befinden sich bei dieser Installation
wohl nicht die ansonsten wichtigen Graphiken und spielrelevanten Daten.
Diese sind auf der zweiten CD zu finden, was damit ständigen CD Zugriff
erfordert. Daraus resultiert eine Geräuschsbelästigung des CD-ROM-Laufwerkes,
da es jedesmal anspringt, wenn man sich im Spiel fortbewegt. Wer nicht
das Glück hat, sein Laufwerk per CD-Bremse zum Leisetreter mutieren zu
lassen, wird mit einem ständig an und abschwellenden Geräuschpegel beglückt,
oder besser gesagt belästigt, der jedwede Atmosphäre auf längere Frist
zerstört. Ein Umstand, der schnellstmöglich mit einem weiteren Patch gelöst
werden sollte, denn daraus ergab sich auch die Abwertung der Spielbenotung
um einen ganzen Zahlenwert.
Als Fazit läßt sich sagen, dass dieses Spiel die Geschichte des episch
anmutenden Romans von Flauberts mit den grafisch düsteren Gestaltungen
Druillets bestens in Einklang bringen konnte und somit einen wahren Leckerbissen
an Story und atmosphärischer Umgebung lieferte. Die Handlung und ihre
Gestalten wie Spendius, Hannon (auch "der Grosse" in damaliger Zeit genannt,
eine Krämerseele sondergleichen), Hamilkar (Vater von Hannibal und großer
General, der das damalige Spanien für Karthargo zugänglich machte) machen
das Spiel zu einer Perle, das nicht die abgeschmackten Klischees eines
Spielhelden bedient. Es ist viel mehr der Umkehrschluß der zu begeistern
mag, ist es doch letztendlich für den kleinen Fiesling in uns ein erhebendes
Gefühl, wenn alles sich zum Guten wendet, jedenfalls für uns - und hey,
wir sind noch am Leben ;-). Für die romantische Ader wurde auch gesorgt,
auch wenn der eigentliche Fortgang der Geschichte und ihr Ende nicht Wahrheitskonform
sind, aber wenn stört das schon. Die Rätsel sind endlich wieder solche,
die man auch so nenen darf und bieten ca. 10 bis 15 Stunden Spielspaß.
Dabei ist es, wie sonst selten, möglich, die Auflösung von 640 x 480,
über 800 x 600 auf 1024 x768 in 16 oder 32 Bit zu ändern. Der kleine Handlungsspielraum
und die vorgegebenen Wege können durch die Geschichte, ihre Ausgestaltung
und die Andersartigkeit des Haupthelden kompensiert werden. Bis auf die
Unstimmigkeit bei der Installation der relevanten Spieldaten, ist dieses
Werk technisch und spielerisch als ein wirklich zu empfehlendes Game anzusehen.
Jedem, der mal wieder nach gutdurchdachten Rätseln dürstet, sich nicht
mit klischeehaften Heldentum abfinden will, oder einfach die düster -
pessimistischen Gefilde eines Druillet betreten möchte, sei dieses Spiel
ans Herz gelegt. Für diejenigen, die Renderadventure mögen,
eine etwas ruhigere Spielweise genießen können und lieber ihren
Grips statt Reflexe anstrengen, lohnt der Kauf.
Geschrieben am 06.07.2003, Testkonfiguration: AMD1100, GeForce4 4200, 512MB Ram, SB Live 5.1
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