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Terminator 3: KdM
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 | Info |
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| Autor | | 5 |
 |   | | 1.5 |
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| Gesamt (15 votes) | | 4+ |
 |   | | 1.1 |
 |   | | 1 |
 |   | | 0.8 |
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| Name: | Terminator 3: Krieg der Machinen |
| Genre: | Egoshooter |
| Produkt: | Vollversion |
| Release: | 2003/12 |
| Publisher: | Atari |
| Entwickler: | Clevers |
| Hardware: | 1Ghz, 128MB RAM, 32 MB D3D T&L, HD 1000 MB, Sound: DX zertifizierte Soundkarte |
| System: | Win 98/ME, 2000, XP, DX9 |
| Steuerung: | Maus/ Tastatur |
| Multiplay: | Lan/ Internet |
| Sprache: | Multilingual |
| USK: | 16 |
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| Terminator 3: Krieg der Machinen (review von nali_warcow) |
Und wieder gibt es reichlich Stoff, wo man über die Qualität von Videospielen zu Filmvorbildern
elendig lange diskutieren kann. Die Rede ist von Terminator 3 – Krieg der Maschinen. Ende 2003
als Vollversion in den Handel gekommen und nun für nur noch 10 € im Sortiment der Software-Pyramide.
Wieso man sogar für diesen geringen Preis nicht zuschlagen sollte, wird das folgende Review
klären. Wie gewohnt von der Software-Pyramide,
befindet sich die CD in einem handelsüblichen Jewel-Case und das Handbuch im PDF-Format auf
der Disk bzw. nach Installation mit auf der Festplatte. Es gab keinerlei Bugs oder Abstürze
im Test und auch der Kopierschutz verursachte keinerlei Komplikationen.
Handlung ist nebensächlich
Was erwartet den Kenner des Film im Spiel? Im Grunde genommen eigentlich sehr wenig. Man
spielet in keiner Weise irgendwie die Handlung des Films nach, sondern das Spiel entpuppt sich
als eine Art Battlefield / UT im Terminator 3 Film-Setting oder aber wie man überspitzt sagen
könnte, ein Versuch Battlefield zu imitieren und dabei kläglich zu versagen. Im Einzelspielermodus
kann man sich gegen Bots auf 12 Karten mit Waffen und Fahrzeugen austoben oder aber man spielt
mit gleichgesinnten im LAN und Online als Menschen gegen die Maschinen.
Spielüberblick
Ohne irgend ein Tutorial geht es im Einzelspielermodus schnörkellos zur Sache. In diesem
Modus kann man sich lediglich eine von 12 Maps aussuchen und schon beginnt das Spiel. Nicht
einmal ein Schwierigkeitsgrad ist wählbar. Da der Einzelspielermodus eigentlich nichts anderes
darstellt, als ein Mehrspielerspiel mit Bots, ist es unverständlich, warum es keinerlei Optionen
und nur einen Spieltyp gibt. Terminator 3 - Krieg der Maschinen hat nämlich ganze drei zu bieten:
Team-Deathmatch: Dieser Modus sollte eigentlich jedem Shooterfan bekannt sein. Zwei
Teams treten gegeneinander an. Wer zuerst eine bestimmte Anzahl oder aber nach Ablauf des Zeitlimits
die meisten Frags erzielt, ist der Sieger. Ganz easy. Ist man gestorben, so startet man wieder
an einer zufälligen Stelle auf der Karte.
Termination: Dieser Modus klingt nach mehr, als er eigentlich ist. Im Grunde handelt
es sich dabei um eine Mischung aus Domination von UT, Battlefield und Deathmatch. Am Anfang
hat jedes Team nur eine Startposition auf der Karte, wo es auch eine Reihe an neutralen Punkten
gibt, die man einnehmen kann. Dazu stellt man sich in die Nähe eines Punktes und nach einiger
Zeit geht dieser, wenn er vom Gegner eingenommen wurde, wieder in den neutralen Zustand zurück.
Danach verfärbt sich der Punkt in die Teamfarbe des Spielers. Von dem Moment an gibt es kontinuierlich
Punkte für das Teamkonto (auf das auch Kills angerechnet werden) und außerdem kann man jeden
Punkt, den das Team kontrolliert, als Startpunkt wählen.
Mission: In diesem Modus hält ein Team einen Punkt oder ein Gebiet und das andere
Team muss versuchen, den Punkt einzunehmen. Halten die Verteidiger lange genug durch und verteidigen
ihren Punkt, dann haben sie gewonnen.
Alle drei Spieltypen können auf den 12 Maps gespielt werden. Sie orientieren sich zwar dabei
an Schauplätzen aus dem Film, doch fällt im Spiel die doch etwas magere Abwechslung auf. Da
läuft man durch mehr oder weniger zerstörte Häuserschluchten, durch Gebäude und Containern.
Der Level U-Bahnstation ist auch mehr ein Häuserkampf, da die eigentliche U-Bahnstation lediglich
eine gerade, unterirdische Verbindung zwischen zwei Straßen ist. Zwei Maps, wie der sehr kleine
Flughafen und die Labors, sind sogar in zwei Varianten vorhanden, die vom Layout her absolut
identisch sind und sich lediglich leicht in der Gestaltung unterscheiden und in der düsteren
Fassung zerstört asussehen. Da steht eine etwas schönere Außenmap mit einem Canyon recht allein
in der Mapliste und lediglich der Friedhof hebt sich grafisch besonders hervor. Allerdings hapert
es bei der Mapgestaltung doch stellenweise sehr. Es sind immer wieder tote Ecken und Winkel
zu finden, in denen nichts los ist und die auch fürs Spielen vollkommen uninteressant sind.
Aber auch die Wege von und zu so einigen Punkten auf den Karten sind sehr eingeschränkt und
linear gestaltet. Hier fehlt ein ordentlicher „Flow“ in der Map.
Der Mehrspielermodus
Da man sich sicherlich nicht lange mit dem reinen Einzelspielermodus herumärgern wird, könnte
versuchen, sein Glück im Netz zu finden. Zumindest bei der Erstellung eines Servers kann man
hier nun – im Gegensatz zum Einzelspielermodus – zwischen allen drei Spielmodi und unterschiedlichen
Optionen unterscheiden. Dennoch ist die Optionsauswahl sehr dürftig. Mehr als 2-4 Server findet
man jedoch kaum online und dann wird eigentlich nur der Terminator-Modus gespielt. Aber auch
der Netzcode hätte etwas mehr Finetuning vertragen können und so ruckelt und zuckelt man sich
mit stellenweise bis zu 500ms durch die Maps, weil es keine dedicated, sondern lediglich User-Server
gibt, womit gleichzeitig auch gespielt wird. Im LAN hätte man diese Probleme zwar nicht, aber
da gibt es nun wirklich bessere Alternativen.
Klassen, Waffen & Bots
Beide Fraktionen können im Spiel auf unterschiedliche Klassen zurückgreifen. Die Menschen
(Tech-COM) haben einen schnellen Späher, Schweren Jäger. Versorgungseinheit, etc. Jede Klasse
kann auf unterschiedliche Waffen zurückgreifen. Der schwere Späher kann sich zwischen einem
Raketenwerfer und einer Minigun entscheiden, andere Klassen zwischen unterschiedlichen Scharfschützengewehren,
etc. Den im Kampf erlittenen Schaden kann man entweder an Gesundheitsstationen (Es gibt auch
Munitionsstationen) kurieren oder aber auf ein Medipack von der Versorgungseinheit warten. Zusätzlich
gibt es noch Granaten zum Mitnehmen. Skynet setzt auch auf recht unterschiedliche Kampfeinheiten.
Die Versorgungseinheiten sind recht schwache Kämpfer, der Infiltrator ist eine als Tech-COM
„verkleidete“ Einheit, die jedoch sehr leicht zu identifizieren ist (Wird einem sogar angezeigt,
wenn man die Einheit im Fadenkreuz hat) und dazu gibt es noch zwei stärker gepanzerter Einheiten.
Bei der FK handelt es sich um eine Flugeinheit, die mit Lasern und Raketen ausgestattet ist
und zu den schnellsten Einheiten gehört. Allerdings kann man damit keine Punkte auf der Karte
einnehmen. Einnehmen kann man die Punkte mit dem T-1. Hierbei handelt es sich um eine kleine
rollende Festung mit zwei Miniguns. Diese Einheit fetzt die Gegner meist recht schnell von der
Karte. Die Waffenauswahl ist für Skynet deutlich weniger umfangreich und außerdem sieht man
das Geschehen die ganze Zeit über aus einer rötlichen Ansicht, bzw. blau als FK und hellgelb
als T1. So nett dies ist, so sehr hindert es einen auch daran, den Gegner gut zu erkennen. Im
Gegensatz zum Nachtsichtgerät der Tech-COMs kann man diese Ansicht nicht deaktivieren. Auf den
Karten findet man dann auch ab und zu unterschiedliche Fahrzeuge wie Buggies oder Transporter
und auch einige stationäre Geschütze wollen verwendet werden. Allerdings haben alle stationären
Waffen (auch in Fahrzeugen) eine sehr begrenzte Drehmöglichkeit und meist steht der Gegner so,
dass man ihn gerade nicht erreichen kann. Die Bots sind keine Bereicherung im Spiel und sind
allerhöchstens für Einsteiger eine leichte Zielhilfe. Da man, wie schon geschrieben, im Einzelspiermodus
nichts einstellen kann, muss man mit einem Bot-Schwierigkeitsgrad auskommen. Leider sind die
Bots jedoch stellenweise so dumm und treffen einen nicht mit einer Minigun, wenn man 7 Hitpoints
hat und einem Meter vor dem Gegner steht. Ausweichen ist etwas, was die Gegner überhaupt nicht
kennen, von ihren fahrerischen Qualitäten ganz zu schweigen. Wenn man Glück hat, dann sieht
man mal einen Bot in ein Fahrzeug einsteigen, doch schon bald sitzt der Wagen an einem Hindernis
fest und das war es. In das Fahrzeug des Spielers steigt grundsätzlich keiner ein und als Teamhilfe
taugen die KI Kollegen auch nicht. Im MP kann man zwar die Bot-KI hochstellen, doch dann treffen
sie nur etwas besser bzw. richten mehr Schaden an. Wegfindung und Verhalten sind ein Trauerspiel.
Handhabung des Spiels
Die Steuerung im Spiel geht nach dem bekannten WASD-Muster und ist schnell erlernt. Zwar
kann man diese und fast alle anderen wichtige Tasten genau anpassen, doch sehr gut ist die Benutzerfreundlichkeit
nicht gelungen. Ist eine Taste belegt, so wird einem dies lediglich gesagt und man muss sich
manuell darum kümmern. Also erst die Belegung für die Taste löschen und dann zu dem Befehl gehen,
den man eigentlich anders belegt haben will. Die Menüs sind recht optionsarm gehalten und eine
Mausradunterstützung ist nicht vorhanden. Die Auflösung muss außerhalb des Spiels festgelegt
werden. Das HUD im Spiel dagegen ist noch recht ordentlich gelungen. Waffe, Temperatur der Waffe,
Fahrzeugbelegung, Gesundheit, Punkte & Karte. Man hat eigentlich alle wichtigen Sachen im Blick,
wenn auch die Gesundheit irgendwie so ungünstig bzw. unauffällig plaziert ist, dass man diese
leicht im Verlauf des Spiels immer wieder übersieht. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Steuerung
der Fahrzeuge, welche sehr schwammig ist. Man fühlt sich da eher an die ersten Tage in der Fahrschule
erinnert, als das Auto einen "fuhr", wie es wollte. Die kleinen Huckel verursachen
Saltos und man bleibt leicht an Gegenständen und Objekten hängen. Trotz Bewaffnung sind Fahrzeuge
fast nur für den Transport von A nach B geeignet und nicht mehr. Aber auch zu Fuß ist leider
nicht alles optimal gelöst. Die Charaktere haben alle einen elendig langsamen Gang drauf. Wenn
es lediglich der schwer bewaffnete Kämpfer mit dem Raketenwerfer wäre, dann könnte man es verstehen,
aber auch nur mit einer Pistole bewaffnet kommt man kaum schneller voran. Da hat man das Gefühl
einen Stealth-Shooter zu spielen, so zieht es sich stellenweise hin.
Grafik & Hardware
Grafisch ist das Spiel auch keine Offenbarung, wenn es auch durchaus gute Passagen gibt.
Stellenweise sind die Level grafisch gar nicht mal so schlecht gestaltet und zumindest die ein
oder andere Explosion sieht ganz ordentlich aus, wie auch einige Dekos und stellenweise die
Texturen. An anderen Stellen ist es jedoch grausam, was da geboten wird. So ist auf dem Friedhof
so manche Grabsteinbeschriftung nur ein Pixelklecks, andere Stellen wirken wahnsinnig öde und
trist. Lichteffekte scheint es keine im Spiel zu geben, ein Gang kann wohl nur hell oder Dunkel
sein und Lichtquellen fallen nur als Textur auf. Wenn man die Models sieht, dann wurde nicht
gerade viel Arbeit investiert und sie sehen wirklich schwach aus. Aber wehe, man riskiert es,
eine Animation der Charaktere zu sehen. Animation dazu zu sagen wäre noch eine Übertreibung.
Die Models werden stellenweise wohl eher über die Oberfläche geschoben und Übergänge zwischen
Stehen oder Hocken erscheinen ohne Animationsphase. Gegner stehen in der einen Sekunde und liegen
dann plötzlich am Boden. Um das negative Bild abzurunden, würden nur noch Performanceeinbrüche
fehlen, die jedoch beim Testen glücklicherweise nicht auftraten und blieb auch in 1280 x 1024
mit 8 FSAA und 16 AF bei einer konstanten FPS-Rate von 60 (mit vertikaler Sync., daher nicht
mehr).
Sound & Musik
Die Akustik des Spiels ist keine Glanzleistung geworden. Die wenigen Sprachsampels sind von
recht schlechter Qualität undwiederholen sich oft. Die Umgebung wirkt sehr leblos und ruhig
und man hört lediglich das Rattern und Donnern der unterschiedlichen Waffen. Doch selbst diese
klingen eher wie irgendwelche Spielzeugwaffen und da EAX in den Optionen trotz entsprechender
Hardware und Boxen nicht anwählbar war, wird da wohl auch keine bahnbrechende Entwicklung hinter
stecken. Die spärliche Musik im Spiel fällt im Kampf bzw. beim Spielen nicht negativ auf, weil
sie kaum vorhanden ist. Lediglich im Menü hat sie ganz passabel gelungen.
Meinung
Ach du meine Güte. Das beschreibt eigentlich ganz gut die Qualität des Spiels. Was einem
hier geboten wird ist überwiegend schlechter als viele Mods in ihrer ersten öffentlichen Betaphase.
Auch für nur 10 € gibt es eigentlichen keinen Grund, sich dieses Game zu kaufen. Selbst Terminatorfans
bekommen wenig geboten und sind zumindest bessere grafische Qualität und schönere Action gewohnt.
Beim Spielen hat man das Gefühl, die Leute wären, bei deren Geschwindigkeit, aus dem Altersheim
entlaufen. Die Level sind von der Gestaltung und dem Design überwiegend extrem schlecht und
weisen gröbste Schnitzer auf. Alternative Wege sind selten, Sackgassen in den Maps und immer
wieder fehlerhafte Kollisionsabfragen. Damit hat man insbesondere auch mit den Fahrzeugen zu
kämpfen, die sich im Kampf störrisch verhalten und man lieber aussteigen sollte. Die Bots sind
sowieso zu doof um eine wirkliche Gefahr zu sein. Den Einzelspielermodus hätte man auch gleich
streichen können und jeder alleinstehende Spieler hätte ja auch mit den Bots im LAN spielen
können, da hat man wenigstens Optionen. Lediglich die Klassen sind ganz nett und SkyNet spielt
sich recht abwechselungsreich, doch der Farbfilter ist ein erheblicher Störfaktor im Spiel.
Aber selbst im Mehrspielerdmodus ist das Spiel keine Empfehlung. Zu wenig Server, zu schlechter
Netzcode, die ganzen Mankos des generellen Spiels und es gibt einfach viel bessere Alternativen.
Terminator 3 ist nicht mehr als der Versuch Battlefield zu kopieren. Auch wer nur etwa 10 €
für ein Spiel ausgeben will, sollte dennoch die Finger vom Terminator 3 lassen und beispielsweise
für nur 5 Euro mehr zu UT 2003
greifen. Bots, Maps, Waffen und Level, dort ist alles deutlich besser. Finger weg von diesem
Game.
Geschrieben am 11.09.2004, Testkonfiguration: AMD2700+, 1GB, GeForce 6800GT, SB Live 5.1
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