 | Info |
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| Autor | | 2 |
 |   | | 2 |
 |   | | 1.5 |
 |   | | 3 |
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| Gesamt (154 votes) | | 2+ |
 |   | | 2 |
 |   | | 1.7 |
 |   | | 2.2 |
 |  |  |  |
| Team (2 votes, siehe hier) | 2+ |
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| Name: | Shadowman |
| Genre: | 3rd Person Action Adventure |
| Produkt: | Vollversion |
| Release: | 1999/08 |
| Publisher: | Acclaim |
| Hardware: | 200MMX-Mhz, 32MB RAM, 3D-Karte, HD 350 MB, Sound: DX zertifizierte Soundkarte |
| System: | Win 95/98/ME, DX6 |
| Steuerung: | Maus/ Tastatur/ Joystick/ Gamepad |
| Serie: | ja |
| Patch: | 1.1 |
| Bemerkung: | auch für N64, PS erhältlich |
| USK: | 16 |
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| Shadowman (comment von yiya) |
Ansich war mein erster Eindruck von diesem Action-Adventure nicht so, dass ich von spontaner
Begeisterung sprechen könnte. Als Freund Yak mich erstmals auf das Spiel aufmerksam
machte, schien mir das Szenario dem Voodoo-Hintergrund zu stark verhaftet und obendrein
recht schwülstig. Man möge mir verzeihen, aber Voodoo scheint mir ein genauso
abgedroschener, Leute-verdummender-Quatsch wie das, was derweil häufig als SF bezeichnet
wird - nur mittelalterlicher;) Zudem liegt mir das Genre auch nicht besonders.
Doch manchen Spielen muß man eine 2. Chance geben, bevor sie überzeugen können
und "Shadow Man" konnte das sehr wohl! Durch eine gelungene, flexible Spielidee,
die in der Mitte zwischen Half-Life und
Hexen 2 liegt. Einem Handlungsfaden,
der bis zum Ende spannend bleibt und vor allem, durch ein spürbar liebevolles Spieldesign.
Hut ab! Ton
und Bilder sind wahrlich stimmungsvoll und passen bis ins Detail zur Situation. Die Grafik
setzt sicher keinen neuen Meilenstein in der Computerspiel-Geschichte, aber was da gezeigt
wird, ist schon beeindruckend. Manche Umgebungen erinnern an Skizzen Michelangelos andere
arbeiten gekonnt mit Farbe und Bewegung um die Situation zu vertiefen und alles scheint
stimmig. Ich würde mir mehr so liebevoll ausgearbeitete Spiele wünschen.
Das dabei das dicke Plus dieses Spiels, der gelungene Transfer einer im Tenor düster-melancholischen
Stimmung wohl den ein oder anderen abschrecken wird, ist schade. Ein Held ohne Glorie ist
erfahrungsgemäß nicht jedermanns Sache, auch nicht der Kontakt mit den verfluchten
Seelen, die im Reich der Toten als Gegner auf einen warten. Doch bietet gerade diese verzehrte
Welt jenseits der bekannten einen hervorragenden Hintergrund für Originalität
abseits bekannter Fantasy-, SF- oder Realwelten. Originalität, die zum Balsam für
den durch tristes Einerlei gequälten Viel-Spieler werden mag.
Kritik? Nun die gibt es (natürlich). Die Spielsteuerung ist zwar zweckmäßig
aber gewöhnungsbedürftig und könnte ein wenig mehr Luxus bieten (wie z. B.
direktes Auf-/Absehen). Die meisten verfügbaren Waffen haben zwar ihre speziellen Eigenarten,
könnten im Kampf aber eine etwas differenziertere Wirkung haben. (yiya)
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