 |
Warhammer 40k: DoW
|
|
 |
 | Info |
|---|
| Autor | | 2 |
 |   | | 2 |
 |   | | 2 |
 |   | | 2 |
 |  |  |  |
| Gesamt (193 votes) | | 1 |
 |   | | 1.7 |
 |   | | 1.7 |
 |   | | 2.1 |
|
| Name: | Warhammer 40.000: Dawn of War |
| Genre: | Echtzeitstrategie |
| Produkt: | Vollversion |
| Release: | 2004/09 |
| Publisher: | THQ |
| Entwickler: | Relic |
| Offiz. Sites: | Game, Demo |
| Hardware: | 1.5Ghz, 256MB RAM, 32 MB D3D T&L, Sound: DX zertifizierte Soundkarte |
| System: | Win 98/ME, 2000, XP, DX9 |
| Steuerung: | Maus/ Tastatur |
| Multiplay: | Lan/ Internet |
| Sprache: | Deutsch |
| zensiert: | nein |
| Addon: | ja |
| Patch: | 1.51 |
| Bemerkung: | Tabletopspielumsetzung |
| USK: | 16 |
|
|
Einige Spiele sind eher was für wirkliche Fans, die mit Herz und Seele bei der Sache sind
wie z. B. bei Tabletopspiele. Diese durchaus komplexe Thematik ist sicherlich nicht so
einfach auf dem Rechner umzusetzen, wenn der Hersteller damit nicht nur Hardcorefans ansprechen
will. Nachdem Relic Entertainment schon mit Homeworld gezeigt hat, dass sie durchaus anspruchsvolle
und komplexe Spiele in grafisch sehr ansprechender Form fertig stellen können, konnte man bislang
doch positiv auf die PC Umsetzung von Warhammer hoffen. Nun steht Warhammer 40.000: Dawn of
War in den Läden. Gibt es nun endlich eine gelungene Umsetzung und was hat Relic aus den Schwächen
von Homeworld 2 gelernt? Das Review
soll es klären.
Am Anfang steht auch bei Warhammer 40k die Installation. Hat man die gut 2 GB Daten der drei
CDs auf die Platte kopiert, kann es dann auch schon losgehen. Weder Kopierschutz noch irgendwelche
schwerwiegenden Bugs haben den Spielspaß beim Testen in irgendeiner Art und Weise beeinträchtigt.
Damit Neueinsteiger im Warhammer Universum bzw. im Echtzeitstrategiebereich sich gut im Spiel
zurechtfinden, gibt es nicht nur ein Tutorial, sondern die DVD-Box (inkl. Pappschuber) beinhaltet
auch etwas Infomaterial. Das etwa 40 Seiten umfassende Handbuch im Schwarzweißformat führt in
die Hintergrundgeschichte des Spiels ein, erläutert neben der Installation auch die grundlegende
Bedienung und außerdem werden die vier spielbaren Völker inklusive Gebäude und Einheiten vorgestellt.
Als Zugabe gibt es noch ein farbiges Faltblatt mit Techtrees der Einheiten, Technologien und
Gebäuden aller Rassen.
Hintergründe
Wie in der Tabletopvorlage liefern sich auch im Spiel Dawn of War die Marines mit den Orks,
Elder und Chaos Marines erbitterte Schlachten in der Welt von "Warhammer 40.000", dessen Geschehnisse
zeitlich im 41. Jahrtausend angesiedelt sind. Inzwischen ist der Weltraum weiträumig erkundet
und viele Kolonien wurden errichtet. Dass sich die Menschen dadurch zwangsläufig einige Feinde
gemacht haben ist dabei nicht sonderlich ungewöhnlich. Zwischen den Soldaten des Imperators
und den Orks wird schon lange und erbittert gekämpft. Doch es mischen sich auch immer wieder
die Elder und die Mächte des Chaos ein. Das Zeitalter des Krieges ist angebrochen. In der Kampagne
des Spiels geht Captain Gabriel Angelos anfangs nur einer Orkplage auf dem Planeten nach, doch
nach und nach stellt sich heraus, dass die Ursachen für die Probleme deutlich komplexer sind.
Schon gleich zu Beginn bekommt der Spieler einen wunderbar gerenderten Vorspann zu sehen, der
sich auf keinen Fall hinter Blizzards Meisterwerken verstecken muss und eindrucksvoll zeigt,
worum es in Warhammer 40.000: Dawn of War, geht.
"Äktschen"
Warhammer 40.000: Dawn of War ist ein klassisches Echtzeitstrategiespiel und baut auf den
beiden grundlegenden Elementen Basiaufbau und Kampf auf, wobei allerdings zum einen der Schwerpunkt
eindeutig im Kampf liegt, es aber gleichzeitig auch durch einige Neuerungen für RTS-Veteranen
interessant wird. So werden Rohstoffe u. a. durch Halten von auf der Karte verteilten Punkten
gewonnen (ähnlich wie in Ground Control
2) und die Einheiten werden zum Großteil nicht als Massenware einzeln in den Ausbildungsstätten
produziert, sondern kommen in kleinen Verbänden raus und können dann noch entsprechend verbessert
und vergrößert werden. Im Einzelspielermodus stehen dem Spieler leider nur die Marines als spielbare
Nation zur Seite, doch dafür kann man im Mehrspielermodus bzw. "freien Spiel" alle vier Völker
gegen den Computer spielen. Diese unterscheiden sich auf der einen Seite natürlich grafisch
voneinander, doch auf der anderen sind die spielerischen Unterschiede recht gering gehalten.
Es gibt überwiegend entsprechende Gegeneinheiten & -gebäude bei den anderen Völker mit leichten
Varianten und Besonderheiten, ohne in irgendeiner Art und Weise an StarCraft oder WarCraft Vielfältigkeit
heranzukommen. Lediglich die Orks nehmen eine kleine Sonderrolle ein, weil sie zusätzlich "Waaagh"
brauchen, welches man durch den Bau von "Waaaghbannern" bekommt.
Hier nun die wichtigsten Grundlagen und Besonderheiten des Spiels:
Aufbau- & Forschungsparts: Steht erst mal ein Haupthaus, dann kann es mit dem Aufbaupart
losgehen. Die hier erstellten Arbeiter sind für sämtliche Gebäudekonstruktionen und Reparaturen
verantwortlich. Wie in anderen Spielen auch, gibt es u. a. Ausbildungsstätten für Fußtruppen,
Fahrzeuge und Technologiegebäude (Waffenkammer). Für den Bau von Gebäuden benötigt man neben
den sogenannten Anforderungspunkten, welche man durch das Einnehmen solcher Punkte auf der Karte
bekommt, auch noch Energie. Energie gibt es in Kraftwerken (je nach Volk haben die Gebäude eine
andere Bezeichnung) oder aber man kann Generatoren auf sogenannten "Slag-Vorkommen" bauen. Dazu
gibt es noch einen Geschützturm (Kann man updaten zum Raketenturm) und Minenfelder. Ebenfalls
ganz in der Tradition vieler anderer Spiele kann man eine ganze Reihe an Technologien erforschen,
wie z. B. Waffenverbesserungen oder erhöhte Sammelraten für die Rohstoffe. Doch Gebäude
können nicht einfach in der Landschaft gebaut werden, sondern nur im Umkreis um eine Hauptbasis
bzw. um einen Horchposten, welchen man auf einem Kontrollpunkt errichten kann, sobald man diesen
eingenommen hat.
Kampf- & Militärpart: Das Militär hat im Spiel nicht nur die Aufgabe zu kämpfen, sondern
muss auch die Kontrollpunkte auf der Karte einnehmen. Dazu werden Infanterieeinheiten benötigt,
die man in kleinen Gruppen ausbilden kann. Strategische Ziele und Reliquien können zwar eingenommen
und mit einem Horchposten versehen werden, doch nur die Kontrollpunkte sorgen dafür, dass man
neue Anforderungspunkte bekommt. Anfangs sind die Punkte alle noch neutral. Schickt man nun
einen Trupp an den Kontrollpunkt, beginnen die Jungs damit eine ggf. vorhandene Flagge des Gegners
zu entfernen und errichten dann eine eigene. Um den Eroberungsvorgang erfolgreich abschließen
zu können, dürfen die Truppen sich nicht von der Einnahme abwenden und sind während der Zeit
feindlichem Feuer schutzlos ausgeliefert. Idealer Weise hat man daher am Besten noch einen weiteren
Trupp dabei, der sich vielleicht auch gleich in einem Krater verschanzt und dadurch verbesserte
Verteidigungswerte bekommt. Nicht nur durch Updates in Gebäuden kann man die Truppen schlagkräftiger
machen, die Infanterietrupps kommen nur mit einer geringen Anzahl an Kämpfern aus den Gebäuden.
Aus beispielsweise anfänglich vier Space Marines kann man einen neuner Trupp aufbauen, indem
man den Trupp anwählt und weitere Einheiten erschaffen lässt, die dann automatisch beim Trupp
erscheinen und diesen verstärken. Fällt eine Einheit in der Schlacht, dann kann man diese auch
direkt an der Front ersetzen, so lange mindestens eine Einheit aus der Gruppe noch lebt. Umständliche
und langwierige Truppennachschubbewegungen entfallen damit. Allerdings kann man dem Trupp jeweils
auch nur einen Befehl geben und nicht jeder Einheit individuell. Neben der Möglichkeit entweder
dem Trupp einen Veteranen zuzuordnen, kann man beispielsweise auch einen der "Helden" oder einen
Sanitäter zuordnen und dadurch verstärken. Außerdem kann man dem Trupp noch unterschiedliche
Waffenupdates in die Hand geben und dadurch deutliche Schwerpunkte setzen. Stattet man beispielsweise
vier Leute der Marines noch mit Flammenwerfern aus, hat man einen nahkampfstarken Trupp. Es
ist aber genauso möglich vier Raketenwerfer zu verteilen, so dass der Trupp ein Schrecken für
jedes Fahrzeug oder Gebäude ist. Genauso sind auch "Mischungen" aus den unterschiedlichen Waffen
möglich. Auf Wunsch kann man auch den Trupp automatisch verstärken oder mit einer bestimmten
Waffe ausrüsten lassen und muss sich dann so lange nicht mehr darum kümmern, bis der Trupp komplett
ausgerüstet ist oder man die Automatik beendet. Fahrzeuge kommen dagegen nur als Einzelform
vor, können aber auch Waffenupdates bekommen. Je nach "Stärke" der Einheit/ Fahrzeugs werden
bis zu vier Plätze in der Anzahl der maximal möglichen Infanterie- bzw. Fahrzeugeinheiten belegt.
Singleplay & Multiplay
Bevor man sich in die erste Schlacht stürzt, sollte man sich erst mal mit den grundlegenden
Eigenschaften vertraut machen, wozu sich das Tutorial wunderbar eignet und von der simplen Einheitensteuerung
bis hin in den Kampf alle wichtigen Sachen erklärt (Mit Sprachausgabe der Beschreibung, was
inzwischen stellenweise auch oftmals nicht mehr der Fall ist.). Danach kann man sich in die
11 Missionen umfassende Einzelspielerkampagne stürzen, die in drei Schwierigkeitsstufen zur
Verfügung steht. Anfänger werden auch auf dem untersten Schwierigkeitsgrad sicherlich nicht
zu sehr überfordert, während fortgeschrittenere Spieler durchaus im zweiten spielen sollten.
Hier erlebt man eine recht spannend gemachte Kampagne mit einigen interessanten Wendungen, Geschehnissen
und Überraschungen. Leider sind die Missionen zwar irgendwie alle etwas anders und die Ziele
weichen auch voneinander ab (Mal ein Tor zerstören, dann einen Gegner vernichten, alle Punkte
einnehmen, etc), doch leider läuft es insgesamt immer wieder auf das gleiche Schema hinaus:
Man nimmt nach und nach immer weitere Kontrollpunkte ein, sichert diese ab und zieht weiter.
Nach etwa 10 bis 15 Stunden ist die Kampagne bewältigt und das Ende ist sehr offen. (Nachfolger/
AddOn in Planung?) Im Geplänkel bzw. Mehrspielermodus kann man sich dann mit allen vier Rassen
in den Kampf stürzen. Während die Orks beispielsweise eher ihren Vorteil in der Masse haben,
so können die Einheiten des Chaos auf magische/ dämonische Kräfte zurückgreifen. Sehr groß sind
die Unterschiede nicht, aber dafür recht gut ausbalanciert. Mitgeliefert wird leider kein Karteneditor,
dafür jedoch 21 Karten für jeweils unterschiedlich viele Spieler (Maps für bis zu 8 Spieler).
Dazu gibt es auch einige Optionen, so dass man neben Startpunkten auch unterschiedliche Ziele
(X% an Punkten halten, Rohstoffziel, etc.), Diplomatien, etc. einstellen kann. Wer will, kann
seinen Einheiten auch einen individuellen Look bis hin zum Logo verpassen.
Handhabung des Spiels
Bei der Steuerung verlässt sich Dawn of War auf eine bekannte Kombination von Maus und Tastatur.
Das HUD orientiert sich auch am Genrestandard und bietet Infos über den Gesundheitszustand der
ausgewählten Truppen, klar erkennbare Icons zum Bauen/ Updaten und eine Minimap am unteren Bildschirmrand.
Kleine Infofenster zeigen die jeweils aktuellen Rohstoffmengen und Einheiten an. Wie in allen
anderen Spielen auch, so kann man mit dem Mausrad zoomen, allerdings wäre es doch schön gewesen,
wenn man stellenweise etwas mehr Übersicht gehabt hätte. Bei der Drehung der Ansicht muss man
sich jedoch entweder auf die kryptische Kombination von ALT + Maus oder auf die Mausradtaste
verlassen. Doch so oft muss man die Ansicht nicht drehen (Einheiten hinter Gebäuden werden per
Outline hervorgehoben) und wird dies sicherlich auch nicht oft machen, weil sich die Karte am
unteren Bildschirmrand nicht mitdreht, sondern lediglich die kleine Anzeige des Blickwinkels,
was doch für Probleme bei der Orientierung sorgt. Im Einzelspielermodus kann man zwar auf dem
untersten Schwierigkeitsgrad auf Hotkeys verzichten, doch spätestens im Mehrspielermodus kommt
man nicht daran vorbei, wenn man gegen stärkere Computer bzw. menschliche Gegner spielen will.
Zu allen Buttons und Icons gibt es entsprechende Infofenster, so daß man auch ohne langes Handbuchlesen
wunderbar mit dem Spiel zurechtkommt und nie etwas nachschlagen muss, weil alles Wichtige auf
dem Schirm steht. Die unterschiedlichen Konfigurationen für die Aggressivität (Stellung halten,
etc.) und den Kampfstil (Nahkampf, Fernkampf, Sturmangriff, etc.) lassen sich zwar wunderbar
für eine Gruppe einstellen (auch schon in der Ausbildungsstätte), doch leider reagieren die
Einheiten nicht immer so optimal, wie man es sich wünscht. Haben beispielsweise zwei Einheiten
Raketenwerfer und man greift eine entfernte Einheit/ Gebäude an, so stoppt der Trupp, sobald
die erste Einheit angreifen kann. Die anderen, die noch außerhalb der Reichweite sind, stehen
nur dumm rum. Außerdem gab es - insbesondere für Fahrzeuge - Wegfindungsprobleme bzw. zu wenig
Platz zwischen den Gebäuden. Wenn man zu dicht gebaut hat bzw. die Geschütztürme zu wenig Platz
untereinander haben, kommt ein Fahrzeug da nicht mehr durch, obwohl eigentlich, rein von der
Optik her, genügend Platz wäre. Stellenweise ist es auch etwas umständlich, Einheiten zu platzieren,
weil sie zu viel Platz um sich herum lassen.
Grafik & Hardware
Grafisch ist Warhammer 40.000 ein wunderbares Spiel, was sehr eindrucksvoll zeigt, was alles
in grafischer Hinsicht, möglich, aber dennoch recht gut spielbar ist. Die Landschaften
variieren zwar von Stadt über Dschungel bis hin zu Ödland, doch so ganz will die große Abwechslung
nicht aufkommen. Dafür sind die Karten aber mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet und noch
nie sahen beispielsweise Ruinen so gut aus, wenn man in einer zerstörten Stadt herumzieht. Die
Einheiten bestehen zwar in der Nahansicht aus etwas schwachen Texturen, in der Spielansicht
fällt dieses Manko jedoch nicht auf. Vielmehr würden da sowieso diese Details in der Fülle an
grafischen Effekten untergehen. Da kracht und explodiert es an allen Ecken und Enden. Energiegeschosse
fliegen durch die Luft, Raketen hinterlassen Rauchspuren und Dreck fliegt durch die Gegend.
Die Einheiten werden umhergeschleudert oder aber von größeren Gegner nicht gerade zimperlich
zerquetscht, aufgeschlitzt, etc. Lediglich an die Grafikqualität des Intros kommt die Spielgrafik
noch nicht an, was aber wohl noch einige Jahre dauern wird. Für all diese Pracht sollte man
jedoch auch einen starken Rechner mit mindestens 2, besser 3 GHz und eine moderne Grafikkarte
besitzen.
Sound & Musik
Auch die Akustik des Spiels ist insgesamt sehr gelungen. In den Schlachten donnert und kracht
es auf dem Schirm und man erlebt dank der tollen Grafik die Kämpfe hautnah mit. Die Sprachausgabe
ist für eine deutsche Version insgesamt in den Zwischensequenzen recht gelungen. Aber auch die
Orks wissen zu gefallen mit ihrem "Wummenlager", und der Ausdrucksweise. Leider sind die Einheitenkommentare
jedoch eher störend, weil sie sich zum einen zu häufig wiederholen und einem auch so mancher
lange Spruch gehörig auf die Nerven geht. Die musikalische Untermalung im Spiel schwankt zwischen
gotischen angehauchten Klängen bis hin bombastischer Kriegsmusik in den Kämpfen, wechselt sich
dabei gekonnt ab, allerdings wiederholt sie sich auch recht schnell. Den Download des Soundtracks
von Jeremy Soule (Interview) gibt es
auf der offiziellen Spielepage.
Meinung
Warhammer 40.000 ist eine mehr als gelungene Umsetzung und ein Pflichtkauf für jeden RTS-Fan.
Was man lediglich vermisst wäre neben einem Karteneditor eine umfangreichere Einzelspielerkampagne.
Irgendwie scheint es so, als wenn es nach den Space Marines eigentlich weitergehen sollte, dann
aber aus Zeitgründen die anderen Rassen gestrichen wurden. Wirklich schade, so haben Singleplayer
Fans nicht so viel vom Spiel und müssen sich schon bald im Multiplay oder Match gegen den Computer
die Zeit vertreiben, weil die Kampagne auch nicht so lang ist. Im Gegensatz zu Homeworld 2 ist
der Schwierigkeitsgrad jedoch recht gut dosiert und auch Einsteiger werden von der CPU auf der
untersten Stufe fair behandelt. Die einzelnen Rassen hätten sich auch ein wenig stärker unterscheiden
dürfen. Erfreulich wäre es, wenn ein Trupp auch später wieder automatisch nach den vorherigen
Spielervorgaben nachgerüstet würde. Die Möglichkeit jedoch den Truppen noch unterschiedliche
Waffenupdates zu spendieren sorgt für viel Spielspaß und hätte aber auch bei Fahrzeugen umfangreicher
sein dürfen. Lediglich die Wegprobleme an Engpässen wäre per Patch noch verbesserungswürdig.
Wer mit einem etwas schwachen Einzelspielerpart leben kann, sollte schleunigst zugreifen. Es
lohnt sich.
Geschrieben am 22.10.2004, Testkonfiguration: AMD2700+, 1GB, GeForce 6800GT, SB Live 5.1
|