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Sims 2:Wilde Campus J.
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 | Info |
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| Autor | | 1 |
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| Gesamt (17 votes) | | 1 |
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 |   | | 1.7 |
 |   | | 2.2 |
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| Name: | Sims 2: Wilde Campus Jahre |
| Genre: | Simulation |
| Produkt: | Add-On |
| Release: | 2004/03 |
| Publisher: | Electronic Arts |
| Entwickler: | Maxis |
| Offiz. Sites: | Game |
| Hardware: | 800Mhz, 256MB RAM, 32 MB D3D T&L, HD 4500 MB, Sound: DX zertifizierte Soundkarte |
| System: | Win 98/ME, 2000, XP, DX9 |
| Steuerung: | Maus/ Tastatur |
| Sprache: | Multilingual |
| Serie: | ja |
| Patch: | 1.1.0.284 |
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Mit "Die Sims 2" landete EA im letzten
Jahr einen unglaublichen Erfolg. Glücklicherweise wurde das Spiel auch rundum verbessert und
bekam nicht nur ein grafisches Update. Wie man es vom Vorgänger kennt, beginnt nun auch zum
Nachfolger die "AddOn-Welle". Während also Maxis an "Nightlife", dem nächsten AddOn arbeitet,
steht die Erweiterung "Wilde Campus-Jahre" in den Läden. Lohnt sich ein immerhin stattlicher
Preis von 30€ oder werden hier nur kleine Features nachgereicht, auf die man auch gut verzichten
kann? Das Review soll es klären.
Im Gegensatz zum Hauptspiel kommt das AddOn eine Spur kompakter daher. In die normale DVD
Hülle wurde neben den beiden CDs fürs AddOn auch noch eine Bonus DVD und ein Handbuch gequetscht.
Das Handbuch erklärt alle Neuerungen ausreichend ausführlich und die DVD bietet eine Reihe an
Videoclips mit mehr oder weniger hilfreichen Tipps der Entwickler. Allerdings eine nette Beigabe.
Die CDs sind nicht gestapelt untergebracht, sondern zwei der drei Datenträger liegen in Papphüllen
dabei. Dadurch gestaltet sich eine Installation der Sims inzwischen sehr umständlich, besonderns,
wenn man dann an die noch kommenden AddOns denkt. Bei einer frischen Installation hantiert man
zuerst mit den vier CDs des Grundprogramms, legt dann die erste AddOn Disk rein, die zum Patchen
jedoch eine Disk des Hauptspiels braucht. Danach kann man wieder zuerst Disk eins und später
Disk zwei des AddOns einlegen und zum Abschluß wieder AddOn CD eins, womit auch gestartet wird.
Beim ersten Start wird der Spieler außerdem darauf hingewiesen, dass er ggf. seine Sims 2 Spielstände
sichern sollte, da das AddOn die Spielstände umwandelt, so dass sie ohne AddOn nicht mehr nutzbar
sind. Ansonsten gab es keinerlei technischen Probleme und auch der verwendete Kopierschutz war
"friedlich".
Student müsste man sein
Manche Leute verbinden mit Studenten Personen, die ihre Zeit mit Partys verbringen und mal
für 1-2 Stunden zur Uni gehen. Doch etwas mehr muss man da schon leisten. Mit dem Erweiterungspack
1 zu "Die Sims 2" bringt Maxis einen neuen Lebensabschnitt ins Spiel. Als junger Erwachsener
gilt es auf dem Uni Gelände nicht nur zu feiern und Kontakte zu knüpfen, sondern auch ordentlich
zu büffeln und im Gegensatz zur Realität kann ein Semester nicht wiederholt werden. Zeigt ein
Sims hier jedoch viel Einsatz, so ermöglicht dies vollkommen neue Möglichkeiten im späteren
Leben.
Ein Leben an der Uni
Bevor es an die Uni geht, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Zuerst wird die
Nachbarschaft ausgewählt. Jeder Nachbarschaft können dann Uni-Gegenden zugewiesen werden, die
nichts anderes sind als normale Nachbarschaften, lediglich statt des Schwimmbades oder Parks
mit Uni Bauten wie Bibliothek, etc. Einer Nachbarschaft können auch mehrere Uni-Gegenden zugewiesen
werden, wobei der Spieler entweder auf drei vorgefertigten zurückgreifen kann oder aber - wie
bei Nachbarschaften - selber eine bis ins Detail planen kann. Wie schon in den Nachbarschaften,
so gibt es schon in den vorgefertigten Gegenden Studenten-Sims in den unterschiedlichsten Wohnungskombinationen,
außerdem befinden sich einige Studenten bzw. Gruppen im "Personen-Container" und können frei
verteilt werden. Genauso ist es möglich, sich einen Studenten-Sim am Reißbrett zu erstellen
oder aber, was sicherlich die sinnvollste Sache ist, man kann Teenager aus der Nachbarschaft
zur Uni holen. Noch bevor es überhaupt mit dem Lernen losgeht gilt es, sich einige Gedanken
um die geänderten Wohnungsnutzungen zu machen. Ein Student hat nicht das Geld sich allein 'ne
kleine Hütte zu kaufen. Da müssen sich schon mindestens drei Sims zusammentun, um sich mit dem
ersten Semesterstartkapital ein kleines Häuschen leisten zu können. Entweder durch Zuschüsse
nach einem guten Semester oder durch Stipendien. Im Teenageralter kann man auch etwas mehr Geld
ansammeln und in eine eigene Wohnung ziehen. Ansonsten erfolgt der Start im Uni-Leben in einem
Wohnheim für fünf bis sechzehn Sims. Hier gibt es zum einen Gemeinschaftsräume, die alle Sims
nutzen können. Dazu bekommt jeder Sim noch ein eigenes kleines Reich, bestehend aus einem Bett
und je nach Ausstattung Kleiderschrank, Schreibtisch, etc. Hier wohnt der Sims preiswert und
muss sich um die Anschaffung von Bücherregalen, Fernseher, Computer, etc. keine Gedanken machen
und keine Simoleons ausgeben. Außerdem gibt es im Wohnheim einen mehr oder weniger fähigen Koch,
dem auch schon mal was anbrennt, doch dafür steht immer was auf dem Tisch. Ebenso kann sich
ein Sim hier etwas dazuverdienen. Ziehen weniger steuerbare Sims in eine WG ein, also beispielsweise
zwei von fünf möglichen, so kommen automatisch in den nächsten Minuten Sims hinzu, die die Bude
füllen. Auf der einen Seite sorgt dies natürlich für eine sehr gute und stimmige Studentenatmosphäre,
doch gibt es auch Nachteile. Neben solchen Kleinigkeiten wie besetzter Toilette bekommt es der
Spieler auch mit einem Berg an Müll, technischen Problemen und allen sonstigen anfallenden Arbeiten
zu tun. Egal ob Unkraut vor dem Haus wuchert, jemand zum Spaß mal wieder an der Sprinkleranlage
gespielt hat, die Toilette verstopft ist oder Essensreste rum liegen. Die computergesteuerten
Sims kümmern sich um wenig bis gar nichts. Der Spieler kann sich nun entweder selber um solche
Sachen kümmern oder aber entsprechende Leute per Telefon anrufen, was jedoch nicht kostenlos
ist.
Nun zum neuen Schwerpunkt, den Anforderungen des Studiums. Das Studium an der Uni erstreckt
sich über vier Jahre. Jedes Jahr besteht dabei aus zwei Semestern, wobei der Sims jeweils 72
Stunden Zeit hat (drei Tage für nicht Mathematiker) das Minimum an Stoff zu lernen. Eine jeweilige
Zwischenprüfung legt nicht nur die Beurteilung nach einem Semester fest, sondern bestimmt auch
die Höhe des finanziellen Zuschusses. Ganz übel sieht es für den Sim aus, sollte er das Leistungsminimum
nicht erreichen, dann fliegt man zum Jahresende von der Uni und die Studentenzeit ist vorbei.
Bevor der Sims jedoch anfangen kann hoffentlich was für seine Zukunft zu tun, muss man sich
für eins der vielen Studienfächer entscheiden. Die Palette ist dabei sehr umfangreich und geht
von Psychologie über Mathe bis hin zu Politikwissenschaften. Hier gilt es die weiteren Weichen
für das spätere Leben zu stellen. Auch sollten die Fertigkeiten des Sim in den benötigen Bereichen
entsprechend vorhanden sein, was die Sache doch etwas erleichtert. Innerhalb der nächsten 72
Stunden gilt es dann für den Sim die entsprechende Leistung zu erbringen. Eine Statusanzeige
gibt vor, welches Ziel mindestens erreicht werden muss. Außerdem gibt es eine Anzeige, wie viel
der Sim überhaut leisten kann. Fehlen für ein Semester entsprechende Punkte bei den Fertigkeiten,
dann müssen diese erst gesteigert werden, wenn man das Leistungsmaximum erhöhen will. Die eigentliche
Leistung kann der Sim dadurch erbringen, dass er zu den Vorlesungen geht (ähnlich wie die Arbeit
bei Erwachsenen bzw. die Schule bei Teenagern). Außerdem kann er seine Nase in ein Buch stecken
- Bücherregale bieten nun diese zusätzliche Option. Genauso können Hausarbeiten angefertigt
werden oder es wird am Computer eine Seminararbeit geschrieben.
Ebenfalls nicht unwichtig ist das Auskommen des Sims mit dem jeweiligen Professor und die
entsprechende Laune, wenn es zur Uni geht. Je nach gewähltem Fach gibt es ein besonderes Lebensziel,
welches der Sim später möglichst anstreben sollte. Doch auch die schönste Uni Zeit geht vorbei
und nach der Abschlussprüfung verbleiben noch 72 Stunden für eine Abschlussparty - dann ist
die Uni vorbei. Wer auf eine Party verzichten kann, kann die 72 Stunden beispielsweise dafür
nutzen, weitere Fertigkeiten zu trainieren, zumal der Sim nach erfolgreichen Prüfungen sich
in "Platin-Laune" befindet und man insbesondere hier an der Uni mit dem Denker-Käppchen einige
Punkte steigern kann.
Neue Features kompakt & Sonstiges
Wie schon beschrieben gibt es im AddOn einen neuen Lebensabschnitt aus 9 x 72 Stunden (acht
Semester mit jeweils 72 Stunden plus 72 Stunden nach der Abschlussprüfung), also 27 Tage mehr
Zeit, Fertigkeiten zu steigern und Freundschaften zu knüpfen. Zur Auswahl stehen elf unterschiedliche
Fächer und zu den bekannten Karrieren kommen Sachen wie Showbusiness, Künstler, Naturwissenschaftler
und Paranormaler (Psycho-Onkel bis zum Ufo-Forscher). Erfüllt man das Lebensziel des Sims, so
gibt es einen Dauer-Platinlevel. Bei der Ausstattung hat sich auch einiges getan und es gibt
neue Stile wie Mittelalter & Groovy, entsprechend neue Karrierebelohnungen und eine Reihe neuer
Objekte wie Trainingsgeräte, Mini-Kühlschrank, Sprinkleranlage, Spielautomaten oder Schlagzeug.
Leider ist die Auswahl beim Schlagzeug im AddOn, wie schon bei einigen Sachen im Hauptspiel,
sehr begrenzt. Lediglich einige Farbvarianten haben es ins Spiel geschafft. Wie schon im Hauptspiel,
so kann man auch im AddOn die Grundstücke individuell bebauen oder aus vorgefertigten Gebäuden
wählen. Auf den Uni-Grundstücken läuft die Zeit im Gegensatz zu den Gemeinschaftsgrundstücken
in der Nachbarschaft weiter. Neben Sportpartys ist ein weiteres Feature im AddOn der Einfluss.
Je nachdem wie viele Freunde ein Sims hat, steigt der Einflusslevel an. Wer viele Freunde hat,
der kann beispielsweise andere dazu überreden, für einen die Seminararbeit zu schreiben oder
aber wenn man Geld und Zeit sparen will, kann man beispielsweise auch die eigentlich in der
Küche arbeitende Person dazu überreden, das Haus aufzuräumen. Grafisch und soundtechnisch hat
sich mit dem AddOn wenig verändert. Die neuen Grafiken passen wunderbar ins Spiel, ansonsten
war das Hauptspiel grafisch schon sehr eindrucksvoll. Das Problem beim AddOn besteht für einige
Leute sicherlich darin, dass das Spiel zwar gleichgeblieben ist, doch trtrn bei Wilde Campus-Jahre
die Sims in Massen auf. Eine 3er WG ist noch recht klein, aber spielt man in einem Wohnheim
für fünf Sims, dann kommt dazu noch ein NPC für die Küche, meist ruft man noch 'ne Arbeitskraft
zum Saubermachen und bei einer Party kommen dann noch mehr, was dann sehr zu Lasten der Performance
geht. Noch ruckeliger wird es bei einer 12 oder 16er Wohnung.
Meinung
Ich bin bei AddOns und insbesondere wenn diese in Massen auftreten immer sehr skeptisch.
Hier 1-2 kleine Features, aber im Grunde nichts Wichtiges. Doch nachdem mich schon Sims 2 sehr
positiv überrascht hat, kann das Addon durchaus mithalten. Der neue Lebensabschnitt ist sehr
gut geworden. Die über 25 Tage ermöglichen es, den Sims ganz speziell auf sein späteres Leben
vorzubereiten. Da bleibt dann als Erwachsener mehr Zeit für einen schnellen Karriereaufstieg
und die Familie. Nicht nur die vielen Studienfächer, auch die unterschiedlichen Wohn- und Lernmöglichkeiten
faszinieren noch beim zweiten und dritten Studenten-Sim. Durch Studienfächer, Lebensziel und
Beruf will man sich nun schon im Kindesalter um eine möglichst optimale Entwicklung kümmern.
Wer Sims 2 mochte und einen starken Rechner hat, der kann bedenkenlos zum AddOn greifen.
Geschrieben am 25.04.2005, Testkonfiguration: AMD64-3500+, 1GB, GeForce 6800GT, SB Audigy2ZS
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