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Info
Autor 2
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Gesamt (6 votes) 2
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 1.7
Name:Sentinel: Verborgene Existenzen
Genre: Adventure
Produkt: Vollversion
Release: 2005/01
Publisher: The Adventure Company
Entwickler: Detalion
Offiz. Sites: Game
Hardware: 800Mhz, 256MB RAM, 64 MB D3D T&L, Sound: DX zertifizierte Soundkarte
System: Win 98/ME, 2000, XP, DX8
Steuerung: Maus/ Tastatur
Sprache: Deutsch
Sentinel: Verborgene Existenzen (review von nali_warcow)

Mystische Knobeladventures erfreuen sich, wenn man nach den Verkaufszahlen geht, bei vielen Spielern recht großer Beliebtheit. Ganz ohne Stress erkundet man eine wunderbar dargestellte Welt und kann sich stundenlang damit beschäftigen, sonderbare Maschinen und Apparaturen in Bewegung zu setzen. Da freut sich das Spielerherz, wenn es plötzlich "Klick" macht und sich eine Tür zu einer weiteren Aufgabe öffnet. Nachdem Detalion mit Schizm 2 schon sehr eindrucksvoll gezeigt hat, dass solche Spiele nicht mehr nur auf wunderschön gerenderte Standbilder zurückgreifen müssen, sondern sich dies auch alles mittels einer 3D Engine verwirklichen lässt, kommt nun der nächste Knobelspaß in 3D. Diesmal verschlägt es den Spieler in die mystische Tastan-Grabstätte zum sagenumwobenen 35. Grab.

Mach es, sonst…

Der Held des Spiels hat keine leichte Aufgabe. Eigentlich hatte er nie die Absicht in die Grabkammern 35 einzudringen. Hierhin ist lediglich Ramires vorgedrungen. Doch die beiden freundlichen Herren im Intro lassen ihm keine andere Wahl. Wenn er es nicht mit heiler Haut und einem ordentlichen Beutestück herausschafft, will er lieber nicht wissen, was seiner Schwester zustoßen wird. Hinter ihm der Druck erfolgreich zu sein und vor ihm die mit Fallen (in Form von Knobelaufgaben) gespickten Höhlen und Kammern, die außerdem vom hochmodernen Computerhologramm Tamara bewacht werden. Während der Spieler sich mit der Lösung von allerlei Knobelaufgaben befasst, gibt es auch immer wieder Gespräche mit Tamara. Auf der einen Seite sind beide auf ihre Art wissbegierig, haben ihr eigene Ziele und es stellt sich die Frage, wem kann man trauen und kennt man überhaupt alle Hintergründe dieser Welt?

Lichter & Töne ergeben eine Lösung

Da ist man nun auf einer großen, metallenen "Plattform" angekommen - irgendwo in den Wolken. Das Objekt der Begierde, ein Kristall, hängt in der Mitte der Plattform in leider unerreichbarer Höhe. Hier gilt es nun, entsprechende Mechanismen in Gang zu setzen, so dass der Kristall erreicht werden kann. Eine erste Erkundung bringt einige interessante Sachen ans Tageslicht. In allen vier Himmelsrichtungen gibt es an der Seite scheinbar "Aussichtsplattformen", von denen man jeweils eine schwebende Insel sehen kann, wo zur Zeit noch uninterpretierbare Lichtzeichen aufflackern. Daneben gibt es eine Reihe an Knöpfen mit Zahlen darauf. Betätigt man einen davon, so sind unterschiedliche Geräusche zu hören, wie z. B. ein "Grollen". Noch etwas am Grübeln, findet man noch einen kleinen Aufzug, der den Spieler unter die Plattform bringt. Hier findet man unterschiedlich farbige Lichter mit einem "Horn" darauf. Auch hier hört man die unterschiedlichsten Geräusche. Nach einiger Zeit hat man dann das System durchschaut. Anhand der Farben an den Hörnern kann man die Geräusche zuordnen. Dann muss man nur noch schauen, welches Geräusch auf welcher Nummer liegt und kann so die jeweilige Sequenz, welche man auf den Insel blinken sieht, "nachspielen", wodurch man an den Kristall kommt. Na, war ja gar nicht so schwer. ;)

Über 20 Knobelaufgaben

Die oben beschriebene Aufgabe zeigt sehr schön, was den Spieler im Laufe des Spiels erwartet. "Sentinel: Verborgene Existenzen" ist ein reines Knobelspielchen, welches auf Bewältigung mechanischer, akustischer oder visueller Aufgaben ausgerichtet ist. Auf sieben Welten gilt es jeweils einen Kristall zu bekommen, der in der Hauptkammer zu benutzen ist. Jede Welt ist dabei in sich abgeschlossen und wird nur einmalig benutzt. Während man dort ist, müssen immer 2-3 drei solcher Knobelaufgaben gemeistert werden. Mal gilt es Strahlen zu synchronisieren oder ein Weg durch ein Labyrinth zu finden. Im Gegensatz zu anderen Genrevertretern, in denen man bei solchen Aufgaben mitunter "wie ein Ochs vorm Berg" stand und gar nicht so recht wusste, was man wie machen muss, damit irgendwas passiert, gibt es bei Sentinel die Option, sich jeweils eine Kurzbeschreibung einblenden zu lassen. Kommt man so z. B. zu drei Wasserhähnen, so wird eingeblendet, dass man die Wassermenge genau so dosieren muss, damit der "Druck" nicht zu stark aber auch nicht zu schwach und die Brücke genau in die Mitte eingependelt wird. Bis auf recht wenige Ausnahmen (insbesondere zum Ende) sind die Aufgaben jedoch nicht so schwer und ein logisches System dahinter scheint erkennbar. Insbesondere mit den Hilfetexten ist das Spiel durchweg auch für Einsteiger zu empfehlen. Profis tüfteln natürlich ohne Nutzung der Hilftexte an den Aufgaben. Schade ist, dass einige Aufgaben weniger Knobel-, als vielmehr Laufübung sind. So muss man bei einer Aufgabe in einem Schacht rauf und runter fahren und Schalter betätigen, welche auf der Außenseite Rampen runterlassen, so dass man dort runterlaufen kann. Nur leider sieht man nicht, welche Rampe man jeweils bewegt und muss immer zwischen Plattform und der Außentreppe hin und herlaufen. Die Welten sind sehr abwechselungsreich gemacht. Mal in einer Schneelandschaft, Ödland oder unter Wasser. Leider ist das Spiel nicht so lang geworden und nach 10 bis spätestens 15 Stunden ist man durch. Von den Versprechungen eines nichtlinearen Games war irgendwie nichts zu bemerken. Auch die Story kann nicht so sehr mitreißen und das Ende ist recht kurz.

Handhabung des Spiels

Die Steuerung des Spiels ist denkbar einfach gehalten in der wunderschönen 3D Welt. Mit der aus Shootern bekannten WASD-Belegung bewegt man sich durch die Welt, kann sogar kleine Hopser machen und mit der Maus entsprechend agieren und Schalter betätigen, etc. Richtungspfeile und der dynamische Cursor zeigen an, wann und wo man etwas verändern kann. Wie schon in Schizm 2 sind die Level wieder "abgesichert" worden und so verhindert eine unsichtbare Barriere, dass man von der Klippe fällt. Auch an kleinen Hindernissen wie Felsen, etc. bleibt man aufgrund sehr gut platzierten Kollisionszonen nicht hängen, lediglich an zwei Stellen war der direkte Weg leicht versperrt durch z. B. einen zu hohen Huckel oder eine scheinbar leicht zu große unsichtbare Wand. Nachteil bei diesem System ist jedoch, dass Abkürzungen nicht genommen werden können, auch wenn es ohnehin nicht so viele gäbe. Die Tasten können frei belegt werden, allerdings war es nicht möglich, dass man die Bewegung auf die Pfeiltasten legt. Die Menüs sind übersichtlich gehalten aber leider sind die Optionsmöglichkeiten etwas begrenzt. Da es eine 3D Engine ist, wäre es für schwächere Rechner sicherlich schön gewesen, mehr als nur zwei Detailstufen zu haben.

Grafik, Sound & Hardware

Grafisch ist das Spiel dank der Jupiter-Engine von Lithtech wunderbar gelungen. Sicherlich kann diese Engine nicht mit der Crytek oder Source-Engine mithalten. Doch die unterschiedlichen Level kommen sehr stimmig rüber. Egal ob man in der eisigen Schneewelt wandelt oder aber unter Wasser Fische um sich kreisen sieht. Auch die Texturen wissen sehr zu gefallen, wenngleich sicherlich etwas mehr Leben dem Spiel nicht geschadet hätte. Nur ein NPC Charakter und mal 'ne Maus auf dem Holzboden sind nicht gerade viel. Auch die Musik ist eher dezent gehalten, was beim Knobeln vielleicht auch die bessere Lösung für manche ist. Da stören unterschiedliche mystische Klänge und Hintergrundgeräusche wie z. B. das Plätschern von Wasser oder Donnern des Vulkans im Hintergrund wenig. Die Sprachausgabe der beiden Hauptprotagonisten, welche etwa 98% der Sprachausgabe ausmachen, ist nicht schlecht, lediglich die Lippensynchronisation stimmt nicht immer ganz überein und so manches Gespräch wirkt etwas zäh und in die Länge gezogen. Die Level waren allesamt ruckelfrei auf dem Testsystem spielbar, wenngleich beispielsweise in der Wasserwelt die FPS-Rate doch stellenweise merklich runterging.

Meinung

Sentinel macht eigentlich da weiter, wo Schizm 2 aufgehört hat. Das Spiel wurde durch die zusätzliche Hilfe-Option nun auf ein deutlich breiteres Publikum zugeschnitten. Es ist lediglich schade, dass die Aufgaben nicht durchweg fordernd sind. Während man in der ersten Welt recht knackige Sachen bekommt, wird es später stellenweise sehr leicht und man ist mehr mit Laufen als Denken beschäftigt. Die unterschiedlichen Abschnitte sind sehr überzeugend gestaltet und zeigen, dass eine gute 3D Engine nicht Shootern vorbehalten ist. Wer einen Einstieg in mystische Welten und Puzzle sucht, liegt, gerade auch beim günstigen Mid-Price Release um die 30 €, bei Sentinel genau richtig. Fortgeschrittene Spieler und Profils greifen zum knackigeren Schizm 2.


Geschrieben am 24.01.2005, Testkonfiguration: AMD2700+, 1GB, GeForce 6800GT, SB Live 5.1
 



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